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Wie gelingt die nachhaltige Transformation? Expert*innen-Talk Better Great Together & GPTW

translation4transformation – Wie gelingt die nachhaltige Transformation?

Doris Palz (CEO GPTW Österreich) trifft Maurice Franzl (Geschäftsführer STI Consulting GmbH), Maria Geir (IT Transformation Expert, Gründerin octenticity und octa-vita), Nahed Hatahet (Gründer HATAHET productivity solutions GmbH), Ruth Moss (Head of Marketing & Communications CRIF Österreich sowie Gründerin ESG-Transparency-Initiative) und Christoph Schmiedinger (Executive Consultant borisgloger professionals gmbh) im Expert*innen-Talk zum Thema „Wie gelingt nachhaltige Transformation?“.

Was beschäftigt Unternehmen im Kontext der Transformation? Mit dieser flotten Einstiegsfrage startet das Expert*innen-Talkformat der digitalen Better-Great-Together-Roadshow in die zweite Runde.

Christoph Schmiedinger, Executive Consultant bei borisgloger professionals, erklärt: „Unternehmen wissen: So wie es jetzt geht, kann es nicht weitergehen. Viele Unternehmen wollen zu einem Ziel kommen, aber wissen nicht, wie sie es erreichen können. Natürlich wollen sie im Zuge des Fachkräftemangels auch keine wichtigen Mitarbeitenden im Transformationsprozess verlieren. Daher stellt sich vielen die Frage: Wie können wir uns verändern, um unsere Ziele zu erreichen?“

Auch eine Umfrage des E-Commerce-Instituts bestätigt die Herausforderungen, die Unternehmen derzeit zu meistern haben. Nur 27 % der befragten Unternehmen haben laut eigener Aussage die digitale Transformation erfolgreich geschafft. Wir fragen unsere Expert*innen: Woran liegt das?

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 Roadshow


Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Umstellung

IT-Transformations-Expertin Maria Geir spricht aus Erfahrung. In ihrer vorherigen Position hatte sie eine koordinierende Rolle inne, in der ihr bewusst wurde, wie wichtig der Feel-good-Faktor in Unternehmen ist, wenn es um Veränderungen geht. „Man muss die Menschen dort abholen, wo sie sich jetzt gerade befinden“, so Maria Geir, „sonst kann man die Transformation nicht gemeinsam auf den Weg bringen.“

Nahed Hatahet von HATAHET productivity solutions stimmt zu: „Es geht immer darum, glückliche Mitarbeitende zu haben. Sie leisten mehr und sind auch in Transformationsprozessen flexibler. In der Transformation zu einer digitalen Arbeitswelt geht es nicht nur um Technik – nein: der Faktor Mensch muss im Mittelpunkt stehen. Die Art und Weise, wie Menschen mit Maschinen arbeiten, wird sich weiterhin stark verändern.“

So sieht das auch Maurice Franzl, Geschäftsführer bei STI Consulting: „Der Mensch stellt den Wert im Unternehmen dar. Kommunikation, Respekt und Miteinander ebnen den Weg in die Zukunft. Anstatt sich zwingend auf die neueste Technik zu fokussieren, sollte in den Unternehmen das Bewusstsein für bewusste Kommunikation geschärft werden.“  

Transformation ja – aber bitte grün und fair

Mit der digitalen Transformation geht auch ein Wandel zur Nachhaltigkeit einher. Wie bei der Digitalisierung gibt es auch hier viele Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten oder die richtige Nachhaltigkeitslinie für sich zu finden.

Ruth Moss, Head of Marketing & Communications bei CRIF Österreich, weiß: „Man kann nicht verkaufen oder anbieten, was man nicht selbst lebt. Unternehmen, welche mit Nachhaltigkeit werben, diese aber nicht selbst leben, machen es falsch.“

Vor allem die jungen Generationen fordern Arbeitsplätze, die nachhaltig sind und sinnhafte Tätigkeiten bieten. Wie schaffen es Unternehmen, diese jungen Fachkräfte für sich zu gewinnen?

Nahed Hatahet begrüßt die Forderung der jungen Menschen: „Diese Generationen wehren sich gegen das System – das ist gut so. Sie wollen sinnbehaftet arbeiten, darauf müssen sich Unternehmen einstellen; um Fachkräfte zu gewinnen. Es geht sehr stark darum, diesen jungen Menschen zuzuhören und richtig mit ihnen zu kommunizieren.“

Auch Maria Geir schließt sich an: „Investitionen in Anliegen wie Mental Health sind derzeit nicht nur gefragt, sondern auch wertvoll und wichtig. Wenn Unternehmen es schaffen, ihre Mitarbeitenden dazu zu motivieren; ihr inneres Kind frei laufen zu lassen, fördert dies beispielsweise stark die Innovationskraft und den Ideenfluss. Jede Investition in die psychische Gesundheit ist auch eine Investition in das Unternehmen und dessen erfolgreiche Zukunft.“

Die Nachhaltigkeit steht also auch in der digitalen Transformation ganz oben auf der Prioritätenliste, wenn es darum geht, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Unsere Expert*innen wissen, dass hier vor allem Glaubwürdigkeit von zentraler Bedeutung ist.

Maurice Franzl erklärt: „Was ich sehr häufig beobachte, ist, dass über rein ökonomische Geschäftsmodelle Nachhaltigkeit darübergestülpt wird. Ohne ein Umdenken im Unternehmen selbst, welches dieser Transformation zugrunde liegt, kann das aber nicht funktionieren.“


Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Unternehmen Transformation und Nachhaltigkeit erfolgreich und authentisch in Einklang bringen können?
Hier geht’s zum ganzen Expert*innen-Talk „Wie gelingt nachhaltige Transformation?“:



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