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Zertifizierung: Warum sie weit mehr als ein Gütesiegel ist

Zertifizierung Prozess

Warum lohnt sich die Great Place To Work Zertifizierung?

Eure Mitarbeitenden kündigen nicht, aber sind sie noch engagiert?
Viele Unternehmen beantworten diese Frage aus dem Bauch heraus.
Die Fluktuation ist niedrig. Die Stimmung wirkt gut. Die meisten Mitarbeitenden bleiben.

Doch wisst ihr wirklich,
•    ob eure Mitarbeitenden euer Unternehmen weiterempfehlen würden?
•    ob sie ihrer Führung vertrauen?
•    ob sie bereit sind, die Extrameile zu gehen?
•    ob eure Kultur für die Zukunft gerüstet ist?

In Zeiten von Fachkräftemangel, KI und wirtschaftlicher Unsicherheit reicht Bauchgefühl nicht mehr aus. Unternehmen brauchen Daten darüber, wie ihre Mitarbeitenden den Arbeitsplatz tatsächlich erleben.
Genau dabei hilft die Great Place To Work® Zertifizierung.
Sie macht Unternehmenskultur messbar und zeigt, welche Faktoren die Leistung, die Mitarbeiterbindung und die Arbeitgebermarke wirklich beeinflussen.


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Was ist ein Arbeitgeberzertifikat überhaupt?

Die Great Place To Work Auszeichnung basiert auf dem vertraulichen Feedback der Mitarbeitenden.
Im Mittelpunkt stehen drei Fragen:
•    Vertrauen Mitarbeitende ihrer Führung?
•    Sind sie stolz auf ihre Arbeit?
•    Erleben sie echten Teamgeist?
Anders als viele Arbeitgebersiegel beruht die Auszeichnung von Great Place To Work nicht auf Selbstauskünften der Unternehmen. Entscheidend ist die Sicht der Mitarbeitenden.
Dadurch entsteht ein ehrliches Bild der Arbeitsplatzkultur mit Stärken und konkreten Handlungsfeldern.

Warum lassen sich Unternehmen auszeichnen?

Viele Unternehmen starten den Prozess, um ihre Arbeitgebermarke zu stärken.
Die erfolgreichsten Unternehmen bleiben jedoch aus einem anderen Grund:
Sie wollen bessere Entscheidungen treffen.
Eine gute Arbeitsplatzkultur entsteht nicht zufällig. Sie braucht Daten, Orientierung und eine klare Richtung.
Die Befragung zeigt zum Beispiel:
•    warum Menschen bleiben,
•    welche Faktoren die Leistung fördern,
•    wo Führung gestärkt werden muss,
•    welche Maßnahmen die größte Wirkung entfalten.

Christian Ruckensteiner, Head of Customer Success von Great Place To Work Österreich, bringt es auf den Punkt:
„Die Zertifizierung ist weit mehr als eine Auszeichnung – sie ist ein strategisches Instrument, um eine starke Unternehmenskultur aufzubauen und die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern.“


Warum Vertrauen Unternehmen erfolgreicher macht

Unternehmen mit einer starken Vertrauenskultur sind nachweislich 3,5-mal wirtschaftlich erfolgreicher. Vertrauen ist dabei der zentrale Hebel für Performance und Unternehmenserfolg.

Der Grund ist einfach:
Menschen leisten mehr, wenn sie sich wertgeschätzt fühlen.
Sie gehen eher die Extrameile, bleiben dem Unternehmen treu und passen sich schneller an Veränderungen an.

Vertrauen wirkt sich direkt auf wichtige Kennzahlen aus:

Mit Vertrauen

Ohne Vertrauen

Höheres Engagement

Geringere Motivation

Mehr Innovationskraft

Weniger Eigeninitiative

Niedrigere Fluktuation

Höhere Wechselbereitschaft

Schnellere Veränderung

Mehr Widerstände

Stärkere Zusammenarbeit

Höhere Silos

Innovation entsteht nämlich nur dort, wo sich Menschen sicher fühlen und ihre Ideen einbringen können.

Eine gute Unternehmenskultur ist deshalb kein weicher Faktor.
Sie beeinflusst den Unternehmenserfolg ganz konkret.


Woher wisst ihr, ob eure Mitarbeitenden die Extrameile gehen?

Viele Führungskräfte betrachten eine geringe Fluktuation als Zeichen für Zufriedenheit.
Doch das reicht nicht.
Die entscheidenden Fragen sind:
•    Würden Mitarbeitende euer Unternehmen weiterempfehlen?
•    Vertrauen sie der Führung?
•    Bleiben Leistungsträger langfristig?
•    Können Teams Veränderungen meistern?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entsteht ein realistisches Bild der Kultur.


Warum mittelständische Unternehmen besonders profitieren

KMU haben es oft schwer, mit großen Unternehmen um Talente zu konkurrieren.
Dabei verfügen viele mittelständische Unternehmen über eine außergewöhnlich starke Kultur. Sie machen diese nur selten sichtbar.
Genau hier liegt die Chance.
Eine Arbeitgeberauszeichnung hilft dabei,
•    die eigene Kultur glaubwürdig nach außen zu zeigen,
•    sich von Mitbewerbern abzuheben,
•    das Vertrauen von Bewerbenden zu stärken,
•    bestehende Mitarbeitende zu binden.

Beispiel aus der Praxis

Ein österreichisches Produktionsunternehmen mit rund 250 Mitarbeitenden nutzte die Mitarbeitendenbefragung ursprünglich, um die Arbeitgebermarke zu stärken.
Die größte Erkenntnis kam jedoch erst danach:
Die Ergebnisse zeigten, dass fehlende Kommunikation der Führungskräfte die Zufriedenheit deutlich beeinflusste.
Nach gezielten Maßnahmen verbesserten sich nicht nur die Befragungsergebnisse, sondern auch die interne Zusammenarbeit.
Das zeigt:
Die größten Effekte entstehen häufig erst nach der Befragung.


Durchschnittsunternehmen versus Unternehmen mit einer ausgezeichneten Kultur

Durchschnittsunternehmen

Unternehmen mit Daten

Vermuten, warum Menschen kündigen

Wissen, warum Menschen bleiben

Reagieren auf Probleme

Erkennen Risiken frühzeitig

Treffen Entscheidungen aus dem Bauch heraus

Handeln auf Basis von Daten

Wenig Vergleichsmöglichkeiten

Nutzen Benchmarks

Investieren unspezifisch

Setzen Prioritäten gezielt

Benchmarks ermöglichen den Vergleich mit Durchschnittswerten und den besten Arbeitgebern im Markt.
Das ist der eigentliche Mehrwert der Auszeichnung.


Was kostet es, die eigene Kultur nicht zu kennen?

Viele Unternehmen fragen zuerst nach den Kosten.
Die wichtigere Frage lautet:
Was kostet Nichtstun?

RisikoMögliche Folgen
Hohe Fluktuation Wissensverlust
Schwaches Employer Branding Weniger Bewerbungen
Sinkendes Vertrauen Geringere Produktivität
Fehlende Daten Schlechtere Entscheidungen
Geringe Innovationskraft Wettbewerbsnachteile

Wie läuft der Prozess ab?

Der Weg zur Auszeichnung ist einfacher, als viele denken.

Zertifizierung Prozess
1. Vorbereitung und Kommunikation
Informiert eure Mitarbeitenden frühzeitig.
Erklärt:
•    warum ihr Feedback einholt,
•    wie die Ergebnisse genutzt werden,
•    warum jede Stimme wichtig ist.
Klare Kommunikation erhöht nicht nur die Teilnahme, sondern stärkt auch das Vertrauen in den Prozess.
Lesetipp: Mitarbeiterbefragung – Was ist zu beachten?

2. Mitarbeitendenbefragung
Die Befragung erfolgt anonym und vertraulich.
Sie liefert ein klares Bild darüber, wie Mitarbeitende den Arbeitsplatz erleben.

3. Ergebnisse und Maßnahmen
Nach der Befragung stehen die Ergebnisse sofort zur Verfügung.
Unternehmen erhalten sofort Zugriff auf datengestützte Insights und konkrete Handlungsfelder.

Unternehmen erhalten:
•    Benchmarks,
•    Prioritäten,
•    konkrete Handlungsfelder,
•    Impulse für die Weiterentwicklung der Kultur.

Heatmaps und Analysen zeigen genau, wo Handlungsbedarf besteht.
Die Auszeichnung ist deshalb nicht das Ende, sondern der Beginn einer langfristigen Entwicklung.

Zertifizierung Emprising
 
Typische Einwände von CEOs

Wichtig: Es geht nicht nur um Stimmungsbilder, sondern um messbare Wirkung auf Performance und Unternehmenserfolg.

„Wir haben bereits eine Mitarbeiterbefragung.“
Das ist ein guter Start.
Der Unterschied:
Viele interne Umfragen liefern einzelne Stimmungsbilder.
Eine fundierte Arbeitsplatzanalyse zeigt, welche Faktoren die Leistung und den Unternehmenserfolg tatsächlich beeinflussen.

„Wir sind noch nicht perfekt.“
Das müsst ihr auch nicht sein.
Viele Unternehmen starten genau deshalb.
Sie möchten wissen:
•    Was läuft bereits gut?
•    Wo liegen die größten Hebel?
•    Welche Maßnahmen bringen den größten Nutzen?


„Was passiert, wenn wir die Auszeichnung nicht erhalten?“
Auch dann gewinnt ihr.
Ihr erhaltet ehrliches Feedback und eine klare Orientierung.
Viele Unternehmen nutzen diese Erkenntnisse und erreichen die Auszeichnung im Folgejahr.


Häufige Fragen

Für welche Unternehmen eignet sich die Auszeichnung?

Für Unternehmen jeder Größe und Branche.
Besonders profitieren:
•    mittelständische Unternehmen,
•    Organisationen im Wandel,
•    wachstumsstarke Unternehmen,
•    Unternehmen mit hohem Fachkräftebedarf.

Wie lange dauert der Prozess?
Viele Unternehmen schaffen den gesamten Ablauf innerhalb von rund 60 Tagen.
Der größte Aufwand entsteht nicht durch die Befragung selbst, sondern durch die Vorbereitung und die spätere Umsetzung der Ergebnisse.
Kleinere Unternehmen können die Zertifizierung teilweise bereits in rund 30 Tagen erreichen, größere benötigen mehr Vorlauf für Kommunikation.

 Zertifizierung Zeitplan

Lohnt sich die Auszeichnung auch ohne Recruiting-Bedarf?
Ja.
Eine starke Arbeitsplatzkultur stärkt die Bindung bestehender Mitarbeitender und erhöht die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Wie hoch sind die Kosten?
Die Investition richtet sich nach Unternehmensgröße und Leistungsumfang.
Entscheidender ist jedoch die Frage:
Wie viel kostet es, wenn gute Mitarbeitende kündigen, weil Probleme zu spät erkannt werden?


Fazit: Eine starke Kultur ist ein Wettbewerbsvorteil
Die Great Place To Work Auszeichnung ist weit mehr als ein Siegel für gutes Employer Branding.
Sie hilft Unternehmen,
•    Vertrauen aufzubauen,
•    bessere Entscheidungen zu treffen,
•    Mitarbeitende zu binden,
•    Talente anzuziehen,
•    und langfristig erfolgreicher zu werden.

Unternehmenskultur ist kein Nice-to-have, sondern ein zentraler Hebel für Resilienz, Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Kein Wunder also, dass Unternehmen mit starker Kultur ihre Wettbewerber regelmäßig übertreffen.

Die stärksten Effekte entstehen häufig erst nach der Befragung.
Denn viele Unternehmen erkennen zum ersten Mal datenbasiert, warum Menschen bleiben, warum sie kündigen und welche Maßnahmen die größte Wirkung haben.


Möchtet ihr wissen, wie eure Mitarbeitenden euren Arbeitsplatz wirklich erleben?
Ladet unseren Zertifizierungs-Guide herunter oder vereinbart eine unverbindliche Demo.
Denn eine starke Arbeitsplatzkultur entsteht nicht zufällig – sie entsteht, wenn Unternehmen zuhören und handeln.

 

Über die Autorin

Cornelia Grill-Schubert ist Content Marketing Managerin bei Great Place To Work® Österreich und Expertin für Employer Branding, strategische Kommunikation und Workplace Culture. Sie verbindet fundiertes Wissen über Mitarbeiterbindung und Arbeitswelt-Trends mit kreativem Storytelling, um die Vision eines „Great Place To Work For All™“ sichtbar zu machen. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung entwickelt sie Inhalte, die Vertrauen schaffen, Marken stärken und Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren.

Cornelia Grill‑Schubert verbindet tiefgehende inhaltliche Expertise mit strategischem Gespür: Sie macht die einzigartigen Daten von Great Place To Work für Zielgruppen verständlich, emotional nachvollziehbar und nutzbar – intern wie extern. Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.



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