Im November durften meine Kollegin Dagmar und ich den neuen Workspace von viesure besuchen. Dabei haben wir mit Geschäftsführer Dieter König sowie einigen Mitarbeitenden darüber gesprochen, wie das neue Office gestaltet wurde. Natürlich stellten wir ihnen auch die wichtigste Frage: Wie kommt der neue Workspace nun bei den Mitarbeitenden an?
Schon beim Betreten des Büros wird klar: Dieses Büro ist weit mehr als ein funktionaler Arbeitsplatz. Es ist ein Ort, der etwas in Menschen auslöst. Ein Raum, der neugierig macht, einlädt, inspiriert und gleichzeitig wie ein Zuhause wirkt.
„Wir wollten einen Ort schaffen, an den man gerne hinkommt – ein Wohnzimmergefühl.“, bestätigt Dieter König, Managing Director von viesure.
Vielleicht liegt es an der offenen Lobby mit den weichen Teppichinseln, die Gespräche förmlich erleichtern. Vielleicht an den warmen Lichtakzenten oder den Stofflampenschirmen, die sofort ein Gefühl von Ruhe erzeugen. Oder an den kreativen Akzenten wie der Dschungeltapete am Weg zu den Toiletten oder den als Kunstinstallation umfunktionierten Mitarbeiterspinden.

Was auch immer es ist: Schon nach wenigen Minuten versteht man, warum die Mitarbeitenden sagen, sie „fühlen sich hier so wohl, dass sie gar nicht mehr heimgehen möchten“.
Wie ein Workspace Kultur sichtbar macht
viesure existiert erst seit 2018. Trotzdem wirkt das Unternehmen, als hätte es vom ersten Tag an verstanden, dass Kultur kein Leitbild auf Papier ist. Kultur spürt man. Kultur sieht man. Kultur entsteht in Momenten, in denen Menschen sich austauschen, zusammenarbeiten, kreativ werden, Fehler machen dürfen und neu denken. Genau dafür brauchen sie Räume, die sie dabei unterstützen.
Für Geschäftsführer Dieter König ist die im Juli erreichte Zertifizierung von Great Place To Work ein sichtbares Zeichen dafür, welchen Weg viesure seit Jahren erfolgreich geht:
„Diese Auszeichnung war für uns eine sehr wichtige Bestätigung, weil sie uns zeigt, dass wir ein Umfeld schaffen, in dem sich die Menschen wohlfühlen und gerne arbeiten.“
Diese Haltung spiegelt sich im gesamten Workspace wider.
Nichts wirkt zufällig. Alles ist bewusst gestaltet.

Von der offenen Küche mit Wutzler und weiblichen Spielfiguren über die Meetingräume mit High-Tech-Ausstattung, der Besprechungsschaukel, bis zur 18 Meter langen Wandillustration, die zeigt, wie viesure die Zukunft der Versicherungswelt denkt.

Ein Workspace, der Mitarbeitende einbindet
Als wir mit Michael und Christian sprachen, wurde schnell klar: Der neue Workspace wurde nicht „über“ die Menschen gebaut – sondern mit ihnen.
Michael erzählte uns, dass fast die Hälfte der Mitarbeitenden bereits im Vorfeld in die Planung eingebunden war. „Dadurch ist wirklich unser Büro entstanden.“, betont Michael Gugenberger, Head of Product.
Christian Platzer, DevOps Engineer, berichtete begeistert davon, das Bauprojekt aktiv begleiten zu dürfen. Für ihn war das eine Erfahrung, die ihn nicht nur stolz gemacht hat, sondern ihm gezeigt hat, dass echte Mitgestaltung möglich ist.
Sorika Berner-Alteneder, Executive Assistant, ergänzte, dass die Rückmeldungen nach dem Einzug überwältigend positiv waren.
Ein Highlight, das wir nicht vergessen werden
Besonders beeindruckt hat uns die großzügige Terrasse. Obwohl das Wetter an unserem Besuchstag wenig gnädig war und eine dichte Wolkendecke die Aussicht verhüllte, ließ sich erahnen, wie traumhaft dieser Ort an sonnigen Tagen sein muss. Beim Gedanken an gemütliche Grillpausen, kreative Gespräche auf dem Lounge-Sofa oder kurze Erholungspausen in der Hängematte könnte man fast ein bisschen neidisch werden.

Für viele Mitarbeitende ist die Terrasse längst ein Lieblingsplatz – auch für Michael, der erzählt: „Ich bin meistens einer der Ersten im Büro. Mit einer Tasse Kaffee draußen zu sitzen, die Stadt langsam aufwachen zu sehen und den Tag in Ruhe zu planen – das gibt mir jeden Tag neue Energie.“
Der Weg zum neuen Workspace: gemeinschaftlich gestaltet
Die Gestaltung des Büros war ein Prozess, der in zwei klaren Phasen stattfand. Dieter König beschreibt den Weg so, dass zuerst nur ein kleiner Kreis – inklusive externer Interior-Design-Expert:innen – ein Grundkonzept entwickelte. Doch schon bald wurde klar: Der Workspace soll ein Ort werden, der von der gesamten Organisation mitgetragen wird.
In Phase zwei wurden daher Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen eingebunden. Sorika Berner-Alteneder erzählt: „Uns war wichtig, dass wir früh die Menschen ins Boot holen, die mit ihrer Expertise und ihren Bedürfnissen die Gestaltung sinnvoll mitformen können.“
Auch die technische Umsetzung lag in den Händen der Teams: Martin Huter und Christian Platzer beschreiben, wie sie Router, Hardware und Infrastruktur auswählten. Ein Privileg, das ihnen zeigte, wie ernst ihre Perspektive genommen wird.
Michael Gugenberger ergänzt: „Fast die Hälfte der Mitarbeitenden war beteiligt. Dadurch ist es wirklich unser Büro geworden.“
Ein Raum für hybride Zusammenarbeit – durchdacht bis ins Detail
Als wir die Meetingräume betraten, wurde klar, wie viel Liebe zum Detail in diesem Workspace steckt. Alles ist auf hybride Zusammenarbeit ausgerichtet:
- Zwei Screens pro Raum, um Online-Zugeschaltete und Präsentationen gleichzeitig sehen zu können
- High-Tech-Säulen für klaren Sound und perfekte Tonqualität
- Ovale Tische, die schmäler zulaufen, damit Online-Zugeschaltete niemanden übersehen
- Räume für jede Besprechungssituation – vom stillen Rückzugsort bis zur großen Kollaborationsfläche

Dieses Setup führt dazu, dass der Workspace heute nicht nur von viesure genutzt wird – sondern immer öfter auch von den Partnern Wiener Städtische und DONAU Versicherung. Er ist zu einem Anziehungsort geworden, einem echten Collaboration Space.
Homeoffice bleibt, aber die Rückkehr ins Office steigt
viesure lebt weiterhin eine 40/60-Regelung: mindestens 40 % Office-Präsenz, maximal 60 % Homeoffice. Doch die Beobachtung der letzten Monate zeigt: Seit der neue Workspace gestaltet wurde, kommen viele wieder deutlich öfter ins Büro. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil sie es wollen.
Ergebnisse, die begeistern: Die Workspace-Befragung
Ein paar Monate nach dem Umzug wollte viesure wissen: Kommt der Workspace wirklich so an, wie er gedacht ist? Also wurde die WorkSpace-Mitarbeitendenbefragung von Great Place To Work durchgeführt
Die Zahlen sprechen für sich:
Ergebnisse der WorkSpace-Befragung
|
Aussage |
Zustimmung |
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Ich bekomme die notwendige Ausstattung, um meine Arbeit gut zu erledigen. |
100 % |
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Unsere Arbeitsumgebung fördert Kommunikation und Zusammenarbeit. |
98 % |
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Der Workspace spiegelt unsere Kultur und unsere Mission wider. |
98 % |
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Unsere Arbeitsräume fördern kreatives und produktives Arbeiten. |
96 % |
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Unser Home-Office-/Remote-Modell ermöglicht hohe Flexibilität. |
96 % |
Diese Begeisterung ist kein Zufall. Sie zeigt, dass Workspace Design mehr ist als eine Innenarchitekturfrage. Es ist ein Kulturthema. Ein Führungsinstrument. Und ein Ausdruck gemeinsamer Werte.
Die Workspace-Reise von viesure beweist:
Wenn Unternehmen
- Mitarbeitende früh einbinden,
- Raumkonzepte konsequent an Kultur koppeln und
- echte Rückmeldungen über eine strukturierte Befragung einholen,
entsteht ein Arbeitsplatz, der Menschen stärkt und Zusammenarbeit auf ein neues Level hebt.
Was wir von viesure lernen können
Hier sind die stärksten Takeaways unserer Gespräche:
1. Mitarbeitende früh einbinden
Beteiligung schafft Identifikation. Identifikation schafft Kultur.
2. Raum als strategischen Faktor sehen
Workspace = Kulturträger, Produktivitätstreiber, Employer-Branding-Baustein.
3. Hybrid ernst nehmen
Nicht nur ermöglichen – aktiv gestalten.
4. Räume für Menschen, nicht für Prozesse gestalten
Was brauchen Teams wirklich, um kreativ, produktiv und gemeinsam erfolgreich zu sein?
5. Messen, bevor man entscheidet
Die Workspace-Befragung hat gezeigt, wo der größte Hebel liegt.
Warum die Workspace-Befragung so wertvoll ist
Wenn ich eines aus diesem Projekt mitgenommen habe, dann das:
Die Workspace-Befragung zeigt nicht nur, wie Räume wirken, sondern vorallem wie Kultur wirkt. Und wo Veränderungen sofort spürbar werden.
Sie ersetzt Vermutungen durch Klarheit.
Sie macht sichtbar, was unsichtbar schien.
Und sie liefert einen konkreten Fahrplan für Unternehmen, die ihre Arbeitswelt mit Sinn und Wirkung weiterentwickeln wollen.
Seid auch ihr bereit für neue Blickwinkel auf Kultur & Raum?
Unser WorkSpace Modul liefert konkrete Impulse, wie ihr eure Arbeitswelt so gestalten könnt, dass sie wirklich zu euch passt – physisch, digital und kulturell.
Hier gleich zur Lösung WorkspaceModul informieren! https://www.greatplacetowork.at/loesungen/workspace
Über die Autorin
Cornelia Grill-Schubert ist Content Marketing Managerin bei Great Place To Work® Österreich und Expertin für Employer Branding, strategische Kommunikation und Workplace Culture. Sie verbindet fundiertes Wissen über Mitarbeiterbindung und Arbeitswelt-Trends mit kreativem Storytelling, um die Vision eines „Great Place To Work For All™“ sichtbar zu machen. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung entwickelt sie Inhalte, die Vertrauen schaffen, Marken stärken und Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren.
Cornelia Grill‑Schubert verbindet tiefgehende inhaltliche Expertise mit strategischem Gespür: Sie macht die einzigartigen Daten von Great Place To Work für Zielgruppen verständlich, emotional nachvollziehbar und nutzbar – intern wie extern. Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.
