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Wie faire Entgelttransparenz eure Performance stärkt

Faire Entgelttransparenz stärkt eure Performance

Faire Entgelttransparenz ist ein entscheidender Baustein für wirtschaftliche Stabilität. Unser brandneuer Report zur sozialen Nachhaltigkeit belegt es: Unternehmen mit einer vertrauensbasierten Arbeitsplatzkultur, in der faire Entgelttransparenz gelebt wird, weisen eine um bis zu 8 Prozent höhere wirtschaftliche Stabilität auf. Das liegt daran, dass Transparenz nicht nur eine gesetzliche Pflicht ist (etwa im Rahmen einer neuen EU-Richtlinie), sondern direkt das Vertrauen stärkt und so die Unsicherheit bei Mitarbeitenden reduziert. 

In diesem Artikel erfahrt ihr die aussagekräftigsten Ergebnisse des Reports. Zahlen, die es in sich haben: Zwischen 22 und 55 Prozentpunkten beträgt die wahrgenommene „Fairnesslücke“ zwischen den Unternehmen an der Spitze und österreichischen Durchschnittsbetrieben.
Außerdem zeigen wir euch, wie ihr mit Hilfe unserer kostenlosen Checkliste im Report Schritt für Schritt Entgelttransparenz in eurem Unternehmen herstellen könnt.

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Im Wesentlichen geht es dabei um diese beiden Fragen:

•    Wie könnt ihr faire und nachvollziehbare Regeln für eure Gehaltsstrukturen definieren?
•    Wie macht ihr aus dieser Investition in Fairness einen klaren Wettbewerbsfaktor für langfristige Performance?



Was faire Entgelttransparenz eurem Unternehmen bringt

Faire Entgelttransparenz ist eine wichtige Säule sozial nachhaltiger Unternehmen. Wenn eure Gehaltsstrukturen für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar sind, stärkt das das gegenseitige Vertrauen, reduziert Unsicherheit und erhöht in weiterer Folge eure wirtschaftliche Stabilität. 
Unser Report zur sozialen Nachhaltigkeit zeigt deutlich, wie stark sich Fairness bei Bezahlung, Erfolgsbeteiligung und Gleichbehandlung auf die Performance auswirken. 


Social Sustainability Report 2025 kostenlos herunterladen: Warum sozial nachhaltige Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher sind


Was faire Entgelttransparenz wirklich bedeutet

Faire Entgelttransparenz heißt, dass Mitarbeitende verstehen, wie ihr Gehalt entsteht und nach welchen Kriterien es angepasst wird. Es geht nicht darum, jedes Gehalt im Detail offenzulegen. Stattdessen sollen faire, nachvollziehbare Regeln für das Gesamtgefüge eingeführt werden. So kann niemand im Unternehmen den Eindruck gewinnen, dass bezüglich der Gehaltseinstufung Willkür, „Vitamin B“ oder gar das Zufallsprinzip herrschen. 

Für uns bedeutet Transparenz auch das Vertrauen darauf, dass es solche fairen Regeln gibt. Genau diesen Aspekt können wir mit unseren Trust Index™-Mitarbeitendenbefragungen messen.

In Österreich gewinnen Themen wie Lohntransparenz und Entgeltgerechtigkeit zunehmend an Bedeutung – auch durch gesetzliche Vorgaben wie die neue EU-Richtlinie. Unternehmen, die hier früh aktiv werden, schaffen nicht nur das nötige Vertrauen, sondern sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt.


Warum faire Entgelttransparenz so wichtig ist

Faire Entgelttransparenz bedeutet also, dass ihr für alle Mitarbeitenden verständlich erklärt, wie Gehälter festgelegt werden und welche Kriterien über Entwicklung oder Anpassung dieser Gehälter entscheiden. Noch einmal: Transparenz heißt nicht, jedes individuelle Gehalt offenzulegen. Es geht darum, Orientierung zu schaffen und die gelebte Fairness wahrnehmbar zu machen.
Unser Report zur sozialen Nachhaltigkeit zeigt, wie stark wahrgenommene Fairness die Bindung und die Motivation im Unternehmen beeinflusst. Besonders bei Themen wie angemessener Bezahlung, Gleichbehandlung und Erfolgsbeteiligung liegen die Best Workplaces™ in Social Sustainability deutlich vor dem österreichischen Durchschnitt.
Erfahrt in unserem Report samt Checkliste zur Gehaltstransparenz, wie faire Bezahlung und Vertrauen eure Performance verbessern – jetzt kostenlos herunterladen!


Entgelttransparenz als vierfacher Fairness-Faktor

Fairness-Faktor #1: Angemessene Bezahlung

Einer der stärksten Indikatoren im Report ist die Frage nach angemessener Bezahlung.
Hier liegen die besten Unternehmen deutlich über dem österreichischen Durchschnitt:

  • 89 Prozent der Mitarbeitenden in den Best Workplaces in Social Sustainability finden ihre Bezahlung angemessen.
  • In Durchschnittsbetrieben sind es nur 51 Prozent.

Angemessene Bezahlung


Transparenz trägt hier maßgeblich zur Zufriedenheit bei. Wenn ihr erklärt, wie Gehaltsbänder entstehen oder welche Kriterien dafür gelten, reduziert ihr Unsicherheiten. Das stärkt das Vertrauen und verbessert oft schon ohne strukturelle Änderungen die wahrgenommene Fairness.


Fairness-Faktor #2: Adäquate Erfolgsbeteiligung
 

Der Report macht klar, dass faire Erfolgsbeteiligung ein enormer Treiber für wirtschaftliche Performance und Bindung ist:

  • 90 Prozent der Mitarbeitenden in den Best Workplaces empfinden eine angemessene Beteiligung am Erfolg.
  • In durchschnittlichen Unternehmen tun das nur 35 Prozent.

Angemessene Beteiligung am Erfolg3

Faire Erfolgsbeteiligung geht über Geld hinaus. Sie vermittelt Wertschätzung und sorgt dafür, dass Leistung sichtbar gewürdigt wird. Transparenz ist hier entscheidend. Wenn ihr offen erklärt, wie Beteiligungsmodelle aufgebaut sind, stärkt das eure Kultur und fördert den Zusammenhalt.


Fairness-Faktor #3: Gleichbehandlung

Entgelttransparenz 

Gleichbehandlung ist einer der zentralen Punkte in unserem Report. Transparente Entgeltstrukturen sind hierfür ein wesentlicher Baustein.
Auch hier offenbaren sich deutliche Unterschiede:

  • 98 Prozent der Mitarbeitenden in den Best Workplaces in Social Sustainability erleben Fairness unabhängig vom Geschlecht.
  • In Durchschnittsunternehmen sind lediglich 77 Prozent der Mitarbeitenden dieser Ansicht.

Fairness unabhaengig vom Geschlecht


Gender-Pay-Gap

Auch die Zahlen zur fairen Bezahlung nach Geschlecht zeigen deutlich, wie wichtig Transparenz und klare Kriterien sind:

  • Männer: 91 Prozent (Best Workplaces) vs. 56 Prozent (Durchschnittsbetriebe)
  • Frauen: 89 Prozent vs. 46 Prozent

Faire Bezahlung angemessene Erfolgsbeteiligung

Diese Werte belegen, dass Unternehmen mit klaren, nachvollziehbaren Strukturen Geschlechterfairness viel konsequenter leben.


Fairness-Faktor #4: Psychische und emotionale Gesundheit

Psychische und emotionale Gesundheit hängt ebenso eng mit wahrgenommener Gerechtigkeit zusammen. Auch hier spricht der Report eine deutliche Sprache:

  • Männer: 93 Prozent (Best Workplaces) vs. 62 Prozent (Durchschnitt)
  • Frauen: 91 Prozent vs. 52 Prozent

Psychische und emotionale Gesundheit gewahrt

Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, fair behandelt und gerecht bezahlt zu werden, reduziert das Stress und steigert gleichzeitig das Wohlbefinden. Auch in diesem Bereich verhilft Transparenz zu mehr Sicherheit und besserer Orientierung.

Zusammenfassend liegen damit die Best Workplaces rund 40 Prozent über den österreichischen Durchschnittsbetrieben, wie die untenstehende Tabelle verdeutlicht:

BereichBest WorkplacesDurchschnitt
Angemessene Bezahlung 89 % 51 %
Erfolgsbeteiligung 90 % 35 %
Fairness unabhängig vom Geschlecht 98 % 77 %
Faire Bezahlung – Männer 91 % 56 %
Faire Bezahlung – Frauen 89 % 46 %
Psychische & emotionale Gesundheit (Männer) 93 % 62 %
Psychische & emotionale Gesundheit (Frauen) 91 % 52 %
Ø Gesamtwerte 91,6 % 54,1 %



Was faire Entgelttransparenz für eure Performance bedeutet

Was unser Report zudem aufzeigt: Unternehmen mit hoher sozialer Nachhaltigkeit verzeichnen laut CRIF-Wirtschaftsdaten eine messbar bessere Unternehmensperformance, ganz konkret eine
•    um bis zu 8 Prozent höhere wirtschaftliche Stabilität.

EFA Grafik CRIF Score DE2
Fairness, Vertrauen und klare Regeln schaffen eine Kultur, die langfristige Performance auf Top-Niveau ermöglicht. Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels wird deutlich: Faire Entgelttransparenz ist kein Nice-to-have. Sie ist ein klarer Wettbewerbsfaktor.


So startet ihr mit fairer Entgelttransparenz

Ihr könnt sofort die ersten Schritte setzen:
1.    Gehaltsbänder definieren
Legt klare Rahmen pro Rolle fest.
2.    Kriterien offenlegen
Erklärt, wie Entwicklung und Anpassungen funktionieren.
3.    Fragen im Team aktiv klären
Seid offen für Nachfragen an und erläutert die Hintergründe.
4.    Daten laufend prüfen
Nutzt Befragungsdaten und Rückmeldungen von Mitarbeitenden, um Fairnesslücken zu erkennen.
Nutzt den Report, um eure eigene Fairness einzuschätzen und Prioritäten abzuleiten: Link einfügen

Noch mehr Insights gibt's von unseren Expert:innen in unserem Live Webinar zum Thema Gehaltstransparenz 2026, am 15. Jänner 2026, um 10 Uhr. Schnell anmelden und Platz sichern.

 

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Über die Autorin

Cornelia Grill-Schubert ist Content Marketing Managerin bei Great Place To Work® Österreich und Expertin für Employer Branding, strategische Kommunikation und Workplace Culture. Sie verbindet fundiertes Wissen über Mitarbeiterbindung und Arbeitswelt-Trends mit kreativem Storytelling, um die Vision eines „Great Place To Work For All™“ sichtbar zu machen. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung entwickelt sie Inhalte, die Vertrauen schaffen, Marken stärken und Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren.

Cornelia Grill‑Schubert verbindet tiefgehende inhaltliche Expertise mit strategischem Gespür: Sie macht die einzigartigen Daten von Great Place To Work für Zielgruppen verständlich, emotional nachvollziehbar und nutzbar – intern wie extern. Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.



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