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Antifragilität hilft die unplanbare Zukunft zu gestalten

Der Schwarze Schwan steht für ein unvorhersehbares und extrem seltenes Ereignis

Agilität.. Resilienz. Digitalisierung. All dies und noch viel mehr wird von erfolgreichen Unternehmen verlangt, wollen sie robust durch Krisenzeiten kommen. Hat man ambitioniertere Ziele und will von herausfordernden Zeiten sogar profitieren, braucht es Antifragilität.

"I want to live happily in a world I don’t understand." – Nassim Nicholas Taleb.

ANTIFRAGILITÄT – was ist das?

Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit, die uns hilft, schwierige Situationen zu überstehen. Antifragiles Handeln kann mehr! Antifragilität ist sozusagen die Ausbaustufe der Resilienz, die es uns erlaubt, gestärkt aus Stresssituationen hervorzugehen. In Unternehmen braucht es dafür eine mutige Führung, die vorwärtsgerichtet ist und das Neue nicht nur akzeptiert, sondern aktiv sucht.

Nassim Nicholas Taleb, Autor des Buches „Der schwarze Schwan“, prägte den Begriff der „Antifragility“ wie kein anderer. Er widmete sich dem Phänomen, dass Unsicherheit zu produktiven und positiven Entwicklungen führen kann, in einem eigenen Buch: „Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen“.

„Das Resiliente, das Widerstandsfähige widersteht Schocks und bleibt sich gleich; das Antifragile wird besser.“ – Nassim Nicholas Taleb.

Offen gegenüber dem Chaos sein

Die Corona-Pandemie kam für uns alle völlig überraschend. Von einem Tag auf den anderen war unsere „heile“ Welt von Unsicherheit und Angst geprägt. Von heute auf morgen war alles anders und wir befanden uns im Lockdown. Schenkt man Nassim Nicholas Taleb Glauben, sind es gerade das Eintreten solcher unwahrscheinlichen Ereignisse und diese Ungewissheit, die unser Leben nachhaltig verändern.

Es sind disruptive Zeiten wie diese, die die eigentlichen Treiber der Veränderung darstellen, wie wir bereits in vielen Bereichen selbst erfahren konnten:

  • Digitalisierung
  • Automatisierung
  • Klimawandel
  • Gesundheit
  • Regionalisierung
  • u. v. m.

Antifragilität ist der Schlüssel dazu, wie man trotz Störungen und Stress, angesichts von Unsicherheit und Variabilität besser werden und sogar davon profitieren kann. Antifragiles Handeln hilft uns, mit unbekannten Situationen umzugehen und etwas erfolgreich anzupacken.

Was uns nicht umbringt, macht uns härter!

Wenn wir immer wieder kleine Störungen erleben und lernen, mit diesen Disruptionen umzugehen und letztendlich sogar einen positiven Nutzen daraus ziehen zu können, sind wir auf dem besten Weg zur Antifragilität. Die diesbezüglichen Anforderungen vor allem an Unternehmen sind hoch:

Sie müssen über die Maßen

  • resilient,
  • superagil
  • und ständig anpassungsbereit sein.

 

Wie können Systeme und Unternehmen antifragil gemacht werden?

Antifragile Organisationen können robuster auf Zufälle und Ungewissheit reagieren, da sie viel der Verunsicherung in ihrer sozialen Stabilität und Verlässlichkeit in der Gruppe auffangen.

Menschen und Organisationen brauchen Freiräume, um

  • kreativ arbeiten zu können,
  • neue Dinge auszuprobieren,
  • Fehler zu machen
  • und sich mit neuen, unkonventionellen Themen zu beschäftigen.

Zu viel Information kann dabei zu schlechteren Entscheidungen führen und schränkt uns in unserer Kreativität ein.

In der VUCA-Welt, in der wir zurzeit leben, ist das oberste Gebot: flexibel bleiben – dabei können beispielsweise Spezialisierungen verschiedenster Art einschränkend wirken, wenn sich Bedürfnisse von einem Tag auf den anderen ändern.

Bleiben Sie daher experimentierfreudig und gehen Sie auch einmal Risiken ein!

Antifragiles Handeln braucht mutiges Leadership

„Österreichs Beste Arbeitgeber 2021“ sind dazu bereit, die berühmte Extrameile zu gehen. Sie wollen nicht nur für ihre eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die optimalen Rahmenbedingungen schaffen. Im Idealfall sollte die gesamte Gesellschaft davon profitieren. ALLEN soll ausreichend Freiraum zur Verfügung stehen, um das persönliche Potenzial zu maximieren und somit Innovationen wachsen zu lassen.

Hier einige Beispiele:

1. Investitionen in Umschulungen, um vor der Arbeitslosigkeit Stehenden neue Perspektiven zu ermöglichen. Eine Investition nicht nur ins eigene Unternehmen, sondern ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Gesamtnutzen, um dem Fachkräftemangel gegenzusteuern.

2. Eröffnung von Tochterunternehmen in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten, um Jobs zu schaffen, die Wirtschaft wiederzubeleben und abgelegenen Gegenden wieder Leben einzuhauchen.


3. Nachhaltige Aktionen im Bereich CSR: etwa Kooperationen mit dem lokalen Schulsystem, die beispielsweise Teenager mit Lernschwächen unterstützen, Mädchen neue Karrierewege aufzeigen oder Menschen mit Beeinträchtigungen ermutigen, ungeahnte Chancen zu ergreifen. Gemeinsame Aktionen im Bereich Nachhaltigkeit stärken zusätzlich den Stolz auf das Geleistete und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nur ohne in die Vergangenheit zu blicken, kann man erkennen, dass das Morgen anders als das Gestern sein wird. Das gibt uns die Chance, unsere Zukunft aktiv zu gestalten!

Seien Sie live mit dabei, wenn wir mit „Österreichs Besten Arbeitgebern 2021“ über ihre Zukunft sprechen!

 

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