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Work-Life Balance: 7 Tipps, damit sie im Homeoffice gelingt

Work-Life Balance: 7 Tipps damit sie im Homeoffice gelingt

Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen – das ist nicht nur das Ziel vieler Arbeitnehmer*innen, sondern auch vieler Unternehmen. Wir wissen, dass eine gute Work-Life-Balance die physische wie auch psychische Gesundheit stärkt, zu mehr Innovation und Zufriedenheit im Job führt und sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die Lebensqualität auswirkt.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich die Wertigkeiten von Arbeitsplatz und Zuhause gewandelt. Nie zuvor wurde Homeoffice in einem vergleichbaren Ausmaß betrieben.

Und mit dieser Entwicklung müssen sowohl Unternehmen als auch Führungskräfte und Mitarbeitende sich die Frage stellen: Wie definieren wir eine gute Work-Life-Balance im Jahr 2021 und darüber hinaus?

Was ist eine gute Work-Life-Balance?

Grundsätzlich gilt: Die Gesundheit steht immer an erster Stelle.

Studien belegen, dass Stress negative Auswirkungen auf die physische und mentale Gesundheit hat, dies führt nicht nur zu einer offensichtlichen Verringerung der Lebensqualität im Allgemeinen, sondern auch zu Arbeitsausfällen, Leistungsabfall und psychischen sowie physischen Langzeiteffekten wie Burn-out oder Herzerkrankungen (siehe dazu die 2020 europaweit durchgeführte GPTW-Studie „Stress und Wohlbefinden am Arbeitsplatz“).

Deswegen steht eine gute Work-Life-Balance vor allem für Ausgeglichenheit. Wo Stress ist, muss danach Entspannung folgen können. Das Privatleben sollte nicht unter einer Überbelastung im Job leiden. Dies  wirkt sich nicht nur positiv auf das Wohlbefinden und ein erfüllendes Privatleben aus, sondern fördert auch Leistung, Motivation und Innovation im Beruf.

Warum eine gesunde Work-Life-Balance gerade jetzt so wichtig ist

Mehr Stress

Die Pandemie macht uns allen zu schaffen. Vor allem Menschen in systemrelevanten Berufen erbringen unglaubliche Leistungen und sind extremen Bedingungen, längeren Arbeitszeiten und zusätzlichem Druck ausgesetzt. Doch auch all jene, die anderen Berufen nachgehen, sehen sich mit den Folgen der Pandemie konfrontiert.

Sei es die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, die vielen Umstellungen im täglichen Leben oder die allgemeine Unsicherheit, die Corona mit sich bringt: Der Stressfaktor steigt bei uns allen. Dem muss entgegengewirkt werden.

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Krise hat viele Menschen ihre Jobs gekostet. Durch die turbulenten Umstände am Arbeitsmarkt und die ungewisse Zukunft, die die Pandemie mit sich bringt, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitenden Sicherheit bieten können.

Die Sicherheit, im Krankheitsfall den Job nicht zu verlieren und – sollte es dann doch wieder am Arbeitsplatz weitergehen – Sicherheitsmaßnahmen, die alle Menschen im Unternehmen schützen, wirken Wunder für eine gute Work-Life-Balance und Stressreduktion.

ZUhause im Job

Es ist eine attraktive Vorstellung: Meeting am Frühstückstisch, freiere Zeiteinteilung, mehr Raum für Kind und Kegel, kein langer Arbeitsweg. Sosehr die Umstellung auf Homeoffice in vielen nicht-systemrelevanten Unternehmen auch den Eindruck von mehr Freizeit erweckt, so eröffnet der Mangel einer klaren Trennung von Beruf und Freizeit doch auch neue Herausforderungen.

Arbeit passiert nicht mehr am Arbeitsplatz, sondern an dem Ort, an dem Entspannung und Erholung im Vordergrund stehen sollten. Der Job ist nicht wie gewohnt „aus dem Auge, aus dem Sinn“, sondern stets präsent und sichtbar.

Die Zeiteinteilung verliert durch das Zusammenlaufen von täglichem Leben und Freizeit mit dem Job und den dazugehörigen Aufgaben an Strukturiertheit, sodass der „Feierabend“ und die sonst fix festgelegten Pausen schwer einzuhalten sind. Die Work-Life-Balance im Homeoffice bringt neue Herausforderungen mit sich.

7 Tipps für eine gesunde Work-Life-Balance im Homeoffice

1. Grenzen setzen: Nein sagen und Nein akzeptieren. Weder als Mitarbeitende*r noch als Führungskraft müssen Sie 24/7 erreichbar sein. Nicht jeder Termin kann oder muss um jeden Preis eingehalten werden, wenn er sich auch verschieben lässt. Legen Sie fest, wie viel sie leisten können und zu leisten bereit sind, und lassen Sie dabei nie Ihr Wohlbefinden und das Ihrer Mitarbeitenden außer Acht.

2. Zeit für Arbeit – Zeit für mich: Auch wenn der Arbeitsweg nur zur Couch oder zum Schreibtisch und nicht ins Büro führt – finden Sie eine Routine, die klar getrennte Zeiten für Freizeit und Arbeit vorsieht. Anstatt vom Bett aus gleich an die Arbeit zu gehen, führen Sie Morgenrituale ein und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, bevor der Arbeitstag so richtig losgeht.

3. Gesund zuhause: Um auch in Zeiten von Lockdown und geschlossenen Sportstätten fit zu bleiben, ist es besonders wichtig, auf Ihre Gesundheit zu achten. Gesunde Ernährung und ein stabiler Schlafrhythmus halten Sie nicht nur fit, sondern auch im Home-Office konzentriert bei der Sache. Verbringen Sie die Pause an der frischen Luft und in Bewegung, um das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu halten. Exklusive Gesundheits- und Ernährungstipps hat unser Personal Coach für sie in einem Blogbeitrag zusammengestellt.

4. Platz für Arbeit: Auch wenn es bequem ist – arbeiten Sie nicht vom Bett oder Sofa aus. Diese Orte sind zur Erholung und Entspannung da. Legen Sie stattdessen einen fixen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden fest und richten Sie sich dort Ihren Bedürfnissen entsprechend ein. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz am Feierabend, gehen Sie in einen anderen Raum oder idealerweise ein wenig an die frische Luft.

5. Entwickeln Sie Routine – auch online: Lassen Sie sich von Great Workplaces wie Hilti inspirieren und animieren Sie Ihre Mitarbeitenden, Strukturen und Routine im Homeoffice zu schaffen – und zwar gemeinsam. Das Hilti-Care-Team machte es sich so zum Beispiel im Lockdown zur Aufgabe, verschiedene abwechslungsreiche Online-Aktivitäten für Mitarbeitende von Mitarbeitenden zu organisieren, sei es Workout, Meditation oder gemeinsames Kochen. Das hilft nicht nur, einander durch schwere Zeiten zu begleiten – man bleibt auch in Kontakt.

6. Psychische Gesundheit fördern: Achten Sie auf Ihr mentales Wohlbefinden und das Ihrer Mitarbeitenden. Nutzen Sie dafür zum Beispiel Apps oder Seminare. Great Workplaces machen es vor – durch die Nutzung einer App des Instituts für Vitalpsychologie werden Mitarbeitende kostenfrei mit Tipps und Tricks wie Power-Naps, gesunden Pausen und hilfreichen Übungen zur psychischen Gesundheit unterstützt.

7. Wertschätzung zeigen: Kleine Gesten und Symbole der Dankbarkeit zeigen große Wirkung. Unsere Heldinnen machen es vor: So hat Insight Technology Solutions den Mitarbeitenden Care- und Thank-you-Packages zukommen lassen, die die Zeit im Homeoffice mit individuellen Geschenken versüßt haben. Diese wurden ganz nach persönlicher Vorliebe der Mitarbeitenden gestaltet. Solche Gesten lassen es einem nicht nur warm ums Herz werden – sie fördern auch Zusammenhalt, Wertschätzung und Vertrauen im Unternehmen.


Weitere Best Practices und Einblicke in die Unternehmenskultur von Hilti, Insight Technology Solutions und andern Great Workplaces finden sie in unserem Report:

CTA Heldinnen-Storys & Kultureinblicke zum Weltfrauentag



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