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Recruiting und Personalmarketing mit Heinz Herczeg - Teil II

Studie Personalmarketing

Im ersten Teil unseres Interviews haben wir über die spannende Laufbahn von Heinz Herczeg gesprochen. Er ist Experte für Out-of-the-Box-Recruiting und Personalmarketing.

Mit der Ausbildung von jungen Menschen beschäftigt sich Heinz Herczeg schon lange. Seine weitreichenden Forschungen rund um Schule und Lernkompetenzen fasst er in folgenden Beobachtungen zusammen:

Wir müssen in der Bildung junger Menschen von der Fehlerorientierung wegkommen, stattdessen geht es darum, Stärken zu fördern. Auch der fehlende Fokus auf Berufsorientierung in vielen Schulen ist ein Problem. Viele Mittelschulen sind in ihrem Lehrplan viel besser auf den Mangel an Fachkräften ausgerichtet und bieten einen weiteren Rahmen an Potentialförderung als allgemeinbildende höhere Schulen.“

Vor allem aber geht es darum, zu wissen, dass jedes Kind einen Platz in der Welt hat. Skills und Talente dürfen nicht abgewertet werden, weil sie beispielsweise akademisch nicht angesehen sind. Auch in der älteren Generation, so Herczeg, gibt es viel Know-how und Ressourcen, die der Community zugutekommen können. An einem Projekt, im Rahmen dessen ältere Menschen ihre Fähigkeiten weitergeben, arbeitet der Geschäftsführer von Jobsellers gerade.


Neue Studie: Sinn, Arbeit und Motivation

In seiner neuesten Studie hat Heinz Herczeg junge Menschen aus ganz Österreich befragt – aus allen Bildungsgruppen im Alter von 14 bis 19 Jahren. Zentrale Themen sind unter anderem Sinn, Motivation und Veränderung.

Beim Thema „Sinnfindung“ kamen in der Studie recht überraschende Ergebnisse zum Vorschein. Auf die Frage, was den jungen Menschen am wichtigsten sei, liegt die Familie mit Abstand auf dem ersten Platz. Gleich danach folgen Partnerschaft, Ziele im Leben und „ein Job, der Spaß macht“. Heinz Herczeg merkt dazu an, dass bei einer ähnlichen Befragung in den intensivsten Monaten der Corona-Pandemie Gesundheit den zweiten Platz belegte.

Und er setzt fort: „An ihrem Arbeitgeber schätzen die jungen Menschen vor allem eine gute Arbeitsatmosphäre. Seit Corona liegt auch klare Kommunikation sehr weit vorne im Ranking. Auf dem dritten Platz stehen vertrauensbildende Maßnahmen.“ Dies wird ergänzt durch die Top-Motivatoren junger Menschen in Österreich: Auch wenn Geld hier an der Spitze liegt, sind Spaß und Ziele ebenfalls ganz vorne mit dabei.

„Bei dem Wunsch nach höherer Bezahlung geht es den jungen Menschen nicht um Luxus“, so Herczeg, „sondern lediglich darum, sich ihr Leben ohne Sorgen leisten zu können.“ Auch Arbeitgeber, die nahe am Wohnort angesiedelt sind, werden wieder attraktiver, denn Pendeln ist teuer.

Veränderungwille trotz Krise

Leicht wird es den jungen Generationen bekanntlich nicht gemacht. Dennoch herrscht großer Wille zur Veränderung: 73 % fordern nachhaltige Veränderungen und wollen nicht zu bisherigen Standards zurückkehren. 60 % sehen derzeit starken Handlungsbedarf im Bereich der Inflationsbewältigung, 43 % priorisieren im Moment Maßnahmen gegen den Klimawandel.

„Wir befinden uns in einer multiplen Krise“, erklärt Herczeg, „der Krieg und dessen Auswirkungen, die Inflation, der Mangel an passenden Arbeitsplätzen … Gäbe es beispielsweise keine Inflation, wäre der Klimawandel ein viel größeres Thema.“

Schwierigkeiten der jungen Generation

Was sind die größten Schwierigkeiten, mit denen junge Menschen derzeit zu kämpfen haben? Laut Studie ist es vor allem die psychische Gesundheit, danach folgt die finanzielle Lage der Befragten. 20 % aller jungen Menschen empfinden, dass sie ihren Alltag aufgrund dieser Schwierigkeiten nicht bewältigen können. Dabei wünschen sie sich vor allem Unterstützung durch Staat und Familie, aber 10 % wollen auch, dass ihr Arbeitgeber ihnen bei der Bewältigung dieser Probleme beisteht.

Wer Genaueres über die Studie erfahren will, kann den Jobselling-Experten Heinz Herczeg direkt kontaktieren.



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