Agilität in Unternehmen

Wer ist Ihre größte Sorge?

Wir leben in Zeiten in denen Apps wie Uber oder Airbnb innerhalb weniger Monate zu milliardenschweren Konzernen werden und etablierte Branchen und Geschäftsmodelle aus den Angeln heben. Früher konnten Unternehmen vergleichsweise gut ihre Konkurrenz antizipieren und im Auge behalten. Heute könnte jeder Student mit Smartphone und einer guten Idee eine Gefahr für sie darstellen. Die digitale Transformation macht es möglich.

Vor einigen Jahren noch war Kodak aus der Fotografie- und Filmindustrie neben Namen wie Canon oder Nikon kaum wegzudenken. Die Zahl der Mitarbeitenden lag zum Höchstwert bei 145.000 weltweit – heute sind es nur mehr 8.000. Ein Grund: die Unternehmenskultur von Kodak hat den nötigen Wandel für eine Einstellung auf die digitalen Zeiten nicht zugelassen, selbst wenn das technische Wissen und die Fähigkeit zu Innovation vorhanden gewesen wäre.

Wenn wir uns Anfang der 80er Jahre, in einer Zeit, in der wir uns über Videorecorder gefreut haben, erzählt hätten, dass bald niemand mehr ohne Telefon aus dem Haus geht, dass dann in dem mobilen Telefon auch noch ein kompletter Brockhaus, alle Zeitschriften und das Fernsehen zu finden sind – und ah ja, dass man damit auch noch einkaufen kann, dann hätte man uns wahrscheinlich „für ein bisschen sehr verrückt erklärt“. Denn in der damaligen Wirklichkeit haben wir mindestens ein bis zwei Wochen auf einen Luftbrief gewartet. Quelle

Hä? Agiliwas?

Was ist also nötig um die heutige digitale Transformation erfolgreich zu meistern?
Das Great Place to Work® Institut in Deutschland hat sich in Zusammenarbeit mit SichtWeise mit der Agilität in Unternehmen beschäftigt.

Unter Agilität verstehen wir die Fähigkeit einer Organisation, flexibel, aktiv, anpassungsfähig und mit Initiative in Zeiten des Wandels und der Unsicherheit zu agieren. Agilität beschreibt demnach die Transformationsfähigkeit des Unternehmens, also die Möglichkeit oder Fähigkeit, sich schnell und wirkungsvoll zu verändern. Quelle

Zur Studie

Es wurden 1048 Mitarbeitende in deutschen Unternehmen befragt, mit einem Beschäftigungsumfang von mindestens 15 Wochenarbeitsstunden. Die Ergebnisse zeigen, dass hier noch Nachholbedarf besteht:

  • Nur 43% der Mitarbeitenden sind überzeugt, dass ihr Arbeitgeber die digitale Transformation erfolgreich bewältigen wird.
  • Weniger als ein Zehntel der Befragten sind schon agil und gestalten die Veränderungen in der digitalen Transformation aktiv
    Quelle

Auch wird deutlich, dass Führungskräfte und Geschäftsführung diesen Aufgaben gegenüber weitaus positiver eingestellt sind als ihre Mitarbeitenden. Menschen, die mit Führungsverantwortung das Steuer des Unternehmens in der Hand halten, fühlen sich verständlicherweise stärker in der Lage auf wechselnde Bedingungen reagieren zu können.

Die Ergebnisse der Befragung bestärken die Notwendigkeit der Unternehmen ihre Kultur so anzupassen, dass mehr Mitarbeitende in Innovationsprozesse eingebunden werden. Dadurch erhalten sie ein klares Bild davon, wie sich ihr Unternehmen in der Zukunft verändern und entwickeln wird. Diese aktive Mitgestaltung durch die Mitarbeitenden aus allen Hierarchiestufen trägt zur Entwicklung von agilen Organisationen bei.
Wer mehr zur Studie erfahren möchte, und auf welche Weise Great Place to Work® zur Agilität in Unternehmen beitragen kann, klickt einfach auf den Link!

Link zur Studie

Autoren:
Saskia Ricker (GPTW®)
Horst Pütz (SichtWeise)



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