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FAQ zur Teilnahme am Zertifizierungsprozess von Great Place to Work

FAQ Great Place to Work Teilnahme

Heuer ist vieles anders. So auch der Zeitraum für eine Teilnahme am Wettbewerb „Österreichs Beste Arbeitgeber“: Bis Ende Februar 2021 können sich Unternehmen um das Zertifikat „Certified by Great Place to Work®“ bewerben, um sich für den Wettbewerb zu qualifizieren.

Was gleich bleibt, ist die klare und nicht diskutierbare Haltung herausragender Arbeitgeber zu Ihren Mitarbeitenden. Arbeitsplatzkultur, die geprägt und gestärkt ist von Vertrauen, Respekt, Wertschätzung und Anerkennung.

Wie die Teilnahme genau aussieht sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen, haben wir für Sie in diesem FAQ zusammengefasst.

Wofür stehen die Gütesiegel von Great Place to Work®?

Die Gütesiegel stehen für herausragende Arbeitgeber, die geprägt sind von einer vertrauensbasierten und mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Diese umfasst Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness, Respekt, Teamgeist und Stolz.

Darüber hinaus haben Beste Arbeitgeber starke individuelle Unternehmenswerte und eine effektive Führungskultur, die den einzelnen Menschen mit seinen Stärken und Potenzialen in den Mittelpunkt stellt. All das fördert Innovationen im Unternehmen und damit verbunden den wirtschaftlichen Erfolg.

Wie sieht die Teilnahme am Zertifizierungsprozess aus?

Die Teilnahme an der Benchmarkstudie von Great Place to Work® in Form einer Mitarbeiterbefragung ist der erste Schritt. Great Place to Work® befragt seit über 30 Jahren Mitarbeitende in Unternehmen rund um den Globus zu ihrer Arbeitsplatzerfahrung und gilt als weltweit führend in Sachen Unternehmenskultur, Mitarbeiterbefragung und Führungskultur.

Der Zertifizierungsprozess liefert den Unternehmen wichtige Erkenntnisse über den derzeitigen Stand ihrer Arbeitsplatzkultur. Unternehmen können so ihre Unternehmenskultur messen, verstehen und weiterentwickeln.

Im Zuge der Teilnahme kommen einerseits der standardisierte Trust Index © Mitarbeiterfragebogen zum Einsatz und andererseits das Culture Audit©, das die Maßnahmen und Programme des Unternehmens für seine Mitarbeitenden abbildet.

Wie erreicht man ein Gütesiegel von Great Place to Work®?

Feierlich überreicht wird das Gütesiegel von Great Place to Work®, die eigentliche „Jury“ sind aber die eigenen Mitarbeitenden. Ein Unternehmen hat dann gute Chancen ein ausgezeichnet zu werden, wenn:

  • die eigenen Mitarbeitenden dem Unternehmen ihr Vertrauen aussprechen und so die Kriterien (mind. 70% Zustimmung) erreicht werden, dass das Unternehmen ein Great Place to Work® für Mitarbeitende im Unternehmen ist,

  • ein positives Culture Audit© eingereicht wurde.

Im ersten Schritt bekommt das Unternehmen bei Erreichen der Mindestkriterien das Zertifikat „Certified by Great Place to Work®“ überreicht.

Alle zertifizierten Betriebe des jeweiligen Teilnahmejahres treten in einen Wettbewerb (Benchmarkstudie). Jene Unternehmen, die dabei die höchste Punkteanzahl haben, werden schließlich als „Österreichs Beste Arbeitgeber“ des jeweiligen Jahres ausgezeichnet.

Die 5 Schritte des Zertifizierungsprozesses

gptw zertifizierungsprozess

NEU: Teilnehmende Unternehmen können ab sofort die neue und innovative Befragungsplattform Emprising für die Mitarbeiterbefragung, regelmäßige Feedbacks und zur Zertifizierung nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen den beiden Gütesiegeln?

Certified Logo

Certified by Great Place to Work®: Unternehmen, die dieses Siegel erreichen, haben die erste große Hürde überstanden. Sie haben in der Mitarbeiterbefragung einen Zustimmungswert von mindestens 70% erreicht und das Culture Audit© positiv abgeschlossen. Das Certified-Siegel ist sozusagen das TÜV-Siegel für Arbeitgeber, das neuen BewerberInnen signalisiert: Hier erwartet mich ein guter Arbeitgeber, der von den meisten Mitarbeitenden als ein Great Place to Work® bewertet wird.

Das Certified-Siegel wird sofort nach positiver Bewertung an die Unternehmen überreicht und kann für Employer Branding verwendet werden.

Oesterreichs Beste Arbeitgeber 2020 PNG

Österreichs Beste Arbeitgeber: Alle Certified-Unternehmen des jeweiligen Wettbewerbsjahres sind automatisch für den Wettbewerb „Österreichs Beste Arbeitgeber“ qualifiziert.

Wer es in dieser Compettion auf die Bestenliste schafft, hat den Olymp der Arbeitgeber erreicht. Unternehmen werden nicht nur auf Mindestkriterien überprüft, sondern auch miteinander verglichen und letztendlich in ein Ranking gebracht.

Die wichtigsten FAQ zum Zertifizierungsprozess

Bestimmt haben Sie einige Fragen rund um die Gütesiegel. Die wichtigsten haben wir hier für Sie beantwortet:

Macht es Sinn, eine Mitarbeiterbefragung in einer Krise wie der aktuellen Coronakrise durchzuführen?

Ja, denn Mitarbeiterbefragungen haben in der aktuellen Krise großes Potenzial.  

Außerdem schöpfen Menschen gerade in Krisenzeiten Zuversicht und Vertrauen aus bekannten Abläufen, aus Routinen und aus Menschen, denen sie vertrauen. Die Verschiebung einer bereits geplanten Mitarbeiterbefragung oder das Ausfallen einer sonst üblich stattfindenden Befragung könnten das Vertrauen untergraben, die Ängste der Mitarbeitenden verstärken und Möglichkeiten für den Aufbau einer stärkeren Arbeitsplatzkultur verhindern.

Welche Unternehmen können sich für den Zertifizierungsprozess anmelden?

An der Zertifizierung „Certified by Great Place to Work®“ und der anschließenden Benchmarkstudie „Österreichs Beste Arbeitgeber“ können alle österreichischen Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden teilnehmen.

Das Unternehmen hat weniger als 20 Mitarbeitende? Dann ist die „Great Small Business Zertifizierung“ genau richtig. Diese ist für alle Organisationen mit 10 bis 19 Mitarbeitenden geeignet.

Was, wenn das Unternehmen „noch nicht so weit“ ist?

Es gibt keine Mindestkriterien, die vor der Teilnahme erfüllt sein müssen. Unternehmen können jederzeit starten und müssen keine Vorbereitungen treffen. Gehen Sie auch davon aus, dass die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung überraschend sein können und starten Sie nicht nur, wenn oder weil Sie ein positives Feedback erwarten. Es ist wichtig, die Unternehmenskultur fortlaufend zu messen und langfristig daran zu arbeiten.

Gerade wenn die bestehende Unternehmenskultur verändert werden soll, ist es wichtig, den Status quo zu kennen, um in die richtige Richtung gehen zu können. Viele Unternehmen nutzen die Befragung für ihre laufende Kulturentwicklung und nehmen im Ein- bis Zweijahresrhythmus teil.

Was passiert, wenn man die Mindestkriterien für die Zertifizierung nicht erreicht?

Dann passiert nichts Schlimmes, denn Sie werden nicht öffentlich erwähnt. Wichtig ist aber: Stellen Sie sich erst dann dem Prozess und der damit verbundenen Mitarbeiterbefragung, wenn der Wille vorhanden ist, danach Schritte zu setzen. Ihre Mitarbeitenden müssen den Sinn hinter der Teilnahme und der Befragung verstehen und das Unternehmen muss ehrliche Bereitschaft zeigen, mit den gewonnenen Erkenntnissen auch weiterzuarbeiten.

Was passiert nach der Auszeichnung?

Sie sind ab dem Tag der feierlichen Verleihung als „Österreichs Beste Arbeitgeber“ in der Öffentlichkeit sichtbar und dürfen das Gütesiegel verwenden. Feiern Sie diesen Erfolg mit ihren Mitarbeitenden, lassen Sie diese an den Erkenntnissen teilhaben und auch die nächsten Schritte mitgestalten. Seien Sie sich bewusst: Ein „Great Place to Work“ darf nicht stehen bleiben. Herausragende Unternehmenskultur resultiert aus kontinuierlicher Arbeit und Weiterentwicklung.

Wie lange ist die Auszeichnung gültig?

Die Gütesiegel verjähren nicht und haben auch kein Ablaufdatum. Bedenken Sie aber, dass auf dem Certified-Logo der einjährige Zertifizierungszeitraum angegeben ist. Auch das Logo von „Österreichs Beste Arbeitgeber“ ist mit der Jahreszahl versehen. Unternehmen müssen selbst entscheiden, wie lange sie mit der jeweiligen Auszeichnung werben.

Was kostet die Teilnahme am Zertifizierungsprozess?

Die Kosten richten sich nach mehreren Faktoren. Dazu zählen unter anderem die Unternehmensgröße (Anzahl der Mitarbeitenden), der Befragungsmodus, ob es sich um eine rein nationale oder internationale Befragung (Mitbefragung der Standorte in anderen Ländern) handelt und welche speziellen Bedürfnisse Unternehmen rund um die Befragung und den Follow-up-Prozess haben. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über Ihre individuelle Unternehmensteilnahme.

Wie lange dauert der Zertifizierungsprozess ab dem Zeitpunkt der Anmeldung?

Wie lange ein Zertifizierungsprozess dauert, ist immer individuell und hängt vom Zeitaufwand für die drei Bereiche des Verfahrens (Vorbereitung, Durchführung, Ergebnisauswertung) ab.

Grundsätzlich können Sie den Zeitpunkt der Durchführung in Abstimmung mit dem Projektmanagement-Team von Great Place to Work® selbst bestimmen. Denken Sie daran, sich rechtzeitig vor Ihrem Wunschtermin anzumelden (je früher, desto besser). Größere Unternehmen brauchen eine längere Vorlaufzeit. Sie erstreckt sich im Schnitt über 4–8 Wochen. Kleinere Organisationen können das Projekt auch rascher durchführen.

Der Mitarbeiterfragebogen ist ungefähr 2 Wochen im Feld. Bei Papierbefragungen muss der Zeitrahmen etwas ausgedehnt werden, da hier auch die Lieferzeit mitberücksichtigt werden muss. Wann Sie das Culture Audit© durchführen, obliegt Ihnen. Um die Dauer des Prozesses zu verkürzen, wird es idealerweise zeitgleich mit der Befragung oder schon kurz davor durchgeführt.

Wann Sie die Ergebnisse erhalten, ist abhängig von der Unternehmensgröße und den bestellten Berichten. Hier kann auch eine individuelle Abstimmung mit dem Projektmanagement erfolgen.

Wir haben erst vor Kurzem eine Mitarbeiterbefragung in unserem Unternehmen durchgeführt. Können wir diese Ergebnisse zur Teilnahme bei Great Place to Work® verwenden?

Für die Zertifizierung und somit die Chance auf eine Auszeichnung ist die Durchführung der Great Place to Work® Befragung nötig. Sie können die Ergebnisse Ihrer zuletzt durchgeführten Mitarbeiterbefragung zur Vorbereitung auf eine Teilnahme an der Benchmarksstudie durch eine Impact Analyse abgleichen lassen. 

Außerdem können relevante Fragen in den Great Place to Work® Fragebogen ergänzt werden. Gibt es also bestimmte Fragen, die mitbefragt werden sollen, können diese zusätzlich integriert werden.


FAZIT: Jedes Unternehmen kann starten und gerade jetzt die Chancen der Krise nutzen!

Machen Sie sich auf Ihre persönliche Great Place to Work®-Reise, auch und gerade, wenn Sie sich noch nicht so weit fühlen. Die Coronakrise hat möglicherweise viele Veränderungen in Ihrem Unternehmen und bei Ihren Mitarbeitende bewirkt, neue Bedürfnisse hervorgerufen. Nur durch Nachfragen und Hinhören können Sie gezielt an diesen Bedürfnisse Ihrer Mitarbeitenden anknüpfen und Ihre Unternehmenskultur in die richtige Richtung stärken.



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