Kennen Sie Ihre eigene Arbeitgebermarke?

Wenn das Selbstbild der eigenen Employer Brand nicht mit den Bewerberzahlen und dem externen Feedback übereinstimmt, dann lohnt es sich vielleicht noch einmal genau hinzuschauen:

Wir sind wirklich ganz toll!

„Warum bekomme ich eigentlich keine passenden Bewerbungen? Wir sind doch so ein tolles Unternehmen. Wir wachsen jedes Jahr, im Management haben wir uns eine lässige Employer Branding Kampagne ausgedacht, unsere Marketing-Agentur hat uns dann eine super schöne Website gestaltet. Aber das Resultat: es melden sich kaum Bewerber und wenn, dann passen sie selten zu unseren Anforderungen…“. Kennen Sie diese Situation?


Das Image Ihres Unternehmens können Sie nicht selbst bestimmen.

Ihre Unternehmenskultur bestimmt Ihr Image. Denn nur, was Sie innen leben, können Sie auch nach außen kommunizieren! Das Image Ihres Unternehmens ist aber entscheidend auf dem Bewerbermarkt, der Fachkräftemangel ist in aller Munde und der Run um die Fachkräfte daher im vollen Gange. Und einen demographischen Wandel gibt es ja auch noch, oder gehen bei Ihnen nicht auch in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand?


Was nun tun?

Nicht kopflos handeln. Überlegen Sie sich als erstes, welche Positionierung Ihr Unternehmen als Arbeitgeber beziehen möchte. Damit Sie ein bestimmtes Vorstellungsbild über sich als Arbeitgeber erzeugen können, sollten Sie am Anfang das gewünschte Zielbild definieren. Sie müssen einen klaren Standpunkt einnehmen, also Position beziehen.

Als zweites ist es wichtig, Ihr Leistungsangebot wie auch Ihre Erwartungen an das Engagement der Arbeitnehmer zu definieren. Es umfasst konkrete Instrumente und Prozesse ebenso wie arbeitskulturelle Aspekte, die das Erlebnis der Mitarbeiter beschreiben. Das ist die sogenannte Employer Value Proposition (EVP), also das Arbeitgeber-Versprechen.

Und als drittes schaffen Sie schließlich daraus eine Arbeitgebermarke, die in Ihren relevanten Bewerber-Zielgruppen ein überwiegend einheitliches und unterscheidbares Vorstellungsbild aufweist. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Es ist aber nachhaltig, wenn Sie sich etwas Zeit dafür nehmen.

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Was die Basis Ihres Images ausmacht.

Haben Sie sich schon mal bewusst Ihre Stellenausschreibungen angeschaut? Haben Sie nicht auch furchtbar viele Anforderungen an Ihre Wunsch-Mitarbeiter? Zuverlässigkeit, Eigen-Engagement, Flexibilität, beste Englisch-Kenntnisse. Und Sie? Was bietet Ihr Unternehmen? Eine Obstschale jeden Montag. Ein Firmenauto. Leistungsgerechte Vergütung. Das reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Schreiben Sie doch: „Bei uns dürfen Sie Ihr Kind mit ins Büro nehmen, wenn der Nachmittags-Unterricht ausfällt“. Oder „Bei uns dürfen auch Fehler gemacht werden, und ja, wir sprechen sogar über diese“.

Und natürlich können Sie dies nur in die Stellenausschreibung hineinnehmen, wenn es auch wirklich im Unternehmen möglich ist. Wenn Ihre Führungskräfte auch tatsächlich eine offene Fehlerkultur zulassen und vor allem vorleben. Eben nach außen kommunizieren, was Sie innen auch leben. Und übrigens: Führungskräfte sind der häufigste Grund für eine hohe Fluktuationsrate, mit empathischen Führungskräften halten Sie die Fluktuation entsprechend niedrig und sparen somit Geld. Denn jedes neue Onboarding ist teuer und kostet Zeit.


Schon gewusst?

Wir von Great Place to Work® unterstützen Sie beim Aufbau einer starken Arbeitgeber-Marke! Lassen Sie uns gemeinsam auf Ihr bestehendes Image schauen, was Ihr Unternehmen zu einem besonderen Unternehmen macht. Und vor allem, wie es um Ihre Unternehmenskultur steht. Denn die ist ja – wie Sie jetzt wissen – die Basis für erfolgreiches Employer Branding.

Kontaktieren Sie dazu gerne unsere Culture Consultants. Sie zeigen Ihnen gerne, wie Sie mit einer Great Place to Work® Zertifizierung bis zu 37% mehr qualitative Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle erhalten.

Oder nehmen Sie an einem unserer Employer Branding Webinare teil. Das nächste findet am 18. September um 11.00 Uhr statt: Fach-Webinare

Great Place to Work Schweiz hat in diesem Jahr 147 Unternehmen zum Thema Employer Branding befragt. Gerade einmal 50% der Organisationen gaben an, dass ihre Arbeitgebermarke klar und gut definiert ist. Nur 39% finden, dass sich ihre Arbeitgebermarke eindeutig vom Wettbewerb differenziert. 
Die gesamte Studie können Sie aktuell bei uns unter folgendem Link anfragen:

'Arbeitsplatzkultur und Employer Branding im gesellschaftlichen Wandel' von Great Place to Work Schweiz

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