Cookie-Einstellungen
Wenn Sie auf "Alle Cookies akzeptieren" klicken, erklären Sie sich mit der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät einverstanden, um die Navigation auf der Webseite zu verbessern, die Nutzung der Webseite zu analysieren und unsere Marketingaktivitäten zu unterstützen.
Unbedingt erforderlich
- Session cookies
- Login cookies
Leistungscookies
Funktionale Cookies
- Google Maps
- YouTube
- SocialShare Buttons
Targeting-Cookies
- Facebook Embeded

Hilfreiche Tipps rund um Pulsbefragungen

Tipps zu Pulsbefragungen

Die Schnelligkeit unsere Arbeitswelt erfordert auch ein kontinuierliches Tracken der Mitarbeiterzufriedenheit, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können. Dazu bietet sich neben einer regelmäßigen, umfassenden Mitarbeiterbefragung auch stärker frequentierte Kurzbefragungen – sogenannte Stimmungsbarometer bzw. Pulsbefragungen – an. Doch was genau ist eine Pulsbefragung, wann ist deren Einsatz sinnvoll und worauf sollte geachtet werden?

Genau diese Fragen beantworten wir in unserem heutigen Blog, damit auch Sie einen guten Überblick bekommen und erfolgreich eine Pulsbefragung durchführen können.

Pulsbefragung – Was genau ist das?

Eine Pulsbefragung dient im Gegensatz zu einer Mitarbeiterbefragung nicht dem umfassenden Einholen von Mitarbeitenden-Feedback, sondern hat die kurze und gezielte Abfrage zu einem aktuellen Thema, teilweise auch nur in einer bestimmten Mitarbeitenden-Gruppe, im Fokus. Im Vordergrund stehen das rasche Einholen und Auswerten weniger Fragen, was wiederum ein unmittelbares Reagieren darauf ermöglicht und auch erfordert. Die Durchführung erfolgt daher idealweise mittels eines Online Tools. Häufig werden Pulsbefragungen regelmäßig und im wiederholenden Turnus – zum Beispiel alle zwei oder vier Wochen – mit ähnlichen Fragestellungen eingesetzt. Ein Längsschnitt und Vergleich des Feedback-Niveaus ist somit möglich.

Das Für und Wider einer Pulsbefragung

Geht es darum, ein umfassendes Feedback der Mitarbeitende einzuholen, ist eine Pulsbefragung weniger geeignet. Um komplexere Themen für die langfristige Gestaltung von Unternehmenskultur abzufragen, empfehlen wir, auf eine strukturierte Mitarbeiterbefragung zum Beispiel im ein- bis zweijährlichen Rhythmus zurückzugreifen.

Pulsbefragungen sind dagegen ein wirksames Instrument, um die aus einer strukturierten Mitarbeiterbefragung abgeleiteten Entwicklungsfelder und deren Umsetzung tracken zu können.

Beides – die Mitarbeiterbefragung und eine oder mehrere Pulsbefragungen – sind in der Kombination ein guter Grundstein für zielgerechte Maßnahmensetzung, Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und somit wirksamer Personalarbeit. Eine Pulsbefragung eignet sich daher zum unterstützenden und weiterführenden Einsatz von Mitarbeiterbefragungen, da ein Stimmungsbild beispielsweise zu konkret geplanten Maßnahmen oder zukünftig geplanten Schritten eingeholt werden kann.

So können etwa auch einzelne Teilbereiche und Schwerpunkte zur Unternehmenskultur abgefragt werden. Wir empfehlen, je nach Schwerpunkt, einzelne Fragen aus dem vordefinierten Great Place to Work®-Fragenset zu wählen. Häufige Themengebiete einer Pulsbefragung sind beispielsweise die Zusammenarbeit im Team, allgemeine Zufriedenheit oder – aktuell – das persönliche Empfinden in der Corona-Zeit.

Emprising – die Online Plattform für Befragungen

emprising mockup 2

Für die Durchführung von Pulsbefragungen eignen sich aufgrund der Kriterien Schnelligkeit, Flexibilität und Einfachheit am besten innovative Online Plattformen.

Great Place to Work® stellt Unternehmen ab sofort die selbst entwickelte und international eingesetzte Online Plattform Emprising für Pulsbefragungen aber auch für große Mitarbeiterbefragungen zur Verfügung. So können individuell zu jedem Zeitpunkt Mitarbeiter-, Führungskräfte-, und Zielgruppenbefragungen durchgeführt sowie Stimmungsbarometer, Feedbacks und Pulsumfragen eingeholt werden.

Emprising ist eine Selfservice Plattform und bietet alle Funktionalitäten, um eine Befragung selbst aufzusetzen. In einem intuitiven Prozess werden BenutzerInnen durch das System geführt.

Vorteile in der Nutzung von Emprising:

  • Verwendung von etablierten Great Place to Work® Trust Index© Fragen (z.B. für eine strukturierte  Mitarbeiterbefragung im Rahmen einer Zertifizierung oder themenspezifische Pulsbefragungen)
  • Anlegung von eigenen, unternehmensspezifischen Fragen
  • Kombination beider Alternativen (etablierte Fragen und eigene Fragen)
  • Anlegung von mehrsprachigen Befragungen (über 40 Sprachen sind verfügbar)
  • Individuelle Einladungen für die Mitarbeitende
  • Sobald eine Befragung mit Emprising abgeschlossen wurde, steht das Ergebnis-Reporting in Echtzeit zur Verfügung. In einem Dashboard werden die Daten übersichtlich zusammengefasst.

 

Im Reporting gibt es unzählige Auswertungsmöglichkeiten:

  • Fokusbereiche zu Leadership, Kollegialität etc. ansehen und untereinander vergleichen
  • Ergebnisse der Fokusbereiche filtern und/ oder sortieren
  • Einzelne Fragen filtern und/ oder sortieren
  • Demografie mit einzelnen Fragen oder Fokusbereichen gegenüberstellen
  • Wortwolke zu den offenen Fragen generieren und die O-Töne exportieren
  • Direkte Filterung von offenen Fragen auf entsprechende Fokusbereiche
  • Darstellung aller Ergebnisse inkl. sozio-demographischer Fragen in einer Heat-Map

 



Checkmark

Checkliste für die Durchführung von Pulsbefragungen

  • Die Kombination machts aus: Pulsbefragungen eignen sich ideal ergänzend zu strukturierten Mitarbeiterbefragungen (z.B. als Follow-Up Maßnahme einer Mitarbeiterbefragung, zur „Abstimmung“ von geplanten Projekten, zum Tracken von Entwicklungsfeldern)
  • Mit einer Online Plattform arbeiten: innovative und interaktive Online Plattformen erleichtern die Durchführung und Auswertung; komplette Steuerung kann durch Unternehmen selbst erfolgen
  • Auf die Frage kommt es an: wenige und verständliche Fragen stellen, keine zu persönlichen oder suggestiv Fragen, Ausfülldauer nie mehr als 2-3 Minuten
  • Das entsprechende Zeitintervall: Nicht zu knappe Intervalle zwischen den Pulsbefragungen wählen, es muss ein wirksames Follow-Up ermöglicht werden
  • Dranbleiben und Mitarbeitenden unbedingt einbinden: Auch bei Pulsbefragungen gilt das gleiche wie bei Mitarbeiterbefragungen – arbeiten Sie mit den Ergebnissen weiter und integrieren Sie dabei Ihre Mitarbeitenden, zeigen Sie Veränderungswille und nutzen Sie Pulsbefragungen auf keinen Fall als „Überwachungs-Instrument“!
  • Führungskräfte enablen: sollten Pulsbefragungen auch durch TeamleiterInnen direkt gesteuert werden, so sollten diese auch in das „Geheimnis“ erfolgreicher Pulsbefragungen (siehe diese Checkliste) eingeweiht werden, damit diese auch wirksam durchgeführt werden (sonst droht Gefahr einer möglichen Teilnahmeresistenz der Mitarbeitenden)
  • Generelle Grundüberlegung: ist mein Unternehmensstruktur für eine Pulsbefragung überhaupt richtig ausgelegt (z.B. ist das Unternehmen groß genug)? Oder ist vielleicht das direkte Gespräch mit den Mitarbeitenden – regelmäßig und auf Augenhöhe – der bessere Weg?


 

FAZIT: Pulsbefragungen sind eine Frage des Fingerspitzengefühls

Pulsbefragungen sind ein geeignetes Mittel, um das „Stimmungsbild“ der Mitarbeitenden regelmäßig und effizient zu erheben. Hierbei gilt aber immer genau abzuwägen, ob die Organisation „reif“ für eine Pulsbefragung ist, oder ob persönliche Gespräche z.B. auch in Form von extern moderierten Mitarbeiter-Dialog-Workshops nicht die wirksamere Alternative ist. Pulsbefragungen sollten daher immer mit Fingerspitzengefühl durchgeführt werden.



« Great Blog
willkommen@greatplacetowork.at
© Great Place To Work® Institute. All Rights Reserved.
made with by CIC