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FOR ALL™ - Inklusivität baut auf Kernqualitäten

Diversity

Ein ausgezeichneter Arbeitgeber inspiriert alle Menschen in der Organisation dazu, nach den Sternen zu greifen.
Diesen Grundsatz haben wir in unseren Fokus-Blogs zum FOR ALL™-Modell bereits gelernt.
Im heutigen Blog wollen wir uns einem Thema widmen, welches in diesem Model wie selbstverständlich verankert ist, jedoch einer genaueren Betrachtung und Hervorhebung bedarf.


A Better Workplace: FOR ALL™ LQBTIA+ people!

In der DACH-Region hat die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber LGQBTQIA+ Personen (Lesbisch, Schwul, Queer, Bisexuell, Trans*, Inter-, Asexuell/Aromantisch, +) in den letzten Jahrzenten stark zugenommen. Gesetze wie die „Ehe für Alle“ haben in diesem Bereich neue Möglichkeiten eröffnet, stärkere Präsenz in Populärmedien und vereinfachter Zugang zu Informationen (wie etwa Social Media), haben zu dieser Entwicklung beigetragen.

Dennoch, so eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, berichten knapp 30% der Personen welche sich der Gruppe der LGBTQIA+ Personen zuordnen, dass sie Benachteiligung im Arbeitsleben erfahren. Als Great Place to Work® ist es unser Anspruch, großartige Arbeitsplätze für alle Menschen, unabhängig von Glauben, Hautfarbe, Herkunft, Körperlicher oder mentaler Beeinträchtigung als auch Sexueller Orientierung bzw. Identität zu schaffen.

Deswegen wollen wir Ihnen in diesem Artikel das FOR ALL™ -Modell in einem bunteren Kontext vorstellen und damit Anstoß geben um auch Ihr Unternehmen zu einem großartigen Arbeitsplatz für die vielen LGBTQIA+ Personen in Österreich zu machen.


Vertrauen stärkt Potential

Wie schon am Anfang unserer FOR-All™ Reihe besprochen (Link zu Blog) ist die Potenzialentfaltung der strahlende Mittelunkt des Modells. Schlüssel hierzu ist die Kernqualität Vertrauen.

Best Practices zum FOR ALL™ -Modell Vertrauen & Werte finden Sie hier:


FOR ALL Vertrauen


Wie passt das mit der LGBTQIA+ Community im Unternehmen zusammen?

Laut einer Studie der Arbeiterkammer Österreich aus dem Jahr 2017, verheimlicht jede fünfte Person, welche sich als Teil der LGBTQIA+ Gruppe identifiziert, deren Sexuelle Orientierung bzw. Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz. Dieser Zustand nagt am Wohlbefinden.

Eine volle Potentialentfaltung in der gesamten Individualität der Person ist nur dann möglich, wenn diese sich auch nicht verstecken muss, sondern stolz und sicher sie selbst sein kann.
Aus unserer Wellbeing-Studie wissen wir: Sinn und Wohlbefinden haben direkte Auswirkung auf Leistung und Innovation bei der Arbeit.

Welche Maßnahmen können also dabei helfen das Vertrauen Ihrer Mitarbeitenden im Unternehmen zu stärken?

  • Bekennen Sie Farbe: Ihr Unternehmen stellt sich strikt gegen die Diskriminierung von LGBTQIA+ Personen? So sollte es sein. Doch Worten müssen Taten folgen. Kommunizieren Sie die Tatsache, dass Ihr Unternehmen ein safe-space für Queere Personen ist nicht nur nach Innen. Beziehen Sie auch in Employer Branding Maßnahmen und Arbeitsalltag klare Stellung. So kann das Versprechen, ein sicherer Arbeitsplatz für die LGBTQIA+ Community zu sein, bereits auf Website oder in Jobausschreibungen klar ausgedrückt werden.

  • Feedback Culture: Was die Mitarbeitenden in Ihrem Unternehmen brauchen und sich wünschen, hören Sie am Besten von ihnen selbst. Schaffen Sie daher eine offene, gesunde Feedback-Kultur in welcher Anliegen zu LGBTQIA+ Themen (sei es Diskriminierung, der Wunsch nach mehr Repräsentation, o.Ä.)  ernst genommen und gemeinsam aufgearbeitet werden. Diese Themen sollten auch nicht an einzelne Personen abgetreten, sondern mit und durch die Führungsebene transparent bearbeitet werden.

  • Respekt macht Mut: Wir leben in einer bunten, vielfältigen Welt. Mitarbeitende, welche sich als ein Teil der LGBTQIA+ Community sehen, sollten sich in Ihrem Unternehmen wohlfühlen. Das beginnt schon beim Recruiting und Onboarding. Die Frage nach Pronomen ist lange keine Zukunftsmusik mehr. Lassen Sie die Frage nach den gewünschten Pronomen in ein Vorstellungsgespräch mit einfließen und respektieren Sie den Wunsch jedes Mitarbeitenden. Das Misgendern oder die Nutzung eines Deadnames ist nicht nur potentieller Vertrauensbruch, sondern kann Dysphorie auslösen.

 

Diversity in den Werten verankern

Die gelebten Werte einer Organisation sind der zweite wichtige Baustein der FOR ALL™-Unternehmenskultur. Detaillierte Informationen hierzu finde Sie in unserem Blog Gelebte Werte.
Untersuchungen zum Thema in über 700 Organisationen zeigen:
Gesunde, gelebte Werte führen zu einer höheren Integrität und damit höherer Produktivität, größerer Profitabilität, besseren Beziehungen in und ums Unternehmen, sowie einer größeren Attraktivität des Unternehmens.

Die Verankerung von Diversity und offenem Support der LGBTQIA+ Community wirkt sich also nicht nur positiv auf die Attraktivität als Arbeitgeberin aus (besonders bei den jüngeren Genrationen) sie sorgt auch innerhalb des Unternehmens für Sicherheit und Erfolg.

Ein offenes Betriebsklima gehört, laut der Studie des DIW zu einer der wichtigsten Auswahlkriterien bei der Jobsuche von LGBTQIA+- Personen. Diese Offenheit sollte in den Unternehmenswerten fest verankert sein. Wie eine stabile und faire Basis an Werten geschaffen wird, welche queeren Personen Sicherheit und Repräsentation am Arbeitsplatz ermöglichen kann, hängt natürlich stark von individuellen Präferenzen und Umständen ab. Dennoch wollen wir Ihnen anhand unserer Forschung und Best Practices einige Denkanstöße bieten:

  • Werte gemeinsam gestalten: Der einfachste Weg um sicherzustellen, dass die Unternehmenswerte der gelebten Realität in der Organisation und der Vorstellung Ihrer Mitarbeitenden entsprechen ist es, diese gemeinsam zu gestalten. Workshops für Kleingruppen und gemeinsame Diskussions-Runden in welchen die Wünsche und Ansprüche queerer Personen gehört und ernst genommen werden, stellen die Verankerung eines offenen, diversen Betriebsklimas in den Unternehmenswerten sicher.

  • Intensiver Austausch: Stellen Sie sicher, dass nichts auf der Strecke bleibt. Heterosexuelle-Cis Personen in der Führungsebene können die Lebensrealität von queeren Personen zwar verstehen, aber nicht vollkommen nachvollziehen. Lernen Sie von LGBTQIA+ Personen in der Führungseben als auch von anderen Mitarbeitend und tauschen Sie sich regelmäßig aus. So bleibt kein Wert auf der Strecke.  

Freuen Sie sich auf den nächsten Part unserer FOR ALL™ Diversity Reihe in dem wir näher auf Führung und Innovationskultur im queeren Kontext eingehen!



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