Kein Unternehmen ohne Change – keine Change ohne HR

Wien, 14.01.2019. Europaweite Studie zeigt, wo ExpertInnen aus dem Personalbereich erfolgreiche HR-Initiativen und Methoden erkennen sowie einsetzen. Aktuelle Einblicke in wahrgenommene sowie zukünftige europäische Trends im Personalmanagement.

HR-ExpertInnen aus 13 europäischen Ländern zeigen Trends auf

Human Resources ist in Veränderung. Neben der Unternehmensführung hat sich HR zu einer treibenden Kraft im Unternehmen entwickelt. Keine Change ohne Personalabteilung, egal ob organisatorische Veränderung oder betriebliches Wachstum. HR ist zum Key Player in Unternehmen geworden. Zu dieser Erkenntnis kommt die europaweite HR-Studie von Great Place to Work®. Insgesamt haben rund 700 Vorstände, GeschäftsführerInnen und HR-ExpertInnen aus 13 europäischen Ländern an der Befragungsstudie teilgenommen. Sie haben die relevantesten HR-Bereiche aus einer Liste von 30 Themen identifiziert. Dazu zählen Führungskräfteentwicklung, On-Boarding Programme, Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitsmanagement und Work-Life Balance sowie flexibles Arbeiten.

Europaweiter Trend bei Personalförderungen

High Potentials sind gefragt. So sind Unternehmen bestrebt, Talente bestmöglich zu fördern. 52 % der Befragten erwarten, dass innerhalb der nächsten drei Jahre die Talent-Mobilität innerhalb der Organisationen zunehmen wird. HR-ExpertInnen aus ganz Europa geben an, dass der Ausbau von Praktika- und Traineeprogrammen (48%), die Talent-Mobilität innerhalb der Organisation (40%) und der Arbeit mit Gig Workers (32%) weiter steigen wird.

Österreich-Ergebnisse zeigen innovative Vorreiterrolle beim Smart Working

Die Ergebnisse der österreichischen StudienteilnehmerInnen unterstreichen die innovative Vorreiterrolle heimischer Arbeitgeber im Bereich Smart Working. 42 % der Befragten bieten ihren Mitarbeitenden an, von externen Standorten wie Bibliotheken, Cafés oder Co-Working Spaces zu arbeiten. Weitere 14 % möchten dies in den nächsten zwei Jahre ebenfalls tun. Auch Home-Office wird immer stärker angeboten: 60 % der TeilnehmerInnen geben an, dies bereits Eltern zu ermöglichen und weitere 38 % stimmen zu, dies für alle Mitarbeitenden anzubieten.

Zukunftstrends der HR: Digitalisierung, Employer Branding und Unternehmenskultur

Die meisten Innovationen und größten Herausforderungen für die Personalarbeit liegen in der Digitalisierung. Neben der Förderung digitaler Kompetenzen aller Mitarbeitenden wollen europäische und österreichische Personalverantwortliche relevante Technologien und Werkzeuge für das Personalmanagement aufbauen und implementieren.

Österreich zeigt sich beim Einsatz von digitalen Tools im HR-Bereich als fortschrittlich: Social Media wird von 57 % der Befragten gezielt für Personalmarketing und von 52 % für interne Zwecke eingesetzt. Als anhaltender Zukunftstrend zeigt sich auch Employer Branding. Die Befragten haben vor, externe Bewertungen wie Employer Rankings und Zertifizierungen, verstärkt aufzunehmen.

Auch der Aufbau einer starken Kultur steht weiterhin im Vordergrund. Konstante Kommunikation, starke Werte und kontinuierliches Lernen und Wohlbefinden bei der Arbeit sind nach wie vor die Pfeiler einer guten Arbeitsplatzkultur.

Alle Ergebnisse der europäische Studie finden Sie hier.

Die Österreich-Ergebnisse finden Sie hier.

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