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So klappt die Kommunikation mit dislozierten Teammitgliedern

Kommunikation mit dislozierten Team

Anlässlich der aktuellen Corona-Situation und der damit verbundenen veränderten Arbeitsbedingungen in Unternehmen bietet Great Place to Work® regelmäßig ein virtuelles Austauschforum an, in dem sich Interessierte über aktuelle HR-Themen austauschen können.

Heute möchten wir Ihnen die Erkenntnis aus dem Forum „Wie klappt die Kommunikation mit dislozierten Teammitgliedern“ begleitet von der Kommunikationsexpertin Bettina Kerschbaumer-Schramek und Christine Gül, Personalleiterin bei Schmidt Reinigung vorstellen.

Vertrauensvolle Kommunikation

Die Notwendigkeit der Kommunikation mit dislozierten Teams bzw. Mitarbeitenden gibt es natürlich nicht erst seit Ausbruch von COVID-19, aber in vielen Unternehmen war dies bislang noch kein Thema. Laut Eurostat hatten 2018 lediglich 10% aller Beschäftigten in Österreich die Möglichkeit, auch im Homeoffice zu arbeiten. Zum dislozierten Arbeiten zählt natürlich auch mobiles Arbeiten oder die Tatsache, dass Mitarbeitende an unterschiedlichen Standorten im Einsatz sind.

Für ein gutes Miteinander und entsprechende Produktivität ist dabei eine vertrauensvolle Kommunikation essentiell. Dies zeigen unsere jährlichen Benchmarkstudien von „Österreichs Besten Arbeitgebern“ deutlich. Hierbei ermitteln wir mithilfe unserer Trust Index© Mitarbeiterbefragung  deutliche Unterschiede im Kommunikationsverhalten.

So sind beispielsweise Führungskräfte bei „Österreichs Besten Arbeitgebern“ wesentlich besser erreichbar als in österreichischen Durchschnittsbetrieben (87% vs. 59% Zustimmung der Mitarbeitenden), ein wichtiges Kriterium für eine dislozierte Zusammenarbeit.

Ferner funktioniert die Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungen wesentlich besser (71% vs. 36%). Bei all diesen Faktoren der Zusammenarbeit steht immer das Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, aber auch zwischen KollegInnen im Fokus. Diese Faktoren sind im Übrigen auch im persönlichen Austausch von besonderer Bedeutung, nicht verwunderlich, dass sie auch im dislozierten Miteinander eine mindesten gleichbedeutende, wenn nicht sogar höhere Relevanz haben.

Kommunikation macht den Unterschied

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Vertrauen macht souverän

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Nähe auf Distanz – informelle Kommunikation ist wichtig

Wie funktioniert nun die Kommunikation mit dislozierten Mitarbeitenden richtig gut?

„Es kommt dabei sehr auf informelle Kommunikation an, ,remote' wird diese bislang nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt“, weiß Kommunikationsexpertin Bettina Kerschbaumer-Schramek. In den zahlreichen virtuellen Meetings, die nun seit März in die Unternehmens-Kommunikation Einzug erhalten haben, ist schnell deutlich geworden, dass es ähnliche Verhaltensregeln braucht, die das persönliche Miteinander ausmachen, so auch die Kommunikationsexpertin.

Hände schütteln fällt zum Beispiel weg, aber natürlich sollte man sich zu Beginn eines jeden virtuellen Austausches auch die Zeit für den gewohnten „small talk“ nehmen. Hier kann man auch vom „Checkin“ sprechen. Apropos „small talk“ – hier sollten regelmäßige informelle Gespräche im Team oder bilateral (wichtig: Führungskraft und Mitarbeitende/r, aber auch unter KollegInnen) stattfinden.

Und auch sehr relevant für das ausgleichende Miteinander: über Fehler sprechen. Ein sicherlich „altes“ Thema aus der „alten“ Normalität, welches wir häufig einfach auch in eine neue Zeit mitnehmen (Verhaltensmuster ändern sich bekanntlich nur langsam). Sogenannte „F*Up Sessions“ hatten sich im New Work ja auch schon etabliert. Warum jetzt nicht auch mal virtuell? Try it!

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Praxisbeispiel: Umfassende Kommunikation über eine Mitarbeiter App

Ein wirklich nachhaltiges Beispiel zur umfassenden Kommunikation mit dislozierten Mitarbeitenden stellt die Schmidt Mitarbeiter App da.

„Bei uns als Dienstleistungsunternehmen mit nahezu ausschließlich dislozierten Mitarbeitenden steht die wirksame Kommunikation schon lange im Fokus“, so Personalleiterin Christine Gül von Schmidt Reinigung aus Ried/Innkreis. Daher kommt die erst im Frühjahr eingeführte Mitarbeiter App gerade zur rechten Zeit.

Regelmäßige Postings für und vor allem von den Mitarbeitenden (zum Beispiel zur Aktion „Ihr seid Helden“, in der Mitarbeitende andere Mitarbeitende in den Fokus stellen und Wertschätzung ausdrücken) verbindet die über 1.000 Menschen aus 45 verschiedenen Nationen, die das Unternehmen Schmidt gemeinsam gestalten. So lassen sich gerade in diesen Zeiten wichtige Botschaften wie „Zusammen sind wir stark!“ digital sehr gut transportieren.

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FAZIT: Ohne geht nicht!

Kommunikation ist und bleibt die verbindende Brücke in wirksamer Zusammenarbeit, egal, ob in dislozierten Teams oder im direkten, persönlichen Miteinander. Wenn wir auf Vertrauen setzen, dann kann dies auch zu einem Sicherheits-Anker werden, insbesondere in der aktuellen Zeit.



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