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Corona-Trendstudie enthüllt folgenschwere Auswirkungen auf Unternehmenskultur

Österreichs Unternehmen im Corona-Griff

Wie schaffen es Unternehmen in diesen unsicheren Zeiten, ihren verunsicherten Mitarbeitenden Vertrauen und neue Zuversicht zu vermitteln?

Wir haben direkt bei den Mitarbeitenden nachgefragt, wie sich der innerbetriebliche Umgang mit der Krise auf sie auswirkt. Die Antworten darauf: ernüchternd bis besorgniserregend.

Unsere erste Trendstudie im Juni zeichnete ein durchaus positives Bild, geprägt von Optimismus und Chancendenken. Ganz anders die aktuelle Folgestudie, die wir Anfang November, genau zur Zeit des Lockdowns „light“, des Terrorangriffs in der Wiener Innenstadt und der richtungsweisenden Präsidentschaftswahl in den politisch zutiefst gespaltenen USA, durchgeführt haben.

Für die vorliegende repräsentative Trendstudie haben wir Anfang November 2020 über das Bilendi-Online-Panel 632 unselbständig Beschäftigte befragt.

Die teilweise schockierenden Einblicke und ernüchternden Erkenntnisse zeigen: Österreichs Unternehmen befinden sich nach wie vor fest im Griff von Corona.

Hohe Belastung der Top-Führung durch Corona-Krisensituation

„Für uns war das schon ein Schock! Ich habe diese Art von Schock und Panik zuletzt im September 2001 erlebt, wo du das Gefühl hattest, dass sich Angst breitmacht und ins Büro kommt“, berichtet Sascha Berndl, Managing Director von INFOSCREEN Austria, mit dramatischen Worten über die Schockstarre zur Zeit des ersten Lockdowns im März in einem unserer CEO Talks.

Zitat Sascha Berndl

 

Im Juni entspannte sich die Lage zusehends, so gab nahezu die Hälfte der Befragten an, dass das Virus für sie im Alltag kaum mehr eine Rolle spiele. Jetzt, nur fünf Monate später (!) fühlen sich 44 % der Befragten von der Krise belastet, am höchsten ist die Belastung bei Top-Führungskräften mit 67 % und dem mittleren Management mit 52 %.

Krisenbelastung durch Corona


Corona stellt unseren Arbeitsalltag auf den Kopf

Obwohl wir alle von den neuen Hygienemaßnahmen und Regeln zum Social Distancing betroffen sind, geben nur 41 % der Befragten an, dass sich durch die Corona-Krise auch ihr Arbeitsalltag stark verändert hat. Folgende Themen werden von den Studienteilnehmenden angeführt:

Veränderungen seit Corona


Bei der offen gestellten Frage nach Veränderungswünschen im Unternehmen werden diese Top 3 von den Befragten genannt:

  1. Eine klare, kompetente und empathische Führung, die offen kommuniziert und Mitarbeitende aktiv einbindet
  2. Eine von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur
  3. Die Möglichkeit, auch nach dem Lockdown teilweise weiter vom Homeoffice aus zu arbeiten

Vertrauen in Entscheidungen der Führung auf dramatischem Niveau

Waren im Juni 2020 noch 14 % der Befragten besorgt, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, sind es nun im November, wenige Monate später, bereits 18 %, also fast jede/r fünfte Arbeitnehmende, die/der Angst hat, bald arbeitslos zu sein. So hat die derzeitige Ausnahmesituation auch direkten Einfluss auf das Vertrauen ins Management und die Stabilität der Unternehmenskultur.

Nur mehr 30 % (also nicht einmal ein Drittel) der befragten Mitarbeitenden, die Angst vor dem Jobverlust haben, haben Vertrauen in die Entscheidungen ihrer Führungsebene.

Wirtschaftliche Situation der ArbeitnehmerInnen

Bei den Menschen, deren wirtschaftliche Lage sich seit Beginn der Krise verschlechtert hat, geben sogar mehr als zwei Drittel (67 %) an, nur mehr ein (sehr) geringes Vertrauen in die Entscheidungen der obersten Führungskräfte zu haben.

Aber auf welcher Basis – wenn nicht auf Basis von Vertrauen – wollen und können diese Unternehmen dann in eine chancenreiche Zukunft starten? Welche folgenschweren Auswirkungen dies auf jedes einzelne Unternehmen und die Gesamtwirtschaft künftig noch haben wird, können wir aus heutiger Sicht nur erahnen.

Wollen Sie mehr über diese dramatischen Ergebnisse erfahren? Dann laden Sie hier kostenlos unsere aktuelle Trendstudie herunter:

 

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