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Homeoffice oder Back to Office: warum Zugkraft wirkungsvoller als Druck ist

Homeoffice
Christian Trübenbach
Christian Trübenbach
Kulturexperte bei Great Place To Work Österreich

Homeoffice wurde vor einigen Jahren noch sehr stark mit „New Work“ verbunden. Es steht für einen grundlegenden Wandel, der die Arbeitswelt neu definiert und durch die Corona-Pandemie einen besonderen Schub erhalten hat: mehr Flexibilität im Hinblick auf den Arbeitsort, mehr Vertrauen, mehr Selbstverantwortung. Doch eines zeigt sich in allen Daten und Best Practices immer klarer:

Homeoffice allein macht aber noch keine moderne Arbeitswelt aus. Erst das Zusammenspiel aus Kultur, Führung und kollaborativem Workspace macht „New Work“ Arbeitswelten auch erfolgreich. Und: es kommt auf die Individualität an.


Genau das wurde beim #great experiences-Event in Linz deutlich, bei dem der Best Workplace Austria 2024 Smarter Ecommerce GmbH (smec) im Showroom von Wiesner Hager die aktuellen Erfahrungen teilte, wie Mitarbeitende wieder mehr im Office arbeiten, und zwar ganz ohne Druck und zu starren Regeln.  


Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Christian Trübenbach, Kulturexperte bei Great Place To Work Österreich zeigte zunächst in einem kurzen Spotlight auf Basis der aktuellen Daten das klare Spannungsfeld auf. Die Einschätzungen gehen auseinander:
•    79 % der CEOs glauben, Homeoffice werde in den nächsten Jahren weniger relevant sein 
•    76 % der Mitarbeitenden hingegen sehen Homeoffice als produktivitätssteigernd an 

 KPMG

Diese Diskrepanz ist kein Einzelfall, wie wir aus unserer Culture Coaching Praxis wissen. Sie zeigt:
Homeoffice wird je nach Perspektive völlig unterschiedlich wahrgenommen.
Während Teile der Führung Präsenz häufig immer noch als Garant für Produktivität und Kultur sehen, erleben viele Mitarbeitende Flexibilität als echten Zugewinn und als Unterstützungsleistung ihres Arbeitgebers.
Und wir wissen auch: Flexible Arbeitsmodelle sprechen besonders High Potentials und junge Generationen an und steigern Loyalität sowie Motivation deutlich. 

Warum Homeoffice ein zentraler Bestandteil von New Work ist

Die Daten sprechen eine eindeutige Sprache:
Flexibilität ist einer der stärksten Treiber für Zufriedenheit, Bindung und Performance.
Homeoffice ist kein Selbstzweck, sondern ein kulturelles Signal.
Es transportiert:
•    Vertrauen
•    Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur
•    moderne Führung

Homeoffice braucht eine Vertrauenskultur – nicht Regeln

Homeoffice wirkt nur dann nachhaltig, wenn die Kultur es auch trägt.
Das Fundament dafür liefert das Great Place To Work Modell:
Vertrauen, Stolz und Teamgeist für alle.
New Work funktioniert nur, wenn Mitarbeitende:
•    ihrer Führung vertrauen
•    stolz auf ihre Arbeit sind
•    gerne miteinander arbeiten
Ohne Vertrauen kein New Work. Ohne Teamgeist verliert Homeoffice seine Wirkung.

Was smec vormacht:
New Work als Zusammenspiel von Ritualen, Räumen & Vertrauen

smec als ein ausgezeichneter „Österreichs Bester Arbeitgeber 2024“ zeigt eindrucksvoll, wie ein hybrides Modell wirken kann. Dabei hilft laut Geschäftsführer Jan Radanitsch folgendes Framework:

1. Hybrides Modell mit Klarheit und Freiheit

•    3 Tage Office, 2 Tage Remote (soll zu “Deep Work” genutzt werden)
•    Workation: 2 Wochen EU-remote möglich
•    Team-Vereinbarungen zu Meeting Routinen und Anwesenheit
Dieses Modell zeigt:
Strukturen UND Freiheit sind die erfolgreichste Kombination.

2. Kultur durch Rituale
smec lebt darüber hinaus bewusst gestaltete Kultur-Rituale, um ein gelebtes Miteinander zu schaffen:
•    Powerful Monday
•    Montag-Frühstück, Mittwoch-Mittagessen
•    regelmäßige Stand ups
•    Teamtage
•    Meetups & Get togethers
Diese Rituale schaffen Bindung, ohne dass jemand „ins Büro gezwungen“ werden muss.
 smec

3. Räume, die tatsächlich genutzt werden wollen
Dabei ist auch die Raumgestaltung wichtig, die beiden Offices in Linz und Wien sind echte New-Work-Beispiele:
•    Zonen für Deep Work und Kreativität
•    offene Begegnungsflächen
•    ästhetische, hochwertige Gestaltung
 smec Wien
Und dieser New Work-Ansatz zeigt sich letztendlich auch in den Zufriedenheitswerten der letzten Great Place To Work Mitarbeitendenbefragung bei smec: 94% der Mitarbeitenden stimmen der Aussage zu: Die Regelungen zum Hybrid Working tragen effektiv dazu bei, meine Arbeitsanforderungen zu erfüllen und meine Flexibilität zu unterstützen. Was sich letztendlich auch in einer sehr hohen allgemeinen Mitarbeitendenzufriedenheit ausdrückt: 96% finden, dass smec ein sehr guter Arbeitsplatz ist.

Workspace: Warum Räume im New-Work Modell wieder wichtiger werden

Spannende Einblicke zeigte auch Laura Wiesner, Geschäftsführerin bei Wiesner-Hager GmbH und gleichzeitig Host der #great experiences, auf. Viele nehmen an: „Mehr Homeoffice = weniger Büro“.
Tatsächlich ist laut Wiesner Hager das Gegenteil der Fall:
Je flexibler Arbeit wird, desto stärker wird der Workspace zum Kulturträger.
 Wiesner Hager Konzept

Die wichtigsten New Work Workspace Prinzipien sind demnach:
1. Activity Based Working
Für jede Tätigkeit gibt es den passenden Ort:
•    Fokusarbeit
•    Kollaboration
•    Workshops
•    Kreativräume
2. Homebase vs. Hub Area
New Work Offices brauchen klare Zonen:
•    Homebase (Silent Area) → Fokus, Ruhe
•    Hub Area (Public Area) → Austausch, Kreativität
3. Healthy Community
Ein gutes Büro unterstützt:
•    Wohlbefinden
•    ergonomisches Arbeiten
•    soziale Interaktion
4. Räume als Identitätsstifter
Wiesner Hager fasst das perfekt zusammen: „Wir denken nicht mehr in Arbeitsplätzen, sondern in Arbeitsmöglichkeiten.“

New Work entsteht im Dreiklang

Alle Daten, Events und Best Practices zeigen:
New Work ist ein System, kein Tool.

New Work basiert immer auf drei Faktoren:

Faktor

Bedeutung

Kultur

Vertrauen, Führung, Werte

Workspace

Räume, die Zusammenarbeit & Fokus ermöglichen

Flexibilität

Homeoffice, hybride Modelle, Zeitsouveränität

Fehlt einer dieser Faktoren, entsteht ein Ungleichgewicht.

Warum Unternehmen jetzt handeln sollten

Unsere Forschungen zeigen deutliche Vorteile von Homeoffice:
1. Attraction / Recruiting
Homeoffice & Flexibilität sind zu zentralen Argumenten für Talente geworden

2. Bindung
Flexible Modelle erhöhen Loyalität um bis zu 60 %. 

3. Performance
76 % der Mitarbeitenden fühlen sich im Homeoffice leistungsfähiger,
auch wenn Führungskräfte dies oft unterschätzen.

Wie Unternehmen New Work konkret starten können

Der wichtigste Satz aus jahrzehntelanger Forschung lautet:
Zuhören verändert Organisationen.
Konkret heißt das:
1.    Feedback einholen
Mit einer Mitarbeitendenbefragung + Workspace-Modul
2.    Daten analysieren
Vertrauen, Fairness, räumliche Qualität, Nutzung von Homeoffice.
3.    Gemeinsam gestalten
Kulturentscheidungen treffen, Räume neu denken, Flexibilität ermöglichen.
4.    Iterativ verbessern
New Work ist kein Projekt, sondern ein Entwicklungsprozess.

Fazit: Homeoffice als ein zentrales New Work-Element ist kein Entweder - Oder
Die zentrale Erkenntnis:
Homeoffice ist weder gut noch schlecht — es muss zur Kultur passen.
Aber: die positiven Effekte sind belegbar.
Die Zukunft der Arbeit liegt nicht in reinen Remote  oder Back to Office Dogmen,
sondern im durchdachten Zusammenspiel aus:
•    Flexibilität
•    Kultur
•    Workspace
Genau das macht New Work erfolgreich.

Bereit für euren nächsten Schritt?
Wenn ihr wissen wollt:
•    wie eure Mitarbeitenden euren Workspace erleben
•    welche hybriden Modelle wirklich zu eurer Kultur passen
•    wo euer größter Hebel für New Work liegt
dann startet mit echtem Feedback.


Hier geht’s zum WorkSpace Modul von Great Place To Work®

 Zusatzmodul WorkSpace teamgnesda - jetzt entdecken

 


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