Halloween-Gruselgeschichten zur Unternehmenskultur

Gruselgeschichten Unternehmenskultur
Graf Dracula

Ich weiß, welche Fehler in der Unternehmenskultur du letzten Sommer getan hast

Happy Halloween! Zur Feier des Gruselfestes hat uns unser fliegender Reporter Graf Dracula in der Nacht einen Besuch abgestattet. Er präsentiert schaurige Geschichten zum Thema: So soll’s nicht sein – Fehler in der Gestaltung der Unternehmenskultur.

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Albtraum Unternehmenskultur

Schweißgebadet windet sich der alte Hexenmeister in den Laken. Die Albträume lassen ihn nicht los, seit Tagen, seit Wochen immer wieder das gleiche Spiel. Eine Stimme, die ihn bis in seine tiefsten Träume verfolgt, die ihm durch Mark und Bein fährt und immer, immer wieder flüstert: „Deine Mitarbeitenden sind überfordert … Sie brauchen mehr Pausen … Urlaub … gerechte Arbeitszeiten!“
Noch im Schlaf schlägt der alte Hexenmeister um sich, versucht der schaurigen Stimme zu entkommen, ihr zu widersprechen: „Schnickschnack, wir bezahlen sie doch gut, wen kümmert das Wohlbefinden?! Sollen sie doch ihre Prioritäten anders setzen!“
Eine unsichtbare Hand legt sich um seine Kehle – kalt, knochig.
Mit seinen letzten Atemzügen ächzt er: „Ich – brauche – keine – Unternehmenskultur!“

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Die, deren Name nicht genannt werden darf

In der Kesselfabrik Grauguss geht die Angst um. Die Geschäftsführung kommt heute zu Besuch!
„Und nicht vergessen, wir verlassen das Büro erst, wenn auch der Chef gegangen ist!“, so die allgemeine Parole. Überall halten die Mitarbeitenden den Atem an …
„Ich habe gehört, dass es bei uns gerade nicht so rosig läuft mit den Zahlen“, flüstert jemand heimlich.
„Die Zahlen können nicht so schlecht sein, die große Meisterin hat sich doch gerade erst einen neuen Porsche gekauft!“
„RUHE!“
Umgeben von dunklem Rauch betritt die große Meisterin das Gebäude. Die Temperatur sinkt. Niemand wagt es, aufzublicken.
„Es wird nicht mit der Meisterin gesprochen“, zischt ein Vorgesetzter warnend, „beim Essen will sie auf keinen Fall gestört werden und der Aufzug ist für Mitarbeitende tabu!“
„Ich habe aber ein gebrochenes Bein!“
„Dann wird eben gekrochen!“

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Interview mit einem Gender-Gap-Vampir

Frau Mag. Blutlos reicht es. Obwohl sie dieselben Qualifikationen wie ihre männlichen Kollegen vorweisen kann, verdient sie deutlich weniger in ihrem Job im Institut für Spuk und Unfug. Sie bittet um ein Gespräch beim Geschäftsführer Dr. Acula.
„Da haben Sie vollkommen recht, Mag. Blutlos“, seufzt er, während er die Dokumente überfliegt.
Frau Mag. Blutlos nickt: „Wusste ich es doch. Dann kann ich also mit einer Angleichung meines Gehalts rechnen?“
„Das ist vollkommen unmöglich.“
Plötzlich ist es dunkel im Büro, die Augen des Geschäftsführers glühen in gefährlichem Rot.
Frau Mag. Blutlos kann es kaum fassen. So furchtbar sind ihre Ansprüche doch gar nicht!
„Wieso denn unmöglich?“, fragt sie aufgebracht, „Sie haben es doch in der Hand!“
„Gegen das System kann selbst ein mächtiges Wesen wie ich nichts ausrichten. So ist es nun einmal.“
„Aber …“
„Das System ist schuld!“

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Analyse des Grauens

„Ah, die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung.“ Dr. Gruselglatze von der Umweltschmutz AG rümpft beim Anblick der diesjährigen Auswertungen die blasse Nase: nur 20 % der Mitarbeitenden arbeiten gerne im Unternehmen. Da kann doch etwas nicht stimmen? Jedes Jahr kommt dasselbe dabei heraus. „Interessant sind diese Zahlen sowieso nicht“, grummelt er und macht es sich in seinem Massagestuhl bequem.
Am Fuße der Glaskuppel schuften die Mitarbeitenden. Als er die Ergebnisse analysiert hat, kommt er zu dem Schluss, dass die Mitarbeitenden ihn wohl gerne an der Nase herumführen. Stimmen können diese Zahlen jedenfalls nicht. Und es macht ja sowieso kaum jemand dabei mit!


Die Akte Benchmark

Schallendes Gelächter tönt durch die grauen Hallen des Atomkraftwerks.
„Vergleichen? Vergleichen! Vergleichen wir unsere Befragungsergebnisse doch einfach mit uns selbst!“
Der neue Assistent kauert sich in seinem Stuhl zusammen, seine Hand zittert, als er sie zögerlich hebt, um das Wort zu ergreifen: „A-aber Mr. Burns, die Ergebnisse unserer Mitarbeiterbefragung sind sch-schrecklich, und im Benchmark-Vergleich schneiden wir absolut fü-fürchterlich ab! Wir sind überall viel sch-schlechter als alle anderen Unternehmen.“
„Ausgezeichnet …“
„M-Mr. Burns?“
„Smithers, basteln Sie uns doch einfach eine eigene Befragungsstudie und dann vergleichen wir die Ergebnisse. Und wenn Sie schon dabei sind, basteln Sie uns ein Gütesiegel über unsere hervorragenden Arbeitsbedingungen gleich mit dazu!“
Lautes Donnern lässt den jungen Assistenten erstarren, während er den Wortwechsel mit Schrecken in den Augen weiter verfolgt …
Was für ein Albtraum für die Mitarbeitenden!

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Fazit: So bitte nicht! Fürchten Sie sich nicht vor einer gesunden Unternehmenskultur – Fürchten Sie lieber deren Fehlen.

Eine ausgezeichnete Unternehmenskultur ist die Grundlage für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Sie basiert auf gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung, auf Zusammenarbeit, bei der jeder Mitarbeitende seine Potenziale voll entfalten kann und sich nicht vor Fehlern fürchten muss. Ehrlichkeit und Respekt sind gelebte Prinzipien. Das zeichnet Orte aus, an denen Menschen Freude an ihrer Arbeit haben und stolz darauf sind. Orte erfolgreicher Unternehmen.


Die Transformation hin zu einer offenen, agilen, vertrauensbasierten Arbeitsplatzkultur ist allerdings nicht immer einfach und die Gestaltung der idealen Unternehmenskultur kein Top-down-Regelwerk, welches von heute auf morgen ein- und umgesetzt werden kann. Manchmal wird ein Culture-Change-Prozess erst dann vollzogen, wenn schon große Unzufriedenheit im Unternehmen herrscht – doch so weit soll es gar nicht erst kommen.


Wann startet Ihre Transformation der Unternehmenskultur? Damit dies von Anfang an gut gelingt, laden wir Sie zu einem kostenlosen Fach-Webinar ein. Sichern Sie sich gleich Ihren Wunschtermin!

 

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