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Fachkräftemangel in Österreich – 6 wirksame Gegenmaßnahmen

Fachkräftemangel in Österreich – 6 wirksame Gegenmaßnahmen

 

Fachkräftemangel – neben Corona das Top -Thema in österreichischen Unternehmen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist auf einem Rekordhoch. Trotzdem mangelt es in vielen Branchen, Berufen und Regionen an qualifiziertem Personal und geeigneten Fachkräften – (K)Ein Wiederspruch.

Für österreichische Unternehmen wird es zusehends schwieriger, die gewünschten „Wunderwuzzis“ zu finden. Vor allem das Recruiting mittelständischer Unternehmen im technischen Bereich sucht händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Trotz hoher Arbeitslosigkeit steht in der Corona-Pandemie in vielen Bereichen zu wenig spezifisch geschultes und ausgebildetes Personal zur Verfügung.

Problem Fachkräftemangel

Die demographische Entwicklung zeigt, dass wir mit einer weiteren Verschärfung der ohnehin schon prekären Lage auf dem Arbeitsmarkt in Bezug auf qualifizierte Fachkräfte rechnen müssen. Schlüsselarbeitskräfte gehen bald in Pension. Nachfolger fehlen, Know-how geht verloren. Wir müssen rechtzeitig und aktiv dafür sorgen, dass gut ausgebildete Junge nachrücken.

  • Hohe Umsatzeinbußen,
  • gebremste Innovationskraft und
  • hoher Zeit- und Kostenaufwand, um neue Talente anzuziehen,

sind dabei nur einige Probleme, die ansonsten verstärkt auf österreichische Unternehmen zukommen werden.

1. Gegenmaßnahme: Employer Branding

Sich gerade jetzt als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, ist unverzichtbar! Unternehmen, die das Gütesiegel „Österreichs Beste Arbeitgeber 2021“ tragen, erhalten durchschnittlich 3 x so viele Bewerbungen pro ausgeschriebener Stelle als das österreichische Durchschnittsunternehmen. Wer sich sogar in Krisenzeiten als ausgezeichneter Arbeitgeber bewährt, wird auch in Zukunft davon profitieren.

Und das nicht nur, wenn es um die Mitarbeitersuche geht. Jetzt zeigt sich ungeschminkt, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden umgeht. Wie offen und konstruktiv auch in Krisenzeiten miteinander kommuniziert und umgegangen wird. Ob eine Organisation trotz Homeoffice Nähe mit und zwischen den Mitarbeitenden herstellen kann. Und ob ein Unternehmen agil und digital genug aufgestellt ist, um mit der Zeit zu gehen.

Aktives, authentisches Employer Branding von innen heraus ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Zertifizierungen und Auszeichnungen renommierter Institute können Bewerbenden Orientierung geben und ausschlaggebend für die finale Entscheidung sein: im „War for Talents“ unsere Gegenmaßnahme Nummer 1!

Profitieren auch Sie von der Sichtbarkeit Ihrer Arbeitgebermarke durch „certified by Great Place to Work“. Hier kostenlos informieren:

 

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2. Gegenmaßnahme: Lehrlingsausbildung

Fachkräftemangel bedingt durch demographischen Wandel kann mit betriebsinterner Lehrlingsausbildung proaktiv entgegengewirkt werden. Unternehmen können so die benötigten Facharbeitskräfte der Zukunft selbst ausbilden. Dem Imageproblem der Lehre begegnet man dabei am besten mit renommierten Gütesiegeln. Mit der „Great Start!“-Auszeichnung beispielsweise kann eine Lehrausbildung weiter aufgewertet werden.

Um von Great Place to Work® als Lehrbetrieb ausgezeichnet zu werden, wird neben dem Feedback der Lehrlinge auch die Darstellung des betrieblichen Lehrkonzeptes bewertet. Dieses Konzept beinhaltet Themenbereiche wie beispielsweise den Einstellungsprozess und die Integration von neuen Lehrlingen oder auch Maßnahmen zur Förderung von Zusammenarbeit und Kommunikation im Betrieb. Nur wenn bei jedem Thema die Kriterien erfüllt werden, wird der Lehrbetrieb als „Great Start!“ gesehen.

3. Gegenmaßnahme: Weiterbildung ausbauen

Am ressourcenschonendsten, kostengünstigsten und effizientesten ist es, loyale Mitarbeitende in den dringend zu besetzenden Bereichen selbst zu schulen und weiterzuentwickeln. Das stärkt die Mitarbeiterbindung und hält Mitarbeitende und ihr spezifisches Fachwissen langfristig im Unternehmen.

Positive Psychologie ist ein Managementansatz, der dabei hilft, Stärken der Mitarbeitenden zu unterstützen und ungenützte Potenziale zu heben und zu entfalten. Bei durchschnittlich 42 Weiterbildungsstunden pro MitarbeiterIn pro Jahr versus 10 Stunden im Österreichschnitt haben auch hier „Österreichs Beste Arbeitgeber“ die Nase vorne.

 4. Gegenmaßnahme: Fluktuation verringern

Darüber hinaus verzeichnen ausgezeichnete Betriebe nicht einmal die Hälfte der Fluktuation im Vergleich zum Österreichdurchschnitt. Sie schaffen es also besser und länger, das Fachwissen der klügsten Köpfe im Unternehmen zu halten. 87 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus „Österreichs Beste Arbeitgeber“-Unternehmen stimmen zu, dass sie noch lange im Unternehmen arbeiten möchten.

Fluktuation

 

5. Gegenmaßnahme: Mitarbeiterbindung fördern

Immer mehr Betriebe setzen auf das Feedback ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Grundlage, um das wirksame Gütesiegel „Great Place to Work“ zu erlangen.

Für Jobsuchende wirkt die „Great Place to Work“-Zertifizierung als Qualitätsbeweis in Sachen Arbeitgeberkultur. Eine gelebte Vertrauenskultur, die von den aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestätigt ist. In diesen Unternehmen können Menschen ihre Fertigkeiten, ihr Potenzial und ihre eigene Persönlichkeit voll und ganz einbringen.

Das ist eine Top-Anforderung der begehrten Talente. Und die beste Maßnahme, um Wissen und Know-How how langfristig und aktiv im Unternehmen zu halten und Fluktuation zu verringern.

Unsere aktuellen Studienergebnisse zeigen, dass vor allem junge Talente sehr kritisch sind und hohe Ansprüche an die Unternehmenskultur und die angebotenen Rahmenbedingungen stellen. Junge Fachkräfte sind im Vergleich zu ihren älteren Kolleginnen und Kollegen vor allem auf der Suche nach einer Arbeit mit besonderer Bedeutung und Sinn.

 6. Gegenmaßnahme: Ausgezeichnete Unternehmenskultur

Einen klaren Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte und spezialisierte Talente haben Unternehmen mit einer nachweislich herausragenden Arbeitsplatzkultur. Gütesiegel machen dies nach außen hin sichtbar.

Mit einer besseren Unternehmenskultur können vor allem kleine und mittelständische Unternehmen punkten, die besonders über Fachkräftemangel klagen. In puncto Sichtbarkeit haben ansonsten große, namhafte Unternehmen oft die besseren Karten, um heißumkämpfte SpezialistInnen abzuwerben oder vor der Nase wegzuschnappen.

Daher ist es essenziell, eine Atmosphäre der Wertschätzung und des Respekts zu schaffen, Spaß und Freude an der Arbeit zu ermöglichen sowie das Team optimal einzusetzen und zu fördern.

Herausragende Arbeitgeber strahlen von innen heraus, da sie eine besondere Arbeitsplatzkultur des Vertrauens leben. Sie wissen, dass gute Entlohnung und ein Überangebot an Benefits heute nicht mehr ausreichend sind. Freizeit und flexible Arbeitsort- und Arbeitszeitgestaltung werden immer wichtiger. Was zählt, ist Sinnerfüllung im Kontext der Arbeit, wozu regelmäßiges Feedback beitragen kann.

Es ist das „Spürbare“ im Unternehmen – die Unternehmenskultur –, das überzeugt und hält. Das macht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz und lässt sie gerne und enthusiastisch von ihrem Arbeitsplatz erzählen. Die Reputation ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Persönliche Weiterempfehlungen an Bekannte und Freunde haben große Wirkung, da sie von tiefster Überzeugung geprägt und absolut „echt“ sind.

86 % der Mitarbeitenden aus „Österreichs Beste Arbeitgeber“-Unternehmen würden guten Bekannten das jeweilige Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen.

 

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