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Wie Europas Beste Arbeitgeber ihre Unternehmenskultur neu erfinden

Reworking workplace culture

Das Jahr 2022 hat viele große Veränderungen und Shifts in der Arbeitswelt mit sich gebracht. Eine von fünf arbeitenden Personen will laut einer Studie von PwC noch dieses Jahr ihren Arbeitgeber verlassen. In derselben Studie kam auch zum Vorschein, wie wichtig soziale und gesellschaftlich relevante Themen den Arbeitnehmer:innen geworden sind und dass sie von ihren Arbeitgebern dementsprechende Schritte erwarten.

Nie zuvor war das Thema Unternehmenskultur so wichtig. Führungskräfte orientieren sich bei der Umgestaltung ihrer Unternehmenskulturen an diesen drei Säulen: Flexibilität, Diversität und Wohlbefinden.

 
Flexibilität bei Europas Besten Arbeitgebern

Die Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeitenden haben sich in der Corona-Krise stark verändert.
92 % der Mitarbeitenden bei Europas Besten Arbeitgebern geben an, dass sie ihre Urlaubszeiten nach Wunsch wählen können, 86 % werden dabei unterstützt, eine gesunde Work-Life Balance zu leben. Auch das ist flexibles Arbeiten.

David Kelly, Hiltons Senior Vice President für Kontinental-Europa, gibt an, dass Personen, die für die Hotelgruppe Hilton tätig sind, ihre Jobs natürlich auch im Home-Office ausüben können, solange ihre Tätigkeit dies erlaubt. Mitarbeitende, die vor Ort sein müssen, können ihre Schichten flexibel nach Tages-/Nachtzeit auswählen.

„Recruiting ist für fast alle Unternehmen ein herausforderndes Thema“, so der Vizepräsident, „Betriebe, die keine Flexibilität bieten, werden in Zukunft mit großen Problemen konfrontiert sein.“

Michael C. Bush, CEO von Great Place to Work® Inc., äußert sich zu diesem Thema folgendermaßen: „Remote Work hat einen ganz neuen Pool von Talenten für Unternehmen eröffnet. Damit wächst auch die Diversität. Zu sagen, dass es nicht genug weibliche oder nicht-weiße Fachkräfte in der Umgebung gibt und man diese daher nicht einstellen kann, ist nun keine Ausrede mehr.“

Sie wollen mehr? Hier können Sie den ganzen Report lesen:

 

Reworking workplace culture

 


Diversität ist ein Muss

Diversität am Arbeitsplatz ist kein kurzlebiger Trend. Auch in Zukunft werden Arbeitgeber einen starken Fokus auf diesen Bereich setzen müssen, um erfolgreich zu sein. Politik, Investoren und die Gesellschaft als Ganzes verlangen nach diversen Unternehmenskulturen – viele Führungskräfte haben jedoch immer noch Probleme damit, Inklusion in ihrem Unternehmen zu verwirklichen.

„Es geht um Demut“, so CEO Bush, „die Führungsetage muss in Kommunikation mit den verschiedensten Gruppen und Persönlichkeiten treten. Worauf kommt es euch bei einem guten Arbeitgeber an? Was ist euch wichtig? Stellen Sie diese Fragen beispielsweise an Mitglieder der LGBTQIA+ Community und bringen Sie in Erfahrung, ob diese Menschen fair behandelt werden und wie Sie Safe Spaces für sie realisieren können.“

Europas Beste Arbeitgeber liegen auch im Bereich der Diversität an der Spitze. 92 % der befragten Mitarbeitenden geben an: „Ich kann an meinem Arbeitsplatz sein, wer ich wirklich bin.“
Eine Atmosphäre wie diese entsteht nur, wenn sie von oben mitgetragen wird. Führungskräfte müssen Diversität vorleben und inklusive Arbeitsplätze ermöglichen, um die besten Talente in ihr Unternehmen zu holen.

 

European Report 2022 350 350 px


Well-Being – Wohlbefinden wichtiger denn je

Die Besten Arbeitgeber kümmern sich nicht nur um die wirtschaftliche Lage ihres Unternehmens. Sie sorgen sich um ihre Mitarbeitenden, nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch auf persönlicher Ebene. 92 % der Befragten bei Europas Besten Arbeitgebern geben an, dass die Menschen im Unternehmen sich umeinander kümmern.
„Wohlbefinden macht den Unterschied“, sagt Michael C. Bush. „Mitarbeitende, die fühlen, dass ihr Arbeitgeber sich um sie sorgt, geben mehr als 100 % bei ihrer Tätigkeit.“

Hilton, einer von Österreichs und Europas Besten Arbeitgebern, hat deswegen eine Mental-Wellness-Initiative ins Leben gerufen. Dabei können Mitarbeitende im Unternehmen auf verschiedene Ressourcen für ihr mentales Wohlbefinden zugreifen und sich auch gegenseitig helfen, wenn es mal hart auf hart kommt.


Was die Zukunft bringt

Laut CEO Michael C. Bush sind es inklusive Arbeitgeber, die in Zukunft den Takt angeben werden: „Wir lernen gemeinsam, was es heißt, inklusiv zu führen. Diese Führungskräfte sind bodenständig, neugierig – und sie hören nie auf, lernen zu wollen.“

Wir wissen, dass Arbeitgeber sich vor allem darauf konzentrieren müssen, ihre Mitarbeitenden als Individuen zu begreifen und deren Bedürfnisse und Unterschiede zu verstehen. Großartige Führungskräfte sind solche, die sich im Spiegel betrachten und erkennen, dass sie sich verändern müssen. Jene Führungspersonen, die nicht dazu in der Lage sind, die verschiedensten Menschen mit all ihren Eigenschaften und ihrer Diversität zu führen, müssen lernen, genau dies zu tun.

Was die Besten Arbeitgeber Europas auszeichnet:

  • Sie messen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden regelmäßig durch Befragungen oder persönliche Gespräche
  • Sie motivieren Mitarbeitende dazu, Ressourcen-Gruppen zu gründen, die die verschiedensten Communitys repräsentieren
  • Sie klären ihre Mitarbeitenden über Vorurteile und internalisierte Befangenheit auf
  • Sie haben ein Ziel jenseits von finanziellem Gewinn
  • Sie wissen, dass jeder/jede Mitarbeiter:in individuelle Ansprüche hat
  • Sie sind flexibel
  • Sie hören ihren Mitarbeitenden zu

 

Die vollständige Liste der Besten Arbeitgeber Europas finden Sie hier.

 



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