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Erfolgsgeschichten der Besten Arbeitgeber: Die Case Studies der Best Workplaces™ Austria 2026

Erfolgsgeschichten Beste Arbeitgeber

Zehn der diesjährigen Siegerunternehmen von Best Workplaces™ Austria 2026 stellen sich in ihren persönlichen Case Studies vor und verraten uns, wie sie Agilität im Unternehmen fördern und Innovation sowie Produktion steigern.

Sie geben uns Einblicke in ihre Erfolgszahlen, die das Ergebnis einer fortlaufenden Kulturarbeit sind, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und von Vertrauen und High Trust Leadership geprägt ist. Außerdem sprechen sie über Herausforderungen, die sie mit Hilfe der Trust Index™ Mitarbeiterbefragung lösen konnten und welchen Mehrwert sie daraus schöpfen.

Die Case Studies dieser zehn Best Workplaces™ Austria 2026 erwarten euch – inklusive Best Practices und inspirierender Erfolgswege (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Jetzt alle Case Studies downloaden und inspirieren lassen

 

 

Leseprobe: Agilität, Innovation und Produktion bei Österreichs Besten Arbeitgebern 2026

Wir haben aus jeder Case Study ein Highlight für euch herausgearbeitet – eines von vielen Erfolgsrezepten jedes Unternehmens. Um die gesamten Erfolgsgeschichten zu lesen, könnt ihr hier weiterlesen.

Agilität

Bei der BIOGENA GROUP entsteht Agilität dann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen – und das Vertrauen haben, Entscheidungen auch zu treffen.

Deshalb gibt das Unternehmen bewusst Entscheidungsräume dorthin, wo die Expertise liegt. Teams arbeiten eigenständig, denken unternehmerisch und passen sich schnell an neue Gegebenheiten an. Veränderung ist bei der Biogena Group kein Ausnahmezustand, sondern Teil des Systems.

Der fortlaufende Entwicklungsprozess: Great Place To Work® wird nicht als Auszeichnung am Ende eines Prozesses gesehen, sondern als Teil des Prozesses selbst, der dem Unternehmen einen ehrlichen Blick von außen ermöglicht und zeigt, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.


Nägele & Strubell Parfümerien fördert Agilität im Unternehmen durch schnelles Reagieren & Handeln, direkte Unterstützung und eine offene Kommunikationskultur. Bei notwendigen Veränderungen werden zeitnah konkrete Maßnahmen gesetzt und unmittelbar Schulungen angeboten.

Beispiele, um Agilität zu verbessern: Trainings, um verschiedene Generationen besser zu verstehen, die Zusammenarbeit zu erleichtern und den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten; gezielte Themenschulungen wie Kassaschulungen oder Einführung in neue Systeme; ständige Erreichbarkeit der Führungsebene; kurze Wege mit schneller Rückmeldung und direkter Hilfe.


Die SIMACEK GmbH weiß: ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen die „Extrameile“ gehen, entsteht nicht einfach durch Benefits. Es entsteht, wo Menschen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und sich als wertvoller Teil des Unternehmens und seiner Mission erleben. Die Bausteine im Unternehmen sind Zugehörigkeit und Sicherheit, Wertschätzung und Gemeinschaft – diese werden jährlich in der Mitarbeiterbefragung gemessen.

Best Practices Agilität – Informationsweitergabe: Das Unternehmen setzt bewusst auf mehrere Kanäle: 1. Führungskräfte werden aktiv eingebunden, persönlich informiert und befähigt die Veränderungen an ihre Teams weiterzugeben. Denn eine Botschaft kommt am besten an, wenn sie von einer vertrauten Person kommt. 2. Informationen werden direkt und niederschwellig zur Verfügung gestellt wie über Plakate, WhatsApp Gruppe und Lohnportal, damit alle unabhängig von Hierarchie und Arbeitsort erreicht werden.

 

Produktivität

Vertrauen ist bei der Hilti Austria Ges.m.b.H.  kein „Soft Factor“, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. Es schafft Orientierung, fördert Eigeninitiative, stärkt Motivation und Engagement und bildet die Basis dafür, dass Mitarbeitende bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und über Erwartungen hinaus Leistung zu erbringen.

Produktivität entsteht bei Hilti durch das konsequente Zusammenspiel aus klarer Strategie, wirksamen Strukturen und einer starken, mitarbeiterorientierten Kultur.

Best Practices zur Produktivität: Mit dem Personal‑ und Führungsansatz „MOMENT“ werden Ziele, Prioritäten und Rollen transparent definiert. Prozesse wie MyContribution und My‑Development schaffen Klarheit darüber, was erwartet wird, wie Erfolg gemessen wird und wo individuelle Stärken am besten eingesetzt werden können.


Die TD SYNNEX Austria schafft Rahmenbedingungen, die Fokus ermöglichen und gleichzeitig Vertrauen in die Kompetenz der Mitarbeitenden ausdrücken. Die Unternehmenswerte fördern Eigenverantwortung, Verlässlichkeit und klare Zusammenarbeit. Diese Kombination führt zu hoher Motivation und nachhaltiger Leistungsfähigkeit. Mitarbeitende bringen ihre Energie gezielt ein, übernehmen Verantwortung und tragen aktiv zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.

Einblick in die Befragungsergebnisse: Die Trust Index Befragungsergebnisse bestätigen diese Haltung eindrucksvoll mit 87 % Trust Index Wert und 95 % Zustimmung zu der Aussage, dass TD Synnex ein sehr guter Arbeitsplatz ist.

 

Innovation

House of Communication weiß: Gerade in der sehr schnelllebigen Kommunikationsbranche sind innovative Ideen das Höchste. Innovation ist daher im Unternehmen nicht nur strukturell verankert, wie etwa in jährlichen Zielgesprächen mit allen Mitarbeitenden, sondern auch kreativ, wie ein Best Practice zeigt.

Best Practice - “ÜberCreativity”: das Zusammentreffen einer Vielfalt an Disziplinen, Hintergründen und Perspektiven. Verschiedene nationale und internationale Ideen-Gewinnungs-Formate wie “ÜberJams”, Wiener Salon, Spark-Programm oder das Creative Collective fördern mutige Ideen aller Mitarbeitenden. Dies wird sichtbar gemacht, wertgeschätzt und – wo möglich – mit Kund:innen Innovation gesteigert, umgesetzt und auch ausgezeichnet.


KESCH – The Brand Experience Company wurde 2011 von Thomas Kenyeri und Lukas Schütz gegründet und ab da war die Unternehmens-Vision klar verankert: Ein Unternehmen zu bauen, in das jeder gerne hingeht – und glücklicher nach Hause geht, als er gekommen ist.

„Wenn die richtigen Menschen, in der richtigen Stimmung zusammenarbeiten, ist das Ergebnis immer eine herausragende Leistung.“ - Dr. Manfred Winterhelle

Best Practice - Flywheel Meeting als Innovationsmotor: Wöchentlich bringen Teammitglieder neue Tools, Trends und Ideen ein. So hat das Unternehmen z. B. die gesamte KI-Infrastruktur – Morning Intelligence System, Claude Skills, Fireflies-Integration – aus internen Impulsen heraus entwickelt.


Kulturarbeit ist bei der NÖVOG kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Eine starke Unternehmenskultur sowie eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden bilden daher den Nährboden für Innovation. Wenn Mitarbeitende wissen, dass sie und ihre Ideen wertgeschätzt und gehört werden, stärkt das den Mut, diese auch aktiv einzubringen.

Best Practice - „Ideenbox“: Dort können Ideen, Wünsche und Anregungen aller Art – auf Wunsch auch anonym – eingebracht werden. Viermal jährlich werden die eingereichten Beiträge gesammelt, gesichtet, sowie transparent und für alle nachvollziehbar bewertet und kommentiert. Die besten Ideen werden prämiert. Die Ideenbox wurde im Jahr 2020 eingeführt und zählt bis heute schon mehr als 1500 Ideen.

 

Leadership

Für die ILF Consulting Engineers Austria GmbH hat die Zusammenarbeit mit Great Place To Work® das Leadership auf eine neue, sehr wirkungsvolle Ebene gehoben. Der Trust Index™ hat dem Unternehmen nicht nur gezeigt, wie es Führung definiert, sondern vor allem wie diese von Mitarbeitenden tatsächlich erlebt wird. Basierend darauf sind viele Leadership- und Kulturinitiativen entstanden.

Best Practice - Leadershipinitiativen: Women in Lead für Frauen, um diese gezielt auf Führungsrollen vorzubereiten und ihre Entwicklung aktiv zu fördern. Lead AHead ist ein umfassendes Schulungsprogramm für alle Team- und Gruppenleiter:innen. Dieses wird ergänzt durch individuelles Coaching, um Führung noch reflektierter, persönlicher und wirksamer zu gestalten – angepasst an unterschiedliche Führungssituationen und Persönlichkeiten.


Die tristar Austria GmbH hat durch die regelmäßige Auseinandersetzung der Befragungsresultate gelernt, Führung noch stärker aus der Perspektive der Mitarbeitenden zu betrachten. Die Stärkung der Feedback- und Dialogkultur ist dem Unternehmen ein besonderes Anliegen. Ein wichtiger Lerneffekt für das Unternehmen: gute Führung ist ein laufender Prozess. Die regelmäßige Messung und der Vergleich über die Jahre haben eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung in unterschiedlichen Themen etabliert.

Befragungsergebnisse: Die Mitarbeitendenzustimmung zur Aussage „Alles in allem kann ich sagen, das hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“ ist von 77 % (2023) auf 85 % (2026) deutlich gestiegen. Das Thema Vertrauen ist von 75 % (2023) auf 89 % (2026) gestiegen.

 

Über die Blog-Autorin

Anna-Maria Mahayni ist Content Creator bei Great Place To Work® Österreich und vereint ihre publizistik- und kommunikationswissenschaftliche Expertise mit über zehn Jahren Erfahrung im Unternehmen. Auf dieser Basis entwickelt sie hochwertigen Content rund um Unternehmenskultur, Mitarbeiterbefragungen und moderne Arbeitswelten.

Mit ihrer Leidenschaft für Sprache und das geschriebene Wort bereitet sie Trends der Arbeitswelt zielgruppenorientiert und inhaltlich präzise auf. Ihr Anspruch ist es, Leser:innen echten Mehrwert, neues Wissen und zugleich die Vision von Great Place To Work® zu vermitteln.

Darüber hinaus widmet sie sich mit großem Engagement der Sichtbarmachung von Best Workplaces. Sie erstellt professionelle Inhalte, die exzellente Arbeitgeber stärken, ihre Besonderheiten hervorheben und ihnen eine authentische Bühne bieten.

Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.

 

 



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