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Corona und die Folgen: Optimismus in fast allen Branchen gesunken

Exklusive Great Place to Work®-Studie zeigt die unterschiedlichen Auswirkungen der Krise auf die Menschen und ihre Zusammenarbeit in den einzelnen Branchen

Wien, 12. Jänner 2021 – Das neue Jahr beginnt so, wie das alte geendet hat. Mit einem harten Lockdown. Auch Österreichs Branchen kommen nicht aus dem Krisenmodus und so haben sich die letzten Monate für Menschen in allen Arbeitsfeldern als Dauer-Stresstest erwiesen. Wie es den Mitarbeitenden in den unterschiedlichen Branchen dabei geht, enthüllt die aktuelle Great Place to Work®-Studie „Branchen-Insights“. Sie gibt einen differenzierten Einblick in die Unternehmensbranchen Gewerbe und Handwerk, Industrie, Handel, Banken und Versicherung, Transport und Verkehr, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Information und Consulting, öffentlicher Dienst sowie Gesundheit. Wie auch schon im Juni 2020 wurden hierfür über das Bilendi-Online-Panel rund 630 unselbständig Beschäftigte befragt.

Den Mitarbeitenden geht der Optimismus verloren

Im Vergleich zu den Zahlen aus dem Juni 2020 sind nur mehr wenige davon überzeugt, dass sich aus der Krisen-Situation Chancen für das Unternehmen ergeben werden. Einzig Mitarbeitende im Bereich Transport und Verkehr blicken optimistischer in die Zukunft (Juni: 26 %, November: 32 %) praktisch überall sonst weist der Trend nach unten: So waren in der Branche Banken und Versicherung im Juni noch 74 % der Befragten zuversichtlich, zuletzt jedoch nur mehr 51 %. In den anderen Branchen ist der Rückgang teilweise noch dramatischer: In der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sank der Wert von 27 % auf 7 %, in der Gesundheitsbranche Von 41 % auf 20 %.

Corona-Pandemie bringt Digitalisierungsschub

Ganz besonders im Banken- und Versicherungssektor herrscht Zuversicht darüber, dass die aktuelle Krise eine Digitalisierungsrakete gezündet hat. 60 % der Befragten – im Vergleich zu 57 % im vergangenen Juni – sehen hier Chancen. Aber auch im Bereich Information und Consulting ist die Stimmung diesbezüglich gut, wenn auch im Rückgang begriffen: zuletzt lag die Zustimmung bei 46 %, verglichen mit 58 % bei der Juni-Befragung. Alle anderen Branchen sehen das deutlich verhaltener.

Vertrauenskultur als Krisenmanager

„Wer in den letzten Jahren seine Kultur-Aufgaben gemacht hat, kann auch in der Krise auf dem stabilen Fundament des Vertrauens aufbauen. Wenn alle im Unternehmen ans selbe Glauben lässt sich auch eine unvorhersehbare Zukunft gestalten“, so Doris Palz, Managing Director von Great Place to Work®.

In Krisen bewährt sich in Unternehmen nachweislich eine Kultur des Miteinander, des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung. Kommunikation ist der Kern einer belastbaren Vertrauenskultur. Wie ist es in Österreichs Unternehmen darum bestellt? Im Branchendurchschnitt finden etwa 50 % der Befragten, dass ihre Führungskräfte leicht erreichbar und unkompliziert anzusprechen sind. Bei Unternehmen, die durch Great Place to Work® zertifiziert sind, liegt dieser Wert im Schnitt um 34 % höher! 

Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch bei der Mitarbeiterbeteiligung (38 % höher) und beim Vertrauen der Führungskräfte in die Mitarbeitenden (40 % höher).

Beschäftigte vermissen empathische Führungskräfte

Mitarbeitende aus allen Branchen fühlen sich von ihren Führungskräften nicht ausreichend wahrgenommen. Nicht einmal die Hälfte (47 %) der Befragten aus der optimistischsten Branche Banken und Versicherung erleben zurzeit empathische Führung. Im Bereich Transport und Verkehr sind es gar nur etwa ein Drittel (34 %) der Mitarbeitenden.

Nur 17 % der Mitarbeitenden aus der Branche Information und Consulting haben das Gefühl, dass in ihrer Organisation die Menschen wichtiger sind als der Gewinn. In keiner anderen Branche ist die Zustimmungsrate in diesem Bereich so niedrig wie in dieser!

Auch geht in der Wahrnehmung der Mitarbeitenden die Vorbildwirkung ihres Managements mit dem Fortdauern der Krise zurück. Der Wert lag zuletzt über alle Branchen verteilt durchschnittlich bei mageren 28 %, im Juni immerhin noch bei 38 %. Das ist besorgniserregend, da gerade Eigenschaften wie Vorbildwirkung und die Fähigkeit zu begeistern wesentliche Begleiter durch die Krise sind. Denn: Unsichere Zeiten erfordern sichere Menschen – zumindest auf der Führungsebene.

 

Pressematerial

Die Great Place to Work®-Trendstudie „Branchen-Insights“ steht Ihnen exklusiv als Download zur Verfügung.

Vorangegangene Studien finden Sie hier: „Österreichs Unternehmen im Corona-Griff“ und die erste Trendstudie im Juni 2020 „Die Arbeitswelt 2020“.

Weitere Pressemitteilungen sind auf unserer Website abrufbar.

Interessantes zur Studie lesen Sie auch in unserem Great Blog.

Studieninformation: National-repräsentative Online-Erhebung unter unselbständig Beschäftigten in Österreich (632 Befragte in Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten im November 2020) über das Bilendi Online-Panel.

Über Great Place to Work®

Great Place to Work® steht für mitarbeiterorientierte Arbeitgeber-Standards und ist Synonym für Orte, an denen Arbeit Freude und Sinn gleichermaßen macht. Als unabhängiges, international tätiges Forschungs- und Beratungsnetzwerk in fast 60 Ländern weltweit sind wir Partner für die Entwicklung einer vertrauensvollen und begeisternden Arbeitsplatzkultur. Eine Great Place to Work®-Zertifizierung beflügelt internes und externes Employer Branding – Sichtbarkeit, die unvergleichlich ist.

Stammsitz des 1991 gegründeten Unternehmens ist San Francisco, USA. Auf Initiative der Europäischen Kommission wurde Great Place to Work® 2002 in allen damals 15 EU-Mitgliedstaaten eingeführt. Seitdem wurden in Österreich jedes Jahr die herausragendsten Arbeitgeber ausgezeichnet. 2020 wurden „Österreichs Beste Arbeitgeber“ bereits zum 18. Mal der Öffentlichkeit präsentiert. 

Pressekontakte: 

Mag. Stephanie Thaller

M +43 664 886 769 45

T +43 1 798 59 28 15

sthaller@greatplacetowork.at


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