Pressearchiv
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16-Juli-2011
Die Presse: Wer wird bester Arbeitgeber?
Great Place to Work. Respekt, Fairness und Teamgeist: Wer diese zentralen Faktoren nicht erfüllt, hat verloren. Österreich zeigt noch Entwicklungsbedarf.
Interview mit Great Place to Work Österreich Geschäftsführer Dr. Erich Laminger
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24-Juni-2011
Computerwelt: Führungskräfte müssen Menschen mögen
Interview mit Dr. Erich Laminger
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17-Juni-2011
Gewinn: Manche Unternehmen sind besser als andere
Interview mit Dr. Erich Laminger
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30-Mai-2011
Work Style Magazine
Europas Beste Arbeitgeber 2011
Special Edition Great Place to Work - Work Style Magazine
| Siehe | European Guide online |
European Guide.pdf
28-Mai-2011
Bewerb: Europas beste Arbeitgeber sind prämiert
Im "Great Place to Work"-Ranking werden die 25 multinationalen Unternehmen angeführt, die von ihren Mitarbeitern besonders gute Bewertungen erhalten haben. Viele davon sind auch in Österreich vertreten.
27.05.2011 | 10:07 | Jürgen Leidinger (Die Presse)
Nimmt mich mein Chef ernst? Wie wird im Unternehmen mit Fehlern umgegangen? Erhalte ich Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung? Eine Vielzahl solcher Fragen werden in der jährlichen Benchmark-Studie zur Arbeitsplatzkultur des international tätigen Great Place to Work Institute abgefragt.
An der Spitze landete mit Microsoft ein bekannter Name – nicht nur der globalen Präsenz wegen, sondern weil der IT-Riese mit seiner Österreich-Niederlassung vor Kurzem auch die heimische Wertung in der Kategorie der Großunternehmen für sich entschieden hat.
Unter den Top fünf finden sich gleich drei weitere Unternehmen, die ebenfalls in Österreich präsent sind: Neben dem Lebensmittelkonzern Mars sind das der Netzwerkspezialist Cisco und der Multitechnologie-Konzern 3M. Auf Platz zwei landete das amerikanische Biotech-Unternehmen Amgen.
Studie umfasst 1,5 Millionen Arbeitsplätze
Europaweit nahmenin diesem Jahr 1380 Unternehmen teil. 344.000 Mitarbeiter haben korrekt ausgefüllte Fragebögen abgegeben und damit repräsentative Aussagen für insgesamt mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze getroffen. Jene, die hier am besten weggekommen sind, wurden bereits in nationalen Rankings geehrt.
Am Donnerstagabend folgte in Paris eine Gala, in der die besten europäischen Arbeitgeber prämiert wurden.
Aus den Länder-Rankings wurden die europäischen Sieger mit den besten Gesamtbewertungen hochgerechnet und in verschiedenen Kategorien gereiht. Besonders aussagekräftig und auch für heimische Arbeitgeber relevant ist das vorliegende Ranking der besten multinationalen Unternehmen. Um sich zu qualifizieren, muss der Arbeitgeber in mindestens drei europäischen Ländern angetreten sein.
US-Konzerne dominieren
Die Top Ten sind fest in der Hand amerikanischer Konzerne. Überhaupt haben es in Europas Top 25 nur acht Unternehmen geschafft, die ihren Hauptsitz auf dem alten Kontinent haben. Das mag weniger an der mangelnden Arbeitsplatzkultur liegen als daran, dass das Great Place to Work Institute seinen Ursprung in den USA hat und die Teilnahme unter den dortigen Konzernen eine besonders lange Tradition hat.
Dass es sich hier um kein Ranking mit absolutem Geltungsanspruch handelt und dass sich vom KMU-Betrieb bis hin zum Großkonzern unzählige tolle Arbeitgeber befinden, die nicht an der Wertung teilgenommen haben, versteht sich von selbst. Sehr wohl kann man aber etwas von den Gewinnern lernen.
Weniger Krankenstand, mehr Weiterbildung
Die hohen Zustimmungswerte vonseiten der Mitarbeiter schlagen sich nämlich direkt in – auch ergebnisrelevanten – Faktoren nieder: „Bei den besten Arbeitgebern Europas können wir eine Abwesenheitsrate von durchschnittlich 2,89 Prozent feststellen. Dieses Ergebnis liegt weit unter dem Durchschnitt“, sagt Erich Laminger, Geschäftsführer des Great Place to Work Institute Österreich. Laut Institut ermöglichen die besten Arbeitgeber Europas rund 62 Tage für Weiterbildung. Im Schnitt ist ein Viertel der obersten Führungsebene von Frauen besetzt.
Insgesamt sind neun der Top 25 auch in Österreich vertreten. „Kein Zufall, da internationale Konzerne intensiv daran arbeiten, ihre Arbeitsplatzqualität in allen Ländern zur Wirkung zu bringen“, sagt Laminger. „Darüber hinaus ist Österreich nach unseren Erkenntnissen hinsichtlich Arbeitsplatzkultur ein durchaus hoch entwickeltes Land. Das fordert alle Unternehmen, auch die Konzernunternehmen internationaler Konzerne, heraus, im härter werdenden Wettbewerb um die Talente mehr hinsichtlich Entwicklung der Arbeitsplatzkultur zu tun.“
("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2011)
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