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Heinz Herczeg - Die Kraft der Menschlichkeit in der Arbeitswelt

Heinz Herczeg

Heinz Herczeg, Gründer und Geschäftsführer von Life CREATOR CONSULTING, spricht mit Doris Palz über die Kraft der Menschlichkeit und über Visionen.

„Ich wollte als junger Mensch so schnell wie möglich aus der Schule“, so Herczeg am Beginn des Gesprächs, „denn ich wollte etwas bewirken. Ich bin ein Visionär, der sehr werteorientiert ist. Ich will Ergebnisse sehen, und dazu kam ich in der Schule einfach nicht.“

Er bezeichnet sich selbst als Perfektionist. Das heiße nicht, dass er sich an äußeren Standards orientiere, wie er ausführt, sondern dass er seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden wolle.


Menschen gewinnen

Nach der Schule hat Heinz Herczeg zunächst einige Jahre in verschiedenen Branchen gearbeitet, bevor er sich für ein Studium im Bereich Werbung und Verkauf an der WU – das erste seiner Art – einschrieb. „Das hat mir eine wichtige Ausrichtung im Leben gegeben“, so der Life-CREATOR-Geschäftsführer.

„Es ging ganz stark um Motive, darum, dass man Menschen abholen muss, um sie wirklich mitnehmen zu können. Werbung ist Kommunikation, und das lebe ich jetzt in meiner Berufung aus, in der Beratung zum Employer-Branding.“

Mitarbeitende sind für Herczeg Kund:innen, und so werden sie auch behandelt. Denn wen man versteht, kann man auch für die eigene Sache gewinnen.

So richtet der Geschäftsführer seinen Blick auch auf das Thema Recruiting: „Man kann Menschen nicht einkaufen, so wie das oft im Recruiting gemacht wird. Man muss sie gewinnen.“

Als Herczeg seine erste Kampagne bei der Libro AG startete, zielte diese darauf ab, Kund:innen zu Mitarbeitenden zu machen – mit großem Erfolg. Die Fluktuation im Unternehmen ging während seiner Zeit im Unternehmen enorm zurück.


Life CREATOR – Work(s) for People

Am Ende seiner Angestellten-Laufbahn, die er in zwei großen Unternehmen absolviert hate, passten die Werte jedoch nicht mehr zusammen. Und so verschlug es den Heinz Herczeg in die Selbstständigkeit.

„Es ging mir darum, Menschen zu bewegen und etwas zu bewirken“, so der Unternehmensgründer, „Spuren zu hinterlassen, von denen die Menschen profitieren können. Das kann ich in meiner jetzigen Position voll und ganz. Es geht mir weniger darum, zu reden. Ich nehme die Menschen gerne an der Hand und gehe mit ihnen ein Stück des Weges mit, bis sie meine Unterstützung nicht mehr benötigen.“

Zu diesem Drang, etwas in den Menschen zu bewegen, kommt ein starker Hunger nach Wissen und dem Verstehen von Zusammenhängen. Heinz Herczeg liegt viel daran, den verschiedensten Zielgruppen ein neues Bewusstsein für die Arbeitswelt zu vermitteln.


Mit „Beziehungsarbeit“ gegen den Fachkräftemangel

Den Fachkräftemangel sieht Herczeg sehr differenziert: „Wenn es um Menschen geht, gibt es ein paar sehr einfache Dinge zu beachten. Wir haben als Arbeitgeber und Wirtschaftsleute so viel Struktur um alles herumgebaut. Dabei geht es doch vor allem darum: Ich muss mich für Menschen interessieren und sie mögen.“

Unter zu viel Struktur leidet die Beziehungskultur im Unternehmen. Wichtig ist es stattdessen, darauf zu achten, wie es den Menschen in den Betrieben geht. Auch die besten Benefits, intensive HR-Arbeit und ausgefeilte Strukturen können Beziehungen nicht ersetzen. „Wenn Menschen sich umeinander sorgen, schweißt das zusammen“, so Heinz Herczeg. „Wir können uns viel Geld sparen, wenn wir uns der Wichtigkeit von Beziehungen bewusst sind.“

In diesem Zusammenhang hat Herczeg bereits im Jahr 2004 das Konzept des „Jobselling“ entwickelt. Anstatt im Recruiting-Prozess offene Stellen zu „verkaufen“, müssen Menschen, die in der HR als Recruiter:innen tätig sind, sich als Kundenbetreuer:innen sehen. Einfach gesagt: Sie müssen die Kund:innen – also die Bewerber:innen – dazu motivieren, sich für eine Stelle, für ein Unternehmen zu entscheiden, und nicht andersherum. Das ist nachhaltig und markiert den Beginn einer echten Vertrauensbindung.

Freuen Sie sich auf den zweiten Teil dieses spannenden Interviews - nächste Woche in unserem Great Blog!



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