Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen, um profitabler und wettbewerbsfähiger zu werden. Sie optimieren Prozesse, investieren in Marketing, entwickeln neue Produkte und erschließen neue Märkte.
Gleichzeitig steigen die Kosten für Recruiting, Weiterbildung und Führungskräfteentwicklung. Trotz dieser Investitionen bleibt der gewünschte Effekt häufig hinter den Erwartungen zurück. Warum?
Warum die Auszeichnung Bester Arbeitgeber für Unternehmen immer wichtiger wird
Viele Arbeitgeber konzentrieren sich auf die sichtbaren Stellschrauben und übersehen einen der entscheidendsten Faktoren: die Unternehmenskultur. Die besten Strategien entfalten nur dann ihre volle Wirkung, wenn Führung glaubwürdig ist und Mitarbeitende Wertschätzung erfahren.
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Warum sich eine Zusammenarbeit mit Great Place To Work lohnt
Einblicke in Mitarbeitendenbefragung, Zertifizierung und Best Workplaces – plus Live Q&A mit unserem Expert:innenteam.
Die Unternehmenskultur beeinflusst die wirtschaftliche Performance eines Unternehmens enorm – die Studienergebnisse unterstreichen den Great Place To Work® Effekt:
- Um bis zu 8 Prozent wirtschaftlich stabiler: Im Vergleich hinsichtlich des wirtschaftlichen Risikos österreichischer Unternehmen sind Best Workplaces um 8 % besser in ihrer wirtschaftlichen Stabilität. Für diese Analyse wurde die Risikobewertung von CRIF herangezogen.

- Messbar höhere Produktivität: Die Best Workplaces™ Austria 2026 erzielen einen Produktivitätswert von 83 % während österreichische Durchschnittsunternehmen hierbei nur 55 % erreichen.
Durch die Zusammenarbeit mit Great Place To Work können Organisationen ihre Unternehmenskultur messen und in weiterer Folge gestalten. Der Prozess führt von der Mitarbeiterbefragung über die Zertifizierung bis hin zur Auszeichnung Bester Arbeitgeber für herausragende Arbeitsplatzkultur – die Ausgangslage, um Agilität, Innovation und Produktion nachhaltig zu stärken und wirtschaftlich zu performen.
Ein Auszug aus der Case Study der tristar Austria GmbH:
„GPTW ist ein verlässlicher Partner, der unsere Kultur sichtbar macht und uns gleichzeitig herausfordert, besser zu werden - ganz ohne unsere eigene Identität zu verlieren.“

Wie läuft der gesamte Prozess konkret ab und warum entscheiden sich immer mehr Unternehmen dafür, ihre Kultur messbar zu machen?
Die Zusammenarbeit mit Great Place To Work – Schritt für Schritt
In sechs Schritten geben wir euch einen Überblick über die Zusammenarbeit mit Great Place To Work und euren Prozess zu einer herausragenden Unternehmenskultur:
Schritt 1: Die Journey beginnt mit der Mitarbeiterbefragung
Schritt 2: Erkenntnisse gewinnen und Potenziale erkennen
Schritt 3: Die Great Place To Work Zertifizierung als Meilenstein
Schritt 4: Die Zertifizierung sichtbar nutzen
Schritt 5: Die Chance auf die Auszeichnung Bester Arbeitgeber
Schritt 6: Kultur kontinuierlich weiterentwickeln
Schritt 1: Die Journey beginnt mit der Mitarbeiterbefragung
Die erfolgreiche Journey startet mit dem Verständnis dafür, wie Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz tatsächlich erleben. Das ehrliche Feedback der Mitarbeitenden bildet die Grundlage des gesamten Great Place To Work Prozesses. Es wird mit der vertraulichen Trust Index™ Mitarbeiterbefragung erhoben.
Grundlage der Analyse ist das Great Place To Work For All™ Modell. Es ermöglicht Unternehmen, die Erfahrungen ihrer Mitarbeitenden systematisch zu erfassen, zu messen und im Zeitverlauf zu verfolgen. Die Mitarbeiterbefragung hilft Unternehmen zu erkennen, wie effektiv Führungskräfte die Rahmenbedingungen für eine positive Mitarbeitererfahrung schaffen und wie die Unternehmenskultur aus Sicht der Belegschaft wahrgenommen wird.
„Die Trust Index™ Befragung dient uns somit als wichtiges Instrument zur Selbstreflexion, Bestätigung und kontinuierlichen Verbesserung.“ (Auszug aus der Case Study von Nägele & Strubell Parfümerien)

Schritt 2: Erkenntnisse gewinnen und Potenziale erkennen
Die Ergebnisse der Trust Index™ Mitarbeiterbefragung liefern eine detaillierte Analyse der Unternehmenskultur aus Sicht der Mitarbeitenden. Die Ergebnisse zeigen:
- welche Bereiche bereits gut funktionieren (Stärken)
- und wo Entwicklungsfelder und Potenziale liegen (Schwächen).
Zusätzlich ermöglichen Benchmark-Daten den Vergleich mit den Best Workplaces – Unternehmen, um zu sehen wie man selbst im Verhältnis zu anderen Arbeitgebern abschneidet.
Mit den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung können gezielte Handlungs- und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden und die Unternehmenskultur weiterentwickelt werden.
„Wir haben die Ergebnisse nicht in eine Schublade gelegt. Wir haben sie im Team besprochen, Maßnahmen abgeleitet – und umgesetzt.“ (Auszug aus der Case Study von KESCH)

Schritt 3: Die Great Place To Work Zertifizierung als Meilenstein
Nach der Mitarbeiterbefragung folgt für viele Unternehmen der nächste wichtige Meilenstein auf ihrer Journey: Wurden die Kriterien für eine Zertifizierung erfüllt?
Im Zentrum unserer Methodik steht der Trust Index™, eine wissenschaftlich entwickelte Mitarbeiterbefragung, die zum globalen Standard für die Quantifizierung des ROI von Arbeitsplatzkultur, Führungseinfluss und zur Messung der Mitarbeitererfahrung geworden ist.
Für die Zertifizierung als Great Place To Work® Certified™ müssen Organisationen:
- mindestens 10 Mitarbeitende beschäftigen,
- einen zweistufigen Prozess durchlaufen:
1. Trust Index Mitarbeiterbefragung
2. Ausfüllen des Culture Brief™
- und dabei die Erreichung des Mindeststandards (Trust Index Wert) erfüllen.
Unternehmen erhalten bei Zertifizierung eine E-Mail von Great Place To Work mit Zugang zu einer digitalen Zertifizierungsauszeichnung, einem Toolkit mit Bildern für die sozialen Medien und Pressematerialien mit verwendbaren Inhalten.
„Die Detail-Ergebnisse aus den Trust-Index-Mitarbeitendenbefragungen dienen als datenbasierte Grundlage für konkrete Maßnahmen und Diskussionen im Leadership-Team. Führung wird dadurch kontinuierlich weiterentwickelt und stärker an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden ausgerichtet, dies findet auch Einzug in unseren Führungsworkshops.“ (Auszug aus der Case Study von House of Communication)

Schritt 4: Die Zertifizierung sichtbar nutzen
Die Great Place To Work Zertifizierung und auch die Auszeichnung Bester Arbeitgeber machen eine positive Unternehmenskultur sichtbar – das sollen alle sehen. Unternehmen können damit ihre Arbeitgebermarke glaubwürdig stärken und das Engagement für die Mitarbeitenden nach außenkommunizieren.
Die Auszeichnung kann gezielt in Recruiting-Kampagnen, auf der Karriereseite, in Social Media, Pressearbeit und weiteren Employer-Branding-Maßnahmen eingesetzt werden. Sie schafft Vertrauen bei potenziellen Bewerber:innen und hilft dabei, sich in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Viele Unternehmen berichten nach der Zertifizierung oder Auszeichnung von einer höheren Sichtbarkeit als attraktiver Arbeitgeber, einem Anstieg an Bewerber:innen und einer starken Mitarbeitendenbindung.
„Gleichzeitig bildet die Zusammenarbeit mit Great Place To Work® eine zentrale Grundlage unseres Employer Brandings. Unsere Arbeitgeberpositionierung basiert nicht auf Versprechen, sondern auf dem, was Mitarbeitende tatsächlich erleben und zurückmelden. Die Auszeichnung als Best Workplace™ macht diese Kultur sichtbar – nach außen wie nach innen – und stärkt unsere Glaubwürdigkeit als Arbeitgeber nachhaltig.“ (Auszug aus der Case Study von ILF Consulting Engineers Austria GmbH)
Schritt 5: Die Chance auf die Auszeichnung Bester Arbeitgeber
Great Place To Work® ermittelt die Besten Arbeitgeber anhand der For All™- Methodik zur Bewertung und Zertifizierung von weltweit tausenden von Organisationen.
In Österreich basiert die Liste „Best Workplaces ™Austria 2026“ auf rund 1,7 Millionen Antworten aus Mitarbeiterbefragungen, in Unternehmen, die mehr als 40.000 Mitarbeitende repräsentieren.
Das Gütesiegel gibt es nur für die TOP - Unternehmen des jeweiligen Befragungsjahres – nämlich für die besten Unternehmen des Landes im Benchmark Vergleich. Die Best Workplaces Austria gelten damit als Goldstandard für die Auszeichnung von Arbeitgeber:innen in Österreich.
Hier findet ihr die TOP 50 der diesjährigen Best Workplaces ™Austria 2026
Great Place To Work® Certified™ Unternehmen qualifizieren sich nicht nur für die Best Workplaces Austria Liste, sondern während der gesamten 12-monatigen Gültigkeitsdauer automatisch für alle nationalen und internationalen Bestenlisten (mit ihrem nächsten Erscheinungstermin):
- Best Workplaces in Tech™ (1. Oktober 2026)
- Best Workplaces™ for Young Talents (Jänner 2027)
- Best Workplaces for Women™ (März 2027)
- Best Workplaces™ Austria 2027 (Mai 2027)
International:
- Best Small & Medium Workplaces™ in Europe (17. September 2026)
- 2026 Fortune's 100 Best Companies To Work For™ in Europe (8. Oktober 2026)
- Worlds Best Workplaces™ (November 2026)
„Die Kombination aus Mitarbeitendenfeedback, strukturiertem Culture Audit und externem Benchmark ermöglicht uns, Stärken gezielt auszubauen und Entwicklungsfelder bewusst anzugehen. Kultur wird damit zu einem integralen Bestandteil unserer Unternehmensentwicklung.“ (Auszug aus der Case Study der TD SYNNEX Austria GmbH)

Schritt 6: Kultur kontinuierlich weiterentwickeln
Die Auszeichnung Bester Arbeitgeber ist kein Endpunkt, sondern Teil eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses. Unternehmenskultur verändert sich laufend – deshalb ist es wichtig, regelmäßig Feedback einzuholen, Entwicklungen zu messen und die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen.
„Die jährliche Befragung liefert uns konkretes Feedback, das wir so aus dem Tagesgeschäft nicht bekommen würden.“ (Auszug aus der Case Study der SIMACEK GmbH)

Die jährliche Erneuerung der Great Place To Work Zertifizierung hilft Unternehmen dabei, Fortschritte sichtbar zu machen, eine langfristige Benchmark aufzubauen und ihr Engagement für eine positive Mitarbeitererfahrung nach innen und außen zu zeigen.
„Die regelmäßige Re-Zertifizierung als Great Place To Work® ermöglicht es uns, unsere gelebte Kultur sichtbar zu machen – nach innen und nach außen. Darüber hinaus profitieren wir vom Austausch im großen Great Place To Work® Netzwerk. Der Blick über den eigenen Telle rand hinaus, eröffnet wertvolle Impulse und zeigt, wie andere Unternehmen erfolgreiche Ansätze gestalten.“ (Ein Auszug aus der Case Study der NÖVOG)

Warum regelmäßige Befragungen so wertvoll sind:
- Performance steigern: Messinstrument für die Unternehmenskultur, Vertrauenskultur aufbauen, stärken und weiterentwickeln
- Innovationen vorantreiben: Frühzeitiges Erkennen und Reagieren bei Herausforderungen und Trends
- Agilität verbessern: Besseres Verständnis für Bedürfnisse und Erwartungen in Zeiten des Wandels
- Mitarbeiterbindung erhöhen: Signal an Mitarbeitende, dass ihre Meinung zählt
- Arbeitgebermarke stärken: Glaubwürdige Positionierung als attraktiver Arbeitgeber, Recruiting verbessern
FAZIT: Die Great Place To Work Journey endet nicht mit der Auszeichnung
Die Zusammenarbeit mit Great Place To Work endet nicht mit einer Auszeichnung. Sie beginnt mit dem ehrlichen Feedback der Mitarbeitenden und entwickelt sich zu einem kontinuierlichen Prozess, der Kultur, Arbeitgeberattraktivität und Unternehmenserfolg nachhaltig stärkt.
„Unser Zugang: Wir sehen Great Place To Work® nicht als Auszeichnung am Ende eines Prozesses – sondern als Teil des Prozesses selbst.“ (Ein Auszug aus der Case Study von der BIOGENA Group)

Die Auszeichnung Bester Arbeitgeber ist dabei nicht das Ziel, sondern der sichtbare Beweis einer starken Unternehmenskultur und einem Unternehmen, das nachhaltig an genau dieser Kultur arbeitet. Ein sichtbares Zeichen für exzellente und wirtschaftlich erfolgreiche Arbeitgeber.
Über die Blog-Autorin
Anna-Maria Mahayni ist Content Creator bei Great Place To Work® Österreich und vereint ihre publizistik- und kommunikationswissenschaftliche Expertise mit über zehn Jahren Erfahrung im Unternehmen. Auf dieser Basis entwickelt sie hochwertigen Content rund um Unternehmenskultur, Mitarbeiterbefragungen und moderne Arbeitswelten.
Mit ihrer Leidenschaft für Sprache und das geschriebene Wort bereitet sie Trends der Arbeitswelt zielgruppenorientiert und inhaltlich präzise auf. Ihr Anspruch ist es, Leser:innen echten Mehrwert, neues Wissen und zugleich die Vision von Great Place To Work® zu vermitteln.
Darüber hinaus widmet sie sich mit großem Engagement der Sichtbarmachung von Best Workplaces. Sie erstellt professionelle Inhalte, die exzellente Arbeitgeber stärken, ihre Besonderheiten hervorheben und ihnen eine authentische Bühne bieten.
Gemeinsam mit dem Team trägt sie wesentlich dazu bei, die Vision eines Arbeitsplatzes „For All™“ in Österreich zu verankern und weiterzuentwickeln.
