A Great Day @ MAM

Arbeitsalltag bei MAM Babyartikel
Anna Skalsky

Bei „A Great Day @...“ besucht eine Jugendreporterin von Great Place to Work® ein Unternehmen und wird in die Situation eines neuen Mitarbeitenden an seinem ersten Arbeitstag versetzt. Das Unternehmen wird aus unterschiedlichen Perspektiven kennen gelernt. „A Great Day @...“ fungiert sozusagen als Reality-Check für effektives, lebendiges, glaubwürdiges Employer Branding.

Am 27. Mai 2019 begleitete unsere Jugendreporterin Anna einen Arbeitstag lang die Mitarbeitenden von MAM Babyartikel GmbH – ein international tätiger Babyartikelhersteller, der es sich zum Ziel gemacht hat, mit seinen Produkten den Baby-Alltag für Eltern zu erleichtern. Dabei konnte sie nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des international erfolgreichen Unternehmens werfen, sondern auch exklusive Einblicke in die Arbeitsplatzkultur sammeln, die man sonst nicht so einfach erhalten kann: Aus der Sicht eines Mitarbeitenden, der den ersten Arbeitstag erlebt!

A Great Day @ MAM

Selbst eine Verkühlung und lästige Halsschmerzen schaffen es nicht, mich heute ans Bett zu fesseln. Denn ich bin unterwegs zum Headquarter der MAM Babyartikel GmbH.

Einen ganzen Tag darf ich heute, zusammen mit meiner Kollegin Hannah, in dem 1976 gegründeten Unternehmen verbringen.

MAM hat es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von Babys und Kindern optimal zu unterstützen und das nachhaltig und fair. MAM kümmert sich um das Wohlergehen von Babies – damit Eltern sich voll und ganz auf das Glück des Familienlebens konzentrieren können.

Nachdem MAM dieses Jahr von Great Place to Work® als einer der Besten Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet wurde, bin ich ganz besonders gespannt darauf, einen Einblick in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur bekommen zu dürfen.

Mein Name ist Anna, ich studiere Deutsche Philologie in Wien und darf als Jugendreporterin einen Blick hinter die Kulissen von MAM werfen. Was dieses Unternehmen auszeichnet, was es zu einem attraktiven Arbeitgeber macht und wie man bei MAM lebt und arbeitet – das erfahrt ihr in meinem Bericht, ausgeschmückt und fein gemacht mit den Fotos meiner Kollegin Hannah – los geht’s!

 

Eingangsbereich bei MAM Babyartikel in Wien

 

Unternehmen Kunterbunt

Schon beim Betreten des HQ in Wien kommen wir ganz schön ins Staunen. Der Eingangsbereich ist bunt und lebendig und sorgt selbst an diesem verregneten Tag für eine freundliche, helle Atmosphäre.

Herzlich begrüßt werden wir von Doris Burger. Sie ist Employer Branding Managerin bei MAM und bietet uns, bevor wir eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten bekommen, erst einmal ein gesundes Frühstück an.

Alle Mitarbeitenden, denen wir auf dem Weg durchs Haus begegnen, begrüßen uns herzlich und schon nach kurzer Zeit fühlt man sich bei MAM pudelwohl. Das liegt nicht nur an den freundlichen Gesichtern, sondern auch an der modernen, bunten Einrichtung. Die Türen der Büros stehen offen und in jedem Stockwerk gibt es eine kleine Gemeinschaftsküche und gemütliche Sitzgelegenheiten, die zum Networken und Zusammensein einladen.

Doris erzählt uns ein wenig über die Geschichte des Unternehmens. 1976 wurde MAM von Peter Röhrig gegründet, welcher bis heute Geschäftsführer ist und sich bei allen Mitarbeitenden großer Beliebtheit erfreut. Etwa 1000 Mitarbeitende beschäftigt das Unternehmen derzeit weltweit. Standorte und Betriebszentren finden sich rund um die Welt, von Thailand bis in die USA und Brasilien – verkauft wird in ca. 60 Ländern auf fünf Kontinenten.

MAM arbeitet mit ÄrztInnen, Hebammen und Eltern zusammen, um nicht nur Funktionalität, sondern auch die höchste Qualität aller Produkte zu gewährleisten.
Wir sind schwer beeindruckt. Wie schafft es ein so erfolgreiches Unternehmen dennoch, so bodenständig und familiär zu wirken?

Die Antwort liegt in der MAM Identity, welche Doris uns vorstellt. Alle Mitarbeitenden, wie auch die Geschäftsführung, identifizieren sich mit diesen Werten.
Leidenschaft, Kommunikation, Loyalität, Engagement, Innovation, Wertschätzung und Mut– darauf baut MAM und auch die Unternehmenskultur des Betriebs auf.

„Ich bin hier genau richtig!“

Wir wollen es genauer wissen. Deswegen treffen wir jetzt Sandra Chini, Director Human Resources bei MAM. Wir fragen sie ganz direkt: Was macht die Unternehmenskultur und das Arbeitsleben bei MAM aus?

Großartige Kollegen rund um die Welt, komplexe Herausforderungen in einem wachsenden Unternehmen und die Einladung zur eigenverantwortlichen Mitgestaltung machen MAM zu einem großartigen Arbeitgeber. Persönlich ist Sandra Chini MAM unglaublich dankbar, dass sie bei dem Versuch Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen sehr viel Unterstützung erfahren durfte.

Die internationale Vernetzung mit Mitarbeitenden via der hauseigenen Social Media Plattform, sowie über den MAM Kongress, welcher im Abstand von wenigen Jahren abgehalten wird, findet sie großartig. Obwohl MAM ein international erfolgreiches Unternehmen ist, bleibt die Arbeit und das Zusammenleben persönlich. „Wir sind stets bemüht, dass Wachstum und Wohlbefinden Hand in Hand gehen, damit auch in Zukunft die Authentizität und der Zusammenhalt garantiert bleiben“, so Sandra. Diesen Zusammenhalt fördert MAM mit den verschiedensten Aktivitäten. Egal ob beim wöchentlichen Yoga und Beachvolleyball, dem beliebten „Salatdonnerstag“, der gemeinsamen Teilnahme an Staffelmarathons und anderen Sportveranstaltungen, dem jährlichen Museumsabend, oder der unternehmensinternen Büchertauschaktion – neben regelmäßigen Teambuildingaktivitäten legt man viel Wert auf Vernetzung und Zusammensein.

 

Julia & Roya von MAM Babyartikel

 

Vernetzung und Begegnungen auf Augenhöhe waren es auch, die Julia und Roya von ihrem Unternehmen überzeugt haben. Die beiden jungen Frauen sind im Produktmanagement tätig und schon am Anfang des Gesprächs ist die Begeisterung, die die Beiden für ihre Arbeit hegen, nicht nur spürbar, sondern ihnen auch mit breitem Lächeln ins Gesicht geschrieben.

Die Freude, die sie ausstrahlen, ist ansteckend.

Wie Kolleginnen wirken Julia und Roya auf mich kaum, eher wie dicke Freundinnen, die rein zufällig im selben Unternehmen tätig sind. Schon von Beginn an wird man bei MAM zur eigenen Kreativität und Ideenfindung motiviert. Da darf auch mal etwas schiefgehen, erzählt Julia. Es ist ganz natürlich, Eigenverantwortung übernehmen zu können und zu dürfen.Verantwortung zählt. Hinter allen MAM- Kreationen steht ein Netzwerk aus medizinischen und technologischen Expertinnen. Von der Entwicklung der Produkte an, über den Umgang mit der Umwelt während Produktion und Auslieferung, bis hin zur Qualitätsprüfung – alles muss stimmen, bevor das Endprodukt weltweit in den Läden landet. Hergestellt wird nur so viel, wie auch nötig ist. Das schont Umwelt und Ressourcen.

„Hier läuft alles sehr persönlich ab“ betont Roya, „Man ist nicht nur eine Nummer oder eine von vielen MitarbeiterInnen in der Abteilung, sondern wird individuell gefördert und respektiert. In einem international erfolgreichen Unternehmen dieser Größenordnung ist das bestimmt nicht selbstverständlich.“
Und langweilig wird es auch nie, wie die Beiden erklären, kein Tag gleicht dem anderen, denn auch die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen ist ganz alltäglich und selbstverständlich.

Liebe geht durch den Magen…

… auch bei MAM. Deswegen begleiten wir Roya und Julia zum gemeinsamen Mittagessen in die gemütliche Kantine. Die ist inzwischen zu klein, um alle Mitarbeitenden in der Pause zu beherbergen. Deswegen trifft man sich zum Essen auch gerne in den Chill-Out-Zonen, die in jedem Stockwerk eingerichtet sind.
Beim Essen treffen wir einige bekannte Gesichter wieder. Die Atmosphäre ist entspannt, es wird gelacht, getratscht und diskutiert. Tatsächlich hat man mehr das Gefühl, einem netten Mittagessen mit Freunden beizuwohnen, als in einer Unternehmenskantine zu speisen.
Im Sommer wird draußen gegessen, erzählen Julia und Roya und zeigen uns den wunderschönen, mit Tischen und Bänken ausgestatteten Innenhof. Dort ist noch genug Platz für alle, scherzen sie.

 

Außenbereich bei MAM Babyartikel in Wien

 

Wenn man durch die Hallen des MAM HQ in Wien läuft, fällt eine Sache ganz klar auf: Hier sind alle, nicht zu Unrecht, stolz auf ihr Unternehmen und die Produkte, die dieses herstellt. In verglasten Schaukästen finden sich in den Stiegenhäusern und Gängen eine Auswahl an wunderschön arrangierten Schnullern, Fläschchen und anderen Artikeln aus den älteren und neuen Kollektionen. Das lädt zum Innehalten und Staunen ein – aber… wer kreiert diese Meisterstücke denn eigentlich?

 

Schaukasten bei MAM Babyartikel


Verantwortungsbewusstes Unternehmen

Diese Frage kann uns Birgit beantworten. Seit 25 Jahren arbeitet sie schon bei MAM und ist heute für Kollektionsgestaltung zuständig, die sich an trendigen Farben und Themenwelten aus der Babymode orientiert. „Verrückt denken gehört zur Ideenfindung einfach dazu,“ lacht Birgit. Auf Kreativität und Liebe zum Detail wurde im Unternehmen immer schon großen Wert gelegt. Die Druckfarben welche für Schnuller, Fläschchen und Co verwendet werden, unterliegen ebenfalls strengen Qualitätskriterien – sie dürfen weder Kind noch Umwelt schaden. Nachhaltigkeit steht an erster Stelle.

Bei der Entwicklung des Designs ist Birgit immer am Zahn der Zeit. Schon ein Jahr vor Saison beschäftigt sie sich mit den neuesten Trends, ist inter- und national auf Babymessen unterwegs und arbeitet eng mit einem Team von Designern zusammen um die Produkte perfekt auszugestalten.

Nachhaltig, weiblich, stark

Jetzt treffen wir Sandy.

Sie arbeitet seit 4 Jahren bei MAM und ist fürs Marketing in Österreich zuständig. Eigentlich kommt Sandy aus einer ganz anderen Sparte, aber sie hatte Lust auf einen beruflichen Tapetenwechsel – wollte etwas finden, das besser zu ihr passt - gefunden hat sie es bei MAM. Beworben hat sie sich auf gut Glück, per Bewerbungsvideo.
Ihr ist schnell klar geworden, dass ihre Persönlichkeit perfekt zum Unternehmen passt. Von starken Frauen umgeben zu sein, die einander ermutigen und erfolgreich zusammenarbeiten – das findet sie großartig an MAM.

Wir übrigens auch.

„Die Persönlichkeit zählt sehr viel“, sagt Sandy über die Zusammensetzung der Teams, „Man wird nicht nur wegen der Qualifikationen eingestellt, sondern es wird stark darauf eingegangen, ob jemand zur Firmenkultur passt.“

Abwechslungsreich, spannend, auf Augenhöhe, der Kontakt zu vielen verschiedenen ExpertInnen und Menschen – es klingt an, dass an der MAM Identity etwas dran sein muss, denn über diese Bereiche sind sich alle Mitarbeitenden einig.

Jetzt lernen wir auch das „Umwelt-Team“ von MAM kennen. Die Mitarbeitenden kümmern sich um einen nachhaltigen Wasser und Stromverbrauch, Müllvermeidung, organisieren Tauschmärkte, stellen den Mitarbeitenden wiederverwendbare Glasflaschen zur Verfügung … und Radfahren bringt extra viele Punkte im Umweltprogramm – ein nachhaltiger Lebens- & Arbeitsstil wird im Unternehmen nicht nur gefördert, sondern auch belohnt. Und zwar mit Jahreskarten für Kulturbetriebe, Büchergutscheinen und vielem mehr.

Die Freude, mit der Sandy von ihren Aufgaben und von MAM spricht, ist mitreißend. Man kann kaum genug davon hören, also fragen wir neugierig nach und sind nach knapp 45 Minuten wohl endgültig mit dem MAM-Virus infiziert.

 

Team Verkauf bei MAM Babyartikel

 


Egal welche Abteilung wir besuchen oder mit wem wir sprechen: Die Freude, mit der die Mitarbeitenden bei MAM ihren Tätigkeiten nachgehen, ist nicht nur ansteckend, sondern auch echt. Schnell begreift man, dass hier nichts gestellt oder vorgespielt ist – jeder Tag bei MAM ist ein Great Day!

Beim International Brand Team bekommen wir nun einen lehrreichen Einblick in Marktforschung und internationales Marketing. MAM hat eine ganz besondere Zielgruppe. Die Produkte werden nur in einer ganz bestimmten Lebensphase des Kindes genutzt – so verliert MAM auf natürliche Weise Kunden, sobald das Kind älter wird. Je nach Land wird mit verschiedenen Health-Care-Professionals zusammengearbeitet, denn kein Kind gleicht einem anderen, überall auf der Welt haben Eltern zwar ähnliche, aber niemals die gleichen Ansprüche an die Produkte, welche sie verwenden – darauf muss auch im Brand Management geachtet werden. Und das macht das Team von MAM nicht nur professionell und immer flexibel, sondern auch mit großer Begeisterung. Direkt nach der abgeschlossenen Produktentwicklung übernehmen die Sales ExpertInnen, darunter Christiane Riedler. Diese sind rund um den Globus unterwegs um die Produkte zu vertreiben und auf die jeweiligen Märkte perfekt einzugehen.

Im Meetingraum wartet nun noch eine Überraschung auf uns:

Julia und Harald (Team Produktentwicklung) sind extra für uns aus Siegendorf (Burgenland) angereist!

 

Julia & Harald von MAM Babyartikel



So oft wie möglich kommen sie zu Besuch nach Wien, erzählen die Beiden, das ist auch wichtig für die enge Zusammenarbeit, die man hier pflegt. Jedes Produkt, das nachhaltig und verantwortungsbewusst entwickelt wird, soll man nicht nur begutachten, sondern auch anfassen und „erleben“ können, bevor es in die Fertigung geht und weltweit verkauft werden kann.

„Unsere größte Motivation ist das Produkt selbst“, erklärt Julia, „Großartiges Feedback zu bekommen und zu realisieren, wie gerne und oft ein Produkt genutzt wird, das man selbst entwickelt hat und wie es das Leben unserer Kunden erleichtern kann… das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl!“

Harald hat eine Leitungsfunktion im Entwicklungszentrum Siegendorf inne. Dennoch scherzen und sprechen Julia und er wie alte Freunde miteinander. Für Harald geht es in seiner Führungsfunktion vor allem darum, seinen Mitarbeitenden viele Freiheiten zu geben und deren Weiterentwicklung zu fördern. „Die Mitarbeitenden an der Hand nehmen anstatt sie festzuhalten und loslassen ohne sie fallenzulassen“, dieses Motto realisiert das ca. 30 Personen große Team in Siegendorf auch durch firmeninterne Wettbewerbe. Aufgeteilt in Teams bekommen die Mitarbeitenden Budget, Arbeitsplätze und Material zur Verfügung gestellt um ein eigenes Projekt zu realisieren. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das fördert nicht nur die Ideenfindung, sondern kurbelt auch die Produktivität an.

Fehler müssen gemacht werden, sagt Harald, daraus lernt man in der Entwicklung am meisten – am besten nimmt man missglückte Ansätze mit Humor!

Man nimmt sich Zeit bei MAM, denn an der Qualität darf nicht gespart werden, wenn es um das Wohl von Babys und Kleinkindern geht. Auch wenn es dann einmal ein wenig länger dauert, bis ein Produkt auf den Markt kommt. Der Abschluss von Produktentwicklungsprojekten wird ordentlich zelebriert. Die Abschlussessen sind beliebt - Erfolge werden gefeiert, denn man darf und soll stolz auf sie sein. Das nährt den Zusammenhalt und die Motivation.

Schluss ist nun leider auch mit unserem Besuch bei MAM.

In diesen wenigen Stunden sind wir unglaublich freundlich aufgenommen worden, haben beeindruckende Persönlichkeiten kennengelernt und unglaublich viele neue Erfahrungen gemacht. Da fällt der Abschied schon ein bisschen schwer!

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir uns von dem Babyartikelhersteller.

Von der Vertrauenskultur, welche hier mit voller Überzeugung gelebt wird, als auch von der Menschlichkeit und der Offenheit die alle Mitarbeitenden nicht nur nach innen, sondern auch nach außen tragen, sind wir schwer begeistert. Es bleibt kein Platz mehr für Zweifel, MAM ist definitiv ein Great Place to Work!

 

MAM Babyartikel GPTW Auszeichnung

 

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