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8 Recruiting-Tipps für Unternehmen

Recruiting Tipps für Unternehmen

Im Recruiting gibt es viel zu beachten – und ein Trend jagt den nächsten. Wie gelingt es, den Überblick zu behalten und gleichzeitig am Puls der Zeit zu bleiben? Kleinere Betriebe haben oftmals keine eigene Personalabteilung, das Recruiting läuft also nebenher. Aber auch bei größeren Unternehmen sind die Personalressourcen der HR-Verantwortlichen nicht im Überfluss vorhanden und außerdem steht nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung.

Wir haben ein paar Recruiting-Tipps für Sie, die wesentlichen Kernelemente aufzeigen, Ihre Planungen erleichtern und Ihre Ressourcen in der Vorbereitung entlasten können.

1. Finden Sie die hauseigenen Schätze

Eine Stelle muss besetzt werden, doch warum immer nur extern nach einem/r geeigneten Mitarbeitenden suchen? Denken Sie an internes Recruiting und geben Sie bestehenden KollegInnen die Chance, sich zu bewerben. Möglicherweise gibt es eine Person, die sich gerade in diese Richtung weiterentwickeln oder umorientieren möchte. Wenn Sie der Meinung sind, die entsprechende Stelle würde zu den Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten eines/r bestehenden Mitarbeitenden passen, können auch Sie aktiv das Gespräch suchen.

Zu den hauseigenen Schätzen zählen ebenso bereits erhaltene Bewerbungen, die Sie per Vereinbarung in Evidenz gehalten haben. Unter Berücksichtigung der DSGVO können Sie vielleicht wieder in Kontakt treten und weitere Gespräche führen.

2. Beziehen Sie bestehende Mitarbeitende mit ein

Die bestehenden Mitarbeitenden sind die besten Multiplikatoren und die authentischsten Testimonials. Wenn diese positiv über das Unternehmen sprechen und offene Stellen sogar an Freunde oder Bekannte weiterempfehlen, wirkt dies sehr vertrauensvoll und glaubwürdig.

Best-Practice-Beispiele für Mitarbeiterempfehlungsprogramme:

- Bring a friend

- Mitarbeitende als Botschafter

Bestehende Mitarbeitende können als Testimonials in den Recruiting-Prozess integriert werden, z. B. indem sie Kommentare für die Karrierewebseite verfassen sind oder in Unternehmens-/ Imagevideos mitwirken.

Bestehende Mitarbeitende könnten auch auf Jobmessen vertreten sein und so als authentische Ansprechpartner für InteressentInnen zur Verfügung stehen.

3. Kommunizieren Sie individuell und zielgruppenspezifisch

Welche BewerberInnen suchen Sie? Es ist wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen und als „Persona“ definieren.

Damit gelingt nicht nur die individuelle Ansprache. Sie wissen dann auch, über welche Wege und mit welchem Wording Sie potenzielle BewerberInnen erreichen. Jüngere Generationen, die viel Zeit online verbringen – sei es am PC oder am Smartphone –, werden Sie sehr schlecht mit Printinseraten erreichen. Diese Zielgruppe ist etwa über Social-Media-Foren und mithilfe von Videos oder kreativem Bildmaterial gut erreichbar.

Wo und in welcher Form die Touch Points stattfinden, ist also der wichtigste Aspekt der Vorbereitung. Das kann auch die Auswahl der im Trend liegenden Maßnahmen erleichtern.

4. Folgen Sie die Trends, die zu Ihrem Unternehmen passen

Die Trends im Recruiting und E-Recruiting sind vielfältig. Sie müssen nicht jedem Trend hinterherjagen und jede Methode anwenden. Wählen Sie die Maßnahmen, die gut zu Ihrem Unternehmen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen passen.

Zu den Trends im Recruiting zählen unter anderem:

- Employer Branding

- Mitarbeiterempfehlungsprogramme

- Talent Relationship

- Recruitainment

- Active Sourcing

- Social Recruitment/Social Media Recruitment

- KI-Recruiting

Manchmal ist auch die Unterstützung durch eine externe Personalberatung (Verlinkung zum 2. Blog) hilfreich.

Wichtig ist und bleibt, dass nicht nur die unterschiedlichen Prozesse optimiert oder immer neuere Tools integriert werden. Am Ende zählt immer noch am meisten, wie gut es gelingt, Beziehungen zu den Menschen aufzubauen und diese für das Unternehmen zu begeistern.

5. Richten Sie eine Karriereseite auf Ihrer Website ein

Machen Sie es Ihren zukünftigen Mitarbeitenden so einfach wie möglich, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Gut gelingt dies im Rahmen des Webauftritts mit einer eigenen Karriereseite, die Ihr Aushängeschild ist. Neben der ansprechenden Optik sollte diese selbsterklärend und in der Bedienung unkompliziert sein. 

Viele BewerberInnen erwarten sich heutzutage eine aussagekräftige Karriereseite mit konkreten Informationen zu Bewerbungsmöglichkeiten und -ablauf. Hier können auch Checklisten, Videos, Fotos und FAQs für die BewerberInnen sehr hilfreich sein.

6. Gestalten Sie ansprechende Inserate

Eine Jobausschreibung sollte in erster Linie authentisch sein. Zusätzlich sollte ein Inserat ins Auge springen, nicht überfordern und die Kontaktaufnahme zwischen BewerberIn und Unternehmen so einfach wie möglich machen.

BewerberInnen möchten natürlich die Aufgaben und Anforderungen kennen, die eine Stelle mit sich bringt. Aber auch über die Benefits und die Unternehmenskultur wollen sie etwas erfahren, um diese mit den persönlichen Wertvorstellungen abgleichen zu können.

Wir empfehlen für jedes Inserat: einen Eyecatcher (z. B. ein Foto von bestehenden Mitarbeitenden), die Verwendung von vorhandenen Auszeichnungslogos sowie authentisches Wording.

7. Seien Sie ein attraktiver Arbeitgeber und kommunizieren Sie authentisch

Wollen Sie am Recruiting-Markt den Vorsprung haben, müssen Sie als Arbeitgeber sichtbar sein – besser noch als attraktiver Arbeitgeber. Eine authentische Employer-Branding- Strategie, mit der Sie ehrlich nach innen und außen kommunizieren, wirkt sich auch positiv auf das Recruiting aus. Sie sorgt dafür, dass der Bekanntheitsgrad des Unternehmens wächst und dieses positiv wahrgenommen wird.

Es empfiehlt sich zudem, schon frühzeitig (z. B. während der Ausbildung oder im Laufe von Praktika) Beziehungen zu potenziellen zukünftigen Mitarbeitenden aufzubauen.

8. Arbeiten Sie fortlaufend an Ihrer Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur an sich zählt nicht zum Recruiting-Prozess, kann Unternehmen aber den wesentlichen Vorsprung verschaffen: Denn im Hinblick auf den Fachkräftemangel liegt die Entscheidung oft nicht bei den Unternehmen, sondern die BewerberInnen können zwischen mehreren Angeboten wählen. Im Entscheidungsprozess holen BewerberInnen Informationen über die favorisierten Arbeitgeber ein und vergleichen.

Unternehmen mit einer gelebten Vertrauenskultur haben den Vorzug, dass Menschen gerne dort arbeiten. Ein hohes Gehalt ist für viele heute nicht mehr der wichtigste Aspekt im Arbeitsleben. Was Mitarbeitende langfristig wollen, ist ein positives Arbeitsklima mit wertschätzendem Umgang, gute Zusammenarbeit im Team, eine sinnerfüllende Tätigkeit und die optimale Balance zwischen Berufs- und Privatleben – alles Elemente einer guten Unternehmenskultur.

FAZIT: Es gibt viele Maßnahmen, die sich positiv auf das Recruiting auswirken

Rund um das Recruiting gibt es viele Maßnahmen, die sich positiv auf den eigentlichen Prozess des Inserierens und der BewerberInnen-Suche auswirken. Die Suche nach neuen Mitarbeitenden ist erfolgreicher, wenn nicht erst bei der Jobausschreibung begonnen wird, sondern schon im Vorfeld fortlaufend an der Employer Brand und der Unternehmenskultur gearbeitet wird. So werden Talente auf Sie aufmerksam und schneller erreicht, wenn eine Stelle frei wird oder eine neue geschaffen wird.

Sie wollen mehr Tipps rund ums Recruiting? In unserem Recruiting-Leitfaden haben wir hilfreiche Checklisten und die einzelnen Prozess-Schritte für erfolgreiches Recruiting für Sie zusammengefasst.

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