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Barbara Wietasch - Fit für die Zukunft der Arbeit

Zukunft der Arbeit

Barbara Wietasch ist Marketing- und Vertriebsexpertin, systemischer Coach, Personal- und Organisationsentwicklerin als auch Gründerin und Inhaberin von WIETASCH & Partner. Außerdem ist sie ehrenamtlich bei der Organisation Sindbad tätig, welche es sich zum Ziel gemacht hat, jungen Menschen den Weg in die Arbeitswelt zu erleichtern und Chancengleichheit zu fördern.


Im Gespräch mit Doris Palz gibt sie einen spannenden Einblick in ihre Arbeit, ihre Philosophie und die Zukunft der Arbeitswelt.

„Mein Lebenslauf hat sehr viele Brüche. Das fühlt sich für mich allerdings total gut an“, so Barbara Wietasch. Ursprünglich hat sie auf Lehramt studiert, dann war sie in Vertrieb und Marketing tätig. Es folgte ein Studium in Spanien.

Die eigenen Grenzen zu verlassen – dieses Motto zieht sich durch Barbara Wietasch‘ Leben wie ein roter Faden. Als sie zurück nach Österreich kam, hat sie auf die Beratungsseite gewechselt. Lebenslanges Lernen ist das, was Barbara Wietasch antreibt.


Beidhändige Begleitung

Ihre Erfahrung und ihre Neugier haben auch das Interesse an dualen Betriebssystemen geweckt.
Der Ansatz des dualen Betriebssystems vereint das 1. Betriebssystem (klassische Aufbau- und Ablaufkonzepte) mit einem 2. Betriebssystem (die Netzwerkorganisation) - unternehmensintern um Hierarchien zu überwinden.

Diese Systeme gehen ineinander über und können voneinander lernen. Durch dieses Zusammenspiel der Systeme und Menschen, kann die Unternehmenskultur positiv verändert werden.


Agilität – brauchen wir das?

„Wie kommen wir mit dieser schnellen, agileren, digitalen Welt der Zukunft zurecht?“ – diese Frage stellen sich, vor Allem im Kontext der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt, viele Führungskräfte.

Zahlreiche Unternehmen gelten in der Anwendung eines agileren Systems bereits als Vorreiter. Von der Führungsetage bis in die Produktion werden neue Konzepte und Innovationen eingesetzt um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und dabei auch am Ball zu bleiben.

Dass diese Einstellung jedoch noch nicht bei allen Unternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, dem ist sich Barbara Wietasch sehr stark bewusst.

„Jetzt wo die Menschen wieder verstärkt vor Ort zusammenarbeiten, werden viele Probleme deutlich sichtbar. Wir merken, dass es zum Beispiel bei der Anwendung neuer Tools und Systeme einen Mangel an nötigen Skills gibt, um diese erfolgreich und produktiv zu nutzen. Das ist eine wichtige Aufgabe für Führungskräfte: den Mitarbeitenden dieses Lernen zu ermöglichen.“


Organisation – symbolisch betrachtet

„Bei einem Blick in die Symbolsprache des Chinesischen ist mir etwas Wichtiges aufgefallen. Im Chinesischen gibt es zwei Symbole für das Wort, Organsiationen`. Auf der einen Seite geht es um Fäden, um Seide, aber auch, im zweiten Zeichen, um Gruppen und Verbindungen. Das heißt: Wir brauchen diese Verbindungen ganz dringend in unseren Organisationen.“


Der Leadershift – was müssen Führungskräfte an den Tisch bringen?

Barbara Wietasch ist sich sicher: der wichtigste Prozess, welchen Unternehmen durchmachen müssen um zukunftsfähig zu werden und auch zu bleiben, ist die Veränderung des Mindsets.

„Wir kommen in einer neuen Welt an. Was Führungskräfte sich jetzt fragen müssen ist Folgendes: Welche Werte lebe ich? Wie kann ich Menschen unterstützen? Wie kann ich die Kompetenzen der Selbstorganisation und Vernetzung, welche im Home-Office gefragt waren, begleiten und fördern?“

CTA Die digitalisierte Arbeitswelt verlangt nach neuer Führung


Working Out Loud

Eine mögliche Methode der besseren Vernetzung und Selbstorganisation ist Working Out Loud. Sowohl Doris Palz als auch Barbara Wietasch haben sich mit dieser Methode vertraut gemacht. Diese Peer-Coaching Methode fördert vor Allem die Selbstorganisation. „Wir lernen, dass wir viel mehr können. Alle arbeiten zwar an einem eigenen Ziel, aber man unterstützt sich gegenseitig dabei. Es öffnet neue Perspektiven und bereichernde Diskussionen.“

Auch unternehmensintern ist diese Methode sehr wertvoll. Nach und nach kann das Mindset verändert werden, dafür muss aber natürlich die Zeit da sein. „Es ist unglaublich wichtig, Zeit zum Lernen zu haben. Die Menschen haben viele neue Verbindungen und dadurch neue Ideen und Perspektiven bekommen.“


Diversity – kein leeres Aushängeschild

Great Place to Work® hat es sich zum Ziel gesetzt alle Meinungen und Perspektiven in Unternehmen sichtbar zu machen und dadurch die Unternehmenskultur FOR ALL zu verbessern. Agiles Arbeiten ist nicht für jeden ein Segen – der Druck kann groß sein, wenn viel Transparenz am Werk ist.

Barbara Wietasch rät, „People und Culture Work ist wichtig. Auch in der steigenden Geschwindigkeit unserer Welt, ist die Mitarbeiterzufriedenheit enorm wichtig, denn der innere Kern strahlt auch immer nach außen.“ Daher geht es darum, die Mitarbeitenden individuell zu fördern und abzuholen.

„In einem Team braucht es die verschiedensten Personen und Persönlichkeiten. Da beginnt die Diversity. Wenn Unternehmen in einem Feld der Diversity offen und motiviert sind, dann wirkt sich dies auch immer auf andere Aspekte positiv aus“, so Barbara Wietasch.


Hand in Hand gegen den Fachkräftemangel

Neben dem Diversity-Aspekt ist auch der Fachkräftemangel ein wichtiges Thema der Gegenwart und Zukunft. Barbara Wietasch weiß: Es ist wichtig sich als Unternehmen sichtbar zu machen und die Menschen dort abzuholen, wo es notwendig ist. Der Kontakt zu Schulen, Universitäten und Ausbildungsstätten kann dabei den großen Unterschied ausmachen.

Nicht nur in der Bewerberphase muss dabei Transparenz vorhanden sein, sondern auch in der weiteren Folge der Ausbildung. „Für die Mitarbeitenden muss immer Zeit zum Lernen sein. Sonst gibt es keinen Platz sich fit für die Zukunft zu machen.“

Das ganze Interview gibt es in unserem Podcast THE RED BOX. Zu hören hier oder auf:

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