Viele Unternehmen wollen ihre Produktivität steigern. Sie investieren dafür viel Geld und Zeit in
- neue Software
- Künstliche Intelligenz
- Automatisierung von Routineaufgaben
- Zeitmanagement-Tools
- neue Prozesse
Die Hoffnung ist klar: Mehr Technik soll zu mehr Leistung führen.
Doch in der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild.
Die große Wirkung bleibt aus.
Die Produktivität steigt langsamer als erwartet. Projekte verzögern sich. Innovationen kommen nicht voran. Mitarbeitende verlieren Energie. Nicht, weil sie nicht mehr arbeiten können oder wollen. Sondern, weil Unsicherheit und Reibung den Alltag prägen.
Die entscheidende Frage zur Produktivität
Viele Diskussionen drehen sich um dieselbe Frage: Welche Tools fehlen noch?
Unser Strategie-Guide zeigt jedoch: Das ist nicht die richtige Frage.
Die wichtigere Frage lautet: Warum wird vorhandenes Potenzial nicht genutzt?
Denn in vielen Unternehmen ist bereits alles da:
- Know-how
- Erfahrung
- Engagement
- Motivation
Trotzdem bleibt die Leistung hinter den Möglichkeiten zurück.
Die zentrale Erkenntnis aus dem Strategie-Guide
Der Strategie-Guide zeigt eine klare Antwort:
Produktivität entsteht nicht durch Technologie. Produktivität entsteht durch Vertrauen. Wer produktiv arbeiten will, braucht mehr als gute Prozesse.
Menschen müssen Prioritäten setzen dürfen, Verantwortung übernehmen können und gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Dafür brauchen sie Sicherheit, Klarheit und Vertrauen.
Ohne diese Basis helfen auch die besten Tools nur begrenzt.
Warum viele Unternehmen ihre Produktivität nicht steigern können
Viele Unternehmen stehen aktuell unter starkem Druck durch den falschen Einsatz von KI, steigendem Wettbewerbsdruck, Fachkräftemangel oder langwierigen Transformationen. Gleichzeitig zeigen die Daten aus Österreich:
Nur rund ein Drittel der Unternehmen bleibt laut Statistik Austria langfristig erfolgreich. Das erhöht den Druck weiter.
Typische Reaktionen auf Produktivitätsprobleme
Viele Organisationen versuchen gegenzusteuern.
Häufige Maßnahmen sind:
- neue Tools
- bessere Prozesse
- Automatisierung von Routineaufgaben
- To-do-Listen
- Zeitmanagement-Methoden
- Fokus auf Effizienz
Diese Maßnahmen sind nicht falsch. Aber sie greifen oft zu kurz.
Denn: Produktivität lässt sich nicht erzwingen.
Wo das eigentliche Problem liegt
Produktivität steigt nur dann nachhaltig, wenn Menschen bereit sind, sich einzubringen. Genau hier entsteht häufig das Problem. Nicht fehlende Fähigkeiten bremsen Unternehmen aus. Sondern Reibung im Arbeitsalltag.
Zum Beispiel, wenn Mitarbeitende:
- nicht ausreichend eingebunden sind
- keine klaren Ziele kennen
- ihre Prioritäten nicht erkennen
- sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren können
- keine psychologische Sicherheit erleben
In solchen Situationen verlieren Unternehmen an Fokus, Innovationskraft und Leistung.
Produktivität steigern: Was erfolgreiche Unternehmen anders machen
Die Daten der Best Workplaces™ Austria 2026 zeigen klare Unterschiede zwischen vertrauensstarken Unternehmen und österreichischen Durchschnittsunternehmen:
Vergleich der Ergebnisse
| Bereich | Best Workplaces™ Austria 2026 | Durchschnittsunternehmen |
|---|---|---|
| Mitarbeitende zeigen zusätzlichen Einsatz | 85 % | 56 % |
| Mitarbeitende erhalten Wertschätzung und Anerkennung | 85 % | 52 % |
| Mitarbeitende erleben ihre Arbeit als sinnvoll | 78 % | 56 % |
Diese Zahlen zeigen deutlich:
Produktivität hängt stark davon ab, wie Menschen ihre Arbeit erleben.

Was produktives Arbeiten wirklich fördert
Besonders wichtig sind laut Strategie-Guide Vertrauen, Orientierung, Wertschätzung, Teamgeist, Transparenz und gute Führung
Menschen arbeiten produktiver, wenn sie klare Ziele kennen, Prioritäten setzen können, ihre Arbeit als sinnvoll erleben und sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren können.
Produktivität ist also kein reines Effizienzthema. Sie ist ein Erfahrungsthema.
Warum Vertrauen die Produktivität steigert
Viele Unternehmen konzentrieren sich stark auf Effizienz. Sie wollen:
- Prozesse beschleunigen
- Kosten senken
- Arbeitsabläufe automatisieren
- neue Technologien einführen
Das kann sinnvoll sein. Doch der Strategie-Guide zeigt klar: Der wichtigste Faktor bleibt das Verhalten der Menschen.
Was in Unternehmen mit hoher Vertrauenskultur passiert
In Unternehmen mit hoher Vertrauenskultur:
- arbeiten Teams enger zusammen
- bringen Mitarbeitende mehr Ideen ein
- handeln Menschen schneller eigenverantwortlich
- konzentrieren sich Mitarbeitende besser
- steigt die Bereitschaft zu zusätzlichem Einsatz
Diese Effekte wirken direkt auf die Produktivität. Nicht kurzfristig, sondern nachhaltig.
Warum KI allein nicht reicht
Viele Unternehmen setzen große Hoffnungen in KI. Die Erwartung: KI steigert automatisch die Produktivität.
Der Strategie-Guide zeigt jedoch: Technologie allein löst keine kulturellen Probleme.
Innovation scheitert häufig nicht an Ideen, sondern an Widerstand, an Unsicherheit und an fehlender Einbindung.
Wenn Menschen Angst vor Fehlern haben, Veränderungen nicht verstehen und sich nicht einbezogen fühlen, dann helfen auch die besten Tools wenig.
Die zentrale Erkenntnis zur Technologie
Deshalb gilt: Ohne Vertrauen entfalten Technologien ihre Wirkung nicht vollständig. Technologie braucht:
- Akzeptanz
- Beteiligung
- Klarheit
Und genau das entsteht durch Vertrauen.
Produktiv arbeiten braucht mehr als Zeitmanagement
Im Internet gibt es viele Tipps zum Thema produktiv arbeiten. Diese Methoden können helfen. Aber sie greifen nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Die wichtigsten Rahmenbedingungen für Produktivität sind
- klare Kommunikation
- gute Zusammenarbeit
- Orientierung
- Vertrauen
- psychologische Sicherheit
Ohne diese Basis verpufft individuelles Zeitmanagement und der Fokus bleibt nicht dauerhaft erhalten. Deshalb entsteht Produktivität am Arbeitsplatz vor allem durch Kultur, nicht nur durch Methoden.
Praxisbeispiele: Wie Unternehmen ihre Produktivität steigern
Unser Strategie-Guide zeigt konkrete Beispiele aus Österreich. Sie machen deutlich, wie Vertrauen Produktivität stärkt.
BIOGENA GROUP: Produktivität durch Zugehörigkeit
BIOGENA GROUP zeigt: Produktivität entsteht nicht durch Druck. Menschen leisten mehr, wenn sie Sinn erleben, Vertrauen spüren, Zugehörigkeit erfahren und Orientierung bekommen. Diese Faktoren stärken Motivation und langfristige Leistungsfähigkeit.

Hilti Austria: Innovation durch Vertrauen fördern
Hilti Austria verbindet Innovation gezielt mit Vertrauen. Mitarbeitende werden ermutigt neue Ideen einzubringen, kalkulierte Risiken einzugehen und neue Wege auszuprobieren. Flache Hierarchien und direkte Kommunikation helfen dabei, Ideen schneller umzusetzen.
Das Ergebnis:
- hohe Innovationskraft
- schnellere Umsetzung
- starke Veränderungsbereitschaft

ILF: Vertrauen beschleunigt Zusammenarbeit
ILF zeigt, wie wichtig Vertrauen für Zusammenarbeit ist. 92 % der Mitarbeitenden sagen: Das Management vertraut ihnen, ohne sie ständig zu kontrollieren. Dadurch entstehen schnellere Entscheidungen, hohe Eigenverantwortung und effizientere Zusammenarbeit.

KESCH: Agilität durch Transparenz
KESCH setzt auf Transparenz und Einbindung. Veränderungen werden offen kommuniziert. Teams arbeiten gemeinsam an Lösungen.
Das Ergebnis:
- profitables Wachstum
- hohe Stabilität
- keine betriebsbedingten Kündigungen

SIMACEK: Produktivität durch Führung und Klarheit
SIMACEK versteht Produktivität nicht als „mehr Arbeit in weniger Zeit“.
Im Mittelpunkt stehen Klarheit, Orientierung, regelmäßiges Feedback und vorallem gute Führung.
Um dies zu gewährleisten investiert SIMACEK gezielt in seine Führungskräfte.
Die Wirkung:
- Umsatzwachstum
- weniger Kundenverluste
- höhere Produktivität

Die vollständigen Case Studies von insgesamt 10 Unternehmen könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen:
https://www.greatplacetowork.at/insights/case-studies/best-workplaces-austria-2026
Was erfolgreiche Unternehmen gemeinsam haben
Die erfolgreichsten Unternehmen unterscheiden sich nicht primär durch Technologie. Sondern durch ihre Kultur.
| Erfolgsfaktor | Wirkung |
|---|---|
| Transparente Kommunikation | schnellere Entscheidungen |
| Einbindung der Mitarbeitenden | mehr Innovation |
| Klare Ziele | besserer Fokus |
| Wertschätzung | höherer zusätzlicher Einsatz |
| Vertrauen | höhere Produktivität |
Wie vor allem KMU ihre Produktivität steigern können
Gerade KMU haben große Chancen. Sie können aufgrund ihrer Unternehmensgröße schneller entscheiden, Veränderungen rascher umsetzen und näher an den Mitarbeitenden arbeiten.
Damit das gelingt, braucht es:
- klare Ziele
- gutes Führungsverhalten
- Transparenz
- aktives Zuhören
- Vertrauen
Wann Menschen besonders produktiv arbeiten
Menschen arbeiten besonders produktiv, wenn sie Verantwortung übernehmen dürfen, sich auf ihre Arbeit konzentrieren können, Unterstützung erleben und sich als Teil eines Teams fühlen. Genau hier setzt der Strategie-Guide an.
Die neun Führungsverhaltensweisen für mehr Produktivität
Der Strategie-Guide beschreibt neun konkrete Verhaltensweisen:
Zuhören
Sprechen
Wertschätzen
Entwickeln
Fürsorge zeigen
Teilen
Feiern
Inspirieren
Einstellen
Diese Verhaltensweisen helfen dabei produktives Arbeiten zu fördern, Zusammenarbeit zu stärken, Fokus zu schaffen und Motivation langfristig hochzuhalten.
Fazit: Produktivität ist ein Kulturthema
Die Daten zeigen eindeutig: Unternehmen mit hoher Vertrauenskultur:
- arbeiten produktiver
- setzen Ideen schneller um
- reagieren agiler auf Veränderungen
- fördern Innovation
- steigern zusätzlichen Einsatz
Deshalb ist Vertrauen kein Soft Factor.
Vertrauen ist ein messbarer Business-Hebel.
Der Strategie-Guide zeigt:
- wie Unternehmen Produktivität steigern
- welche Faktoren Produktivität bremsen
- welche Führungsverhaltensweisen Vertrauen stärken
- wie KMU konkrete Maßnahmen umsetzen
Jetzt den Strategie-Guide kostenlos herunterladen
https://www.greatplacetowork.at/effekt/
Über die Autorin
Cornelia Grill-Schubert ist Content Marketing Managerin bei Great Place To Work® Österreich und Expertin für Employer Branding, strategische Kommunikation und Workplace Culture. Sie verbindet fundiertes Wissen über Mitarbeiterbindung und Arbeitswelt-Trends mit kreativem Storytelling, um die Vision eines „Great Place To Work For All™“ sichtbar zu machen. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung entwickelt sie Inhalte, die Vertrauen schaffen, Marken stärken und Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren.
Cornelia Grill‑Schubert verbindet tiefgehende inhaltliche Expertise mit strategischem Gespür: Sie macht die einzigartigen Daten von Great Place To Work für Zielgruppen verständlich, emotional nachvollziehbar und nutzbar – intern wie extern. Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.

